Pünktlich zur Kilchberger Schwinget wird am Zürcher Seeufer der Festbrunnen erstmals in der Geschichte auf der Online-Plattform Ricardo versteigert. Das handgefertigte Holz-Unikat aus Weisstanne und Eiche mit geschnitztem Löwenkopf erzielt bereits vor den ersten Kämpfen hohe Gebote, wobei die gesamten Einnahmen der Nachwuchsförderung des Schwingklubs Zürich zugutekommen.
Am Samstag findet am Zürcher Seeufer die Kilchberger Schwinget statt, doch Fans des Schweizer Traditionssportes können sich bereits vor den ersten Kämpfen ein handwerkliches Andenken sichern. Nach Angaben von 20 Minuten steht der diesjährige Festbrunnen auf der Verkaufsplattform Ricardo zur Versteigerung.
Handgefertigtes Unikat aus Weisstanne und Eichenholz
Das hölzerne Unikat besticht durch einen kunstvoll geschnitzten Löwenkopf und wurde aus Weisstanne und Eichenholz der Region gefertigt. Bis zum Freitagnachmittag lag das höchste Gebot auf der Online-Plattform laut 20 Minuten bei rund 2780 Franken. Wer den rund vier Meter langen Holzbrunnen ersteigern möchte, hat noch bis Samstagabend Zeit, sein Gebot abzugeben. Der erfolgreiche Bieter muss sich zudem keine Gedanken über den Transport machen: Im Verkaufsinserat wird laut 20 Minuten Unterstützung für den Verlad zugesichert.
Rekordsumme des Vorgängers und historische Neuerung
Bisher durfte jeweils ein geladener Gast den Festbrunnen nach dem Schwingfest mit nach Hause nehmen. Das aktuelle Vorgehen markiert damit eine Premiere: Erstmals in der Geschichte der Kilchberger Schwinget wird der Brunnen öffentlich über eine Auktion veräussert.
Im Vergleich zum Exemplar des bernisch-kantonalen Schwingfests vor rund zwei Monaten bewegt sich das aktuelle Gebot bislang auf einem moderateren Niveau. Damals wechselte das Erinnerungsstück für fast 26.000 Franken den Besitzer, nachdem sieben Freunde aus der Innerschweiz unter Alkoholeinfluss den Zuschlag erhalten hatten, wie 20 Minuten berichtet.
Erlös fliesst in die Nachwuchsförderung des Schwingklubs Zürich
Der gesamte Erlös aus der Ricardo-Versteigerung fliesst laut 20 Minuten in die Nachwuchsförderung. Der Schwingklub Zürich verfolgt dabei ein klares Ziel: Künftig sollen die begehrten Startplätze in Kilchberg wieder aus den eigenen Reihen besetzt werden können.

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