John McClain, der ehemalige Miterbe des Michael-Jackson-Nachlasses, ist im Alter von 71 Jahren nach einem Sturz in Malibu verstorben. Wie TMZ berichtet, hinterlässt er ein Privatvermögen von etwa 20 Millionen US-Dollar, jedoch ohne ein gültiges Testament, was nun rechtliche Schritte zur Verwaltung seiner dringenden geschäftlichen Angelegenheiten erforderlich macht.
Der Nachlass von John McClain: Ein Erbe ohne Testament
McClain wurde nach einem Sturz in seinem Zuhause in Malibu per Luftrettung in das Ronald Reagan UCLA Medical Center gebracht, wo er infolge von Komplikationen verstarb. Warner Wright IV, der sich als McClains entfernter Cousin bezeichnet, hat nun rechtliche Schritte eingeleitet, um die Verwaltung des Vermögens sicherzustellen. Wright reichte am Mittwoch einen Antrag ein, um gemeinsam mit dem Anwalt Zia F. Modabber als Verwalter eingesetzt zu werden.
Wenn ein Individuum ohne ein gültiges Testament verstirbt, tritt der Zustand der „Intestatität“ ein. In einem solchen Fall muss ein Nachlassgericht (Probate Court) die Verteilung der Vermögenswerte gemäß den gesetzlichen Erbfolgeregeln des Bundesstaates leiten, anstatt die expliziten Wünsche des Verstorbenen zu befolgen. Dies führt oft zu komplexen Verfahren, um die rechtmäßigen Erben zu identifizieren und die Verbindlichkeiten des Verstorbenen zu begleichen. Die Bemühungen von Wright und Modabber zielen darauf ab, diesen Prozess zu beschleunigen, um die laufenden finanziellen Verpflichtungen des Nachlasses ohne Verzögerung zu erfüllen.
Der geschätzte Wert von McClains Nachlass beläuft sich auf 20.033.862 US-Dollar. Wright begründet die Notwendigkeit eines beschleunigten Verfahrens mit verschiedenen unaufgeschobenen Verpflichtungen. Er nennt unter anderem eine fällige Mietzahlung für eine Immobilie in Malibu sowie:
Warner Wright IV, via TMZ
„Michael“ bricht Kinokassen und spaltet die Kritik

Während die rechtlichen Fragen um McClains Erbe geklärt werden müssen, erfährt das Erbe von Michael Jackson eine enorme kommerzielle Aufmerksamkeit. Der Biopic-Film „Michael“ (2026) hat sich als globaler Erfolg erwiesen und über 888 Millionen US-Dollar weltweit eingespielt. Wie Moviefone berichtet, beleuchtet die von Antoine Fuqua inszenierte Produktion die Karriere des Künstlers von seinen Anfängen mit den Jackson 5 im Jahr 1964 bis zum Beginn der „Bad“-Tournee im Jahr 1987.
Der Film, in dem Jaafar Jackson die Hauptrolle spielt, konzentriert sich stark auf die Beziehung zu seinem Vater Joe Jackson, der von Colman Domingo verkörpert wird. Trotz des massiven kommerziellen Erfolgs zeigt sich ein deutliches Gefälle zwischen der Wahrnehmung durch das Publikum und der professionellen Kritik. Dieses Phänomen, oft als „Critic-Audience Divide“ bezeichnet, tritt häufig bei biografischen Filmen auf, wenn die emotionale Verbindung der Fans zur dargestellten Person über die formalen oder narrativen Bewertungen der Fachkritik triumphiert.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Globaler Bruttoeinspieler | über 888 Mio. $ |
| Ranking 2026 | Platz 2 (hinter „The Super Mario Galaxy Movie“) |
| Rotten Tomatoes (Publikum) | 97 % |
| Rotten Tomatoes (Kritiker) | 39 % |
Familiäre Spannungen und digitale Verfügbarkeit

Die Produktion des Biopics war für den Jackson-Nachlass mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden. Laut Forbes hätte der Nachlass Millionen verlieren können, falls der Film die Gewinnschwelle nicht erreicht hätte; als Eigenkapitalpartner profitierte er jedoch massiv von dem Erfolg. Durch diese Beteiligung als Equity Partner agierte der Nachlass nicht nur als Lizenzgeber, sondern als direkter Investor, was die Gewinnbeteiligung bei einem weltweiten Einspieler von fast 900 Millionen US-Dollar massiv gesteigert hat.
Innerhalb der Familie herrscht jedoch Uneinigkeit über die Darstellung. Während Prince Jackson als ausführender Produzent fungiert, hat Paris Jackson das Projekt in sozialen Netzwerken öffentlich kritisiert und sprach von „Ungenauigkeiten“ und „glatten Lügen“. Die Schwierigkeit, das Leben einer so kontroversen und ikonischen Figur filmisch aufzuarbeiten, spiegelt sich in diesen internen Konflikten wider. Zudem ist auffällig, dass Michael Jacksons Schwester Janet Jackson im Film nicht vorkommt. Seine Geschwister Bigi und Paris Jackson waren ebenfalls nicht an dem Projekt beteiligt.
Für Zuschauer, die den Film nicht mehr im Kino sehen möchten, folgt die Veröffentlichung nun dem standardisierten Veröffentlichungszyklus moderner Blockbuster. Nach dem Kinofenster wird der Film zunächst über digitale Video-on-Demand-Plattformen (VOD) zugänglich gemacht, bevor er für Sammler auf physischen Datenträgern erscheint. „Michael“ ist seit dem 9. Juni auf digitalen Video-on-Demand-Plattformen verfügbar. Die folgenden Optionen stehen zur Verfügung:
- Kaufpreis: 24,99 $
- Leihpreis: 19,99 $
- Plattformen: Prime Video, Apple TV und Fandango At Home
Die physische Veröffentlichung des Films auf 4K Ultra HD, Blu-ray und DVD ist für den 14. Juli geplant, womit der Übergang von der Kinoauswertung zur langfristigen Heimvermarktung abgeschlossen wird.
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