Apple hat das erste klappbare iPhone unter dem Namen iPhone Duo vorgestellt. Das Gerät verfügt über ein 5,4 Zoll großes Außendisplay sowie einen 7,6 Zoll großen Innnenbildschirm und startet ab dem 23. Oktober 2026 zu Preisen ab 1.999 US-Dollar oder 1.999 Pfund in den Verkauf.
Nach Jahren der Gerüchte und Spekulationen hat Apple den Schritt in den Markt für faltbare Smartphones vollzogen. Das Unternehmen präsentierte das neue Modell am 9. September 2026.
Technische Merkmale und Preisstruktur des iPhone Duo
Das Gerät schlägt eine deutliche Preisbrücke zu den bisherigen Standardmodellen von Apple. Während die herkömmlichen Flaggschiffe iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max nach Preisanpassungen bei 1.199 beziehungsweise 1.299 US-Dollar starten, verlangt Apple für die Basiskonfiguration des iPhone Duo mit 256 Gigabyte Speicher 1.999 US-Dollar beziehungsweise 1.999 Pfund Startup Fortune.

- 256 GB: 1.999 Pfund
- 512 GB: 2.199 Pfund
- 1 TB: 2.599 Pfund
- 2 TB: 3.199 Pfund
Wegen der hohen Nachfrage und begrenzten Stückzahlen hat das Gerät in China bereits den Spitznamen „elektronisches Moutaierhalten, was auf eine schwere Verfügbarkeit hinweist, ähnlich wie bei der bekannten chinesischen Spirituose. Im Inneren arbeitet der neue A20 Pro-Chip.
In puncto Akkulaufzeit gibt Apple an, dass das Smartphone auf dem größeren Innendisplay bis zu 31 Stunden Videowiedergabe ermöglicht, während der Wert auf dem kleineren Außendisplay bis zu 44 Stunden beträgt. Mittels Schnellladefunktion lässt sich das Gerät mit einem kompatiblen Ladegerät in etwa 20 Minuten wieder auf 50 Prozent aufladen. Apple bietet das Falttelefon zudem zinsfrei ab 66,63 Pfund pro Monat über einen Zeitraum von 30 Monaten an, ergänzt durch ein Inzahlungnahme-System, bei dem Kunden für ein altes iPhone je nach Modell und Zustand zwischen 25 und 855 Pfund erstattet bekommen.
Der Eintritt in den Markt erfolgt in eine bereits reife Umgebung, in der Android-Mitbewerber auf sieben Jahre an Ingenieurskunst, Software und Verbrauchsdaten zurückgreifen können. Da Apple jedoch die einzige klappbare Option innerhalb seines geschlossenen Ökosystems anbietet, fungiert das iPhone Duo zwangsläufig als neuer Standardmaßstab für die gesamte Berichterstattung dieser Geräteklasse. Während John Ternus als Hardware-Chef den Vorsitz über die Entwicklung innehatte, begab sich der Chief Operating Officer Sabih Khan am 11. Oktober 2026 zu einer Inspektion der Foxconn-Fertigungsanlage in Zhengzhou in der chinesischen Provinz Henan, um die dortigen Montage- und Produktionslinien zu begutachten.
Einzelheiten zur Software und Entwicklervorgaben
Apple bereitet das Ökosystem frühzeitig auf den neuen Formfaktor vor. Entwickler können bereits vor dem Verkaufsstart optimierte Anwendungen einreichen. Die Pflicht erstreckt sich auf Produktseiten, Suchergebnisse sowie In-App-Ereignisse, für die Apple Vorlagen in Figma, Photoshop, Pixelmator und Sketch bereitstellt.
Einzelhandelsstrategie und Personalisierung bei US-Stores
In den USA wird laut Mark Gurman von Bloomberg zudem ein System vorbereitet, das bei der Ersteinrichtung in US-amerikanischen Apple-Retail-Stores eine persönliche Begrüßung mit dem Namen des Käufers in englischer oder spanischer Sprache auf dem Startbildschirm ermöglicht berichtet Gadget Review.

Für die Präsentation in den Verkaufsräumen weitet Apple die Kapazitäten massiv aus: Der Apple Park Visitor Center soll knapp 100 Maschinen erhalten, während die Stores in der Michigan Avenue in Chicago, am The Grove in Los Angeles sowie an der Upper West Side in New York jeweils etwa 30 bis 40 Geräte vorhalten. Der Flaggschiff-Store an der New Yorker Fifth Avenue wird sogar mit mehr als 150 Einheiten bestückt und bekommt zusätzlich einen zweiten, dedizierten Präsentationsbereich, während in verbleibenden Apple Stores im Schnitt rund 20 Demogeräte eintreffen. Nicht gesicherte Geräte sollen zudem entlang der „Avenue-Ausstellungsflächen platziert werden, um den Betrieb im Querformat mitsamt der StandBy-Oberfläche vorzuführen.
Analysten blicken indes mit unterschiedlichen Erwartungen auf die Produktionszahlen. Wegen möglicher Engpässe bei der Scharnierfertigung korrigierte der Analyst Jeff Pu seine Prognose für die Auslieferungen im Jahr 2026 nach unten, während Ming-Chi Kuo laut Startup Fortune weltweite Auslieferungen von 8 bis 10 Millionen Einheiten für das Jahr 2026 und bis zu 25 Millionen im Jahr 2027 prognostiziert.