Zum Inhalt springen
Gesundheit

Gegen Allergien: Leifheit wischt den Pollen eins aus

Leifheit erweitert sein Sortiment an Reinigungssystemen wie Clean Twist und Profi XL, um die Belastung durch Pollen und Hausstaubmilben in Innenräumen zu reduzieren. Da laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung über 30 Prozent der Menschen allergische Erkrankungen entwickeln, setzen die neuen Systeme auf feuchtes Wischen, um Allergene effektiv zu binden und zu entfernen.

Pollen gelangen durch offene Fenster in die Wohnung und verbinden sich mit dem Hausstaub. Für Allergiker bedeutet dies, dass die Symptome – Niesattacken, juckende Augen und eine laufende Nase – oft auch in den eigenen vier Wänden anhalten. Die Lebensqualität sinkt, wenn das Zuhause keinen Rückzugsort vor den äußeren Reizen bietet.

Warum feuchtes Wischen gegen Pollen effektiver ist

Warum feuchtes Wischen gegen Pollen effektiver ist
Trockenes Reinigen wirbelt Partikel oft nur auf, anstatt sie zu entfernen. Feuchtes Wischen hingegen bindet den Blütenstaub am Tuch. Wie Elektrobranche.at berichtet, nutzt Leifheit hierfür den 2-Faser-Wischbezug micro duo, der Staub und Pollen zuverlässig aufnimmt. Ein integriertes Schleudersystem ermöglicht das Auswringen ohne direkten Kontakt mit dem Schmutzwasser. Für empfindliche Oberflächen wie Parkett oder Laminat gibt es Varianten mit super soft Wischbezügen, die ohne Mikrofasern auskommen. Die Start&Stop-Funktion erlaubt eine präzise Regulierung der Feuchtigkeit, was insbesondere bei hochwertigen Böden wichtig ist. Bei großen Wohnflächen kommt das Profi XL System zum Einsatz. Es verfügt über eine extra große Wischfläche und eine integrierte Rollenfunktion am Eimer, um den Reinigungsaufwand in weitläufigen Räumen zu minimieren. Auch andere Hersteller setzen auf die Bindung von Partikeln. Dyson führt Geräte wie den Spot & Scrub Ai ins Feld, dessen zweifache Filtration Partikel bis zu einer Größe von 0,1 Mikrometern aufnimmt.

Die richtige Lüftungsstrategie nach Pollenart

Die richtige Lüftungsstrategie nach Pollenart
Photo: swr.de
Offene Fenster sind die primäre Eintrittspforte für Allergene. Die AOK rät daher dringend zum Stoßlüften anstatt zum dauerhaften Kippen der Fenster, da so weniger Pollen in die Räume gelangen. Der Zeitpunkt des Lüftens muss sich nach der spezifischen Pollenbelastung richten:
  • Birkenpollen: Diese sind über den Tag verteilt relativ gleichmäßig vorhanden. Die beste Zeit zum Lüften ist früh am Morgen, idealerweise vor 8 Uhr.
  • Gräserpollen: Hier ist das Lüften am Morgen vorteilhafter als am Abend.
  • Beifußpollen: Da die Konzentration in den Morgenstunden am höchsten ist, sollten die Fenster in dieser Zeit geschlossen bleiben.
Nachts sollten Fenster in der Regel geschlossen bleiben, um die Schlafumgebung so allergenarm wie möglich zu halten.

Sechs Regeln für eine pollenfreie Zone

Wie kann ich mich gegen Allergien in der #Pollensaison schützen?
Um das Zuhause in einen Schutzraum zu verwandeln, empfiehlt die Leifheit Group eine systematische Herangehensweise in sechs Schritten.
Maßnahme Ziel/Nutzen Empfohlenes Werkzeug/Methode
Böden feucht wischen Bindung von Pollen auf glatten Flächen Clean Twist System M (UVP: 59,99 EUR)
Polster saugen Entfernung von Pollenfängern in Textilien Akku-Staubsauger mit Handsauger (z.B. Regulus PowerVac 2in1, UVP: 199,90 EUR)
Bettwäsche wechseln Vermeidung von Allergenen im Schlafbereich Häufiger Wechsel der Bezüge
Abendliche Dusche Entfernung von Pollen aus Haar und Haut Gründliches Haarewaschen vor dem Zubettgehen
Luftreinigung Reduktion der Innenraum-Pollenbelastung Luftreiniger (z.B. Soehnle Airfresh Clean 300, UVP: 159,00 EUR)
Fensterfilter Mechanische Barriere gegen Blütenstaub Pollenfilter-Netze vor den Fenstern
Besonders die Luftreinigung ist kritisch, da die Innenluft teilweise zehn- bis 30-mal stärker mit Pollen belastet sein kann als die Außenluft.

Klimawandel und das Risiko von Kreuzallergien

Klimawandel und das Risiko von Kreuzallergien
Photo: leifheit-group.com
Die Herausforderung für Allergiker wächst. Der SWR weist darauf hin, dass der Klimawandel zu milderen Wintern führt, wodurch Pollen aggressiver werden, länger fliegen und in größeren Mengen ausgeschüttet werden. Ein besonderes Risiko stellt die Birke dar, die als eine der aggressivsten Baumpollenarten gilt. Da sie über den Wind bestäubt, setzt sie enorme Mengen an Pollen frei. Dies kann zu sogenannten Kreuzallergien führen, bei denen das Immunsystem auf ähnliche Eiweißstrukturen in Lebensmitteln reagiert. Das Birke-Nuss-Kernobst-Syndrom ist hierbei die häufigste Form. Betroffene können Reaktionen auf folgende Lebensmittel zeigen:
  • Obst: Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Kirschen, Erdbeeren und Himbeeren.
  • Nüsse: Haselnuss, Erdnuss, Walnuss, Paranuss und Mandel.
Zur Linderung der Symptome helfen neben der hygienischen Raumgestaltung Medikamente wie Antihistaminika in Form von Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen sowie die Anwendung von Nasenduschen, um Pollen mechanisch aus den Schleimhäuten zu spülen. Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Diagnose. Bitte konsultieren Sie bei Allergien Ihren Gesundheitsdienstleister oder einen Facharzt.
Teilen Facebook X WhatsApp E-Mail
Dr. Lena Hartmann

Über den Autor

Dr. Lena Hartmann leitet das Gesundheitsressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet seit ueber zehn Jahren ueber Praevention, Medizinpolitik und digitale Gesundheit und legt besonderen Wert auf verstaendliche, quellenbasierte Einordnung.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.