Ein Passagierflug von Dubai nach Tel Aviv ist am 30. September 2026 nach einem von den Vereinigten Arabischen Emiraten bestätigten Terroranschlag im Cockpit sicher in Saudi-Arabien gelandet. Der saudi-arabische Erste Offizier Hamam al-Hammami attackierte den Kapitän mit einem Absturzbeil, bevor Besatzungsmitgliedern und Fluggästen die Entwaffnung gelang.
Der Anschlag im Cockpit von Flydubai-Flug FZ1073
Am 30. September 2026 geriet der Flydubai-Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv mit 182 Menschen an Bord in eine lebensgefährliche Krise, als der Erste Offizier Hamam al-Hammami den Kapitän Smit Machchhar im Flugdeck mit einem Absturzbeil attackierte und versuchte, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen. Die Boeing 737 Max 8 erlebte dabei extreme Höhenschwankungen und sank nach Angaben der Flugverfolgungssite FlightRadar24 innerhalb von nur 29 Sekunden von über 14.000 Fuß in die Tiefe. Vertikalgeschwindigkeiten erreichten zeitweise Werte zwischen -30.000 und +10.000 Fuß pro Minute, während der Normalbetrieb selten plus oder minus 4.000 Fuß überschreitet.
Der Generalstaatsanwalt der Vereinigten Arabischen Emirate, Hamad Saif Al Shamsi, stufte die Tat als geplanten Terrorakt ein. Der Angreifer habe während des Fluges seinen Plan ausgeführt und versucht, das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Der Seniorberater des VAE-Präsidenten, Anwar Gargash, betonte, dass der Kampf gegen den Extremismus in der Region weitergehe und Hassrede Teil dieser Gefahr sei.
Der saudi-arabische Innenminister teilte mit, dass der Angreifer am Donnerstag von Saudi-Arabien nach Abu Dhabi überstellt wurde. Mehrere Quellen aus drei Behörden, die in die Ermittlungen eingeweiht waren, sowie ein Diplomat im Nahen Osten identifizierten den Verdächtigen als den omanischen Staatsbürger Hamam al-Hammami. Ein LinkedIn-Profil mit diesem Namen wies aus, dass er sieben Jahre lang bei Oman Air tätig war, diese im Februar 2025 verließ, im Juni 2025 zu Royal Air Maroc wechselte und dort im Januar 2026 ausschied.
Die Rettung durch Passagiere und mitgereiste Piloten
Schwer verletzt und unter Todesangst kämpfte der indische Kapitän Smit Machchhar im Cockpit ums Überleben, bevor er die Tür öffnen und Passagieren sowie Besatzungsmitgliedern das Eingreifen ermöglichen konnte. Der stellvertretende Premierminister der VAE, Hamdan bin Mohammed, besuchte den Piloten im Krankenhaus, wobei Fotos zeigten, wie er ihm den Kopf küsste und die Hand schüttelte. Auch US-Präsident Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu würdigten den Vorfall und lobten die beteiligten Personen.
An Bord befanden sich auch Personen, die als zusätzliche Piloten für den Rückflug eingeplant waren und nach dem Öffnen der Cockpittür eingriffen, um das Flugzeug sicher zu landen. Zu den zivilen Helfern zählten unter anderem die Passagiere Yaniv Hayoun, Daniel Schlichter und Tzvika Manes. Hayoun, Schlichter und Manes schilderten Details darüber, wie die Passagiere und Besatzungsmitglieder den Angreifer überwältigten und fesselten.
Irgendwie gelang es ihm, mit einem der Besatzungsmitglieder in das Cockpit einzudringen, und gemeinsam bezwangen sie den Piloten, der die Stabwunden zugefügt hatte, während er versuchte, die Systeme des Flugzeugs zu sabotieren.

Radikalisierung und frühere Warnsignale bei Hamam al-Hammami
Hintergrundrecherchen und Ermittlungen offenbarten frühere Warnsignale beim Angreifer. Ein regionaler Diplomat bestätigte, dass der Verdächtige wegen dieser Radikalisierungsbedenken von der Flugausbildung entfernt wurde.
Analysen von fast 3.000 gelöschten Tweets aus den Jahren 2021 und 2022 offenbarten zudem die Ansichten des Omani-Staatsbürgers zu Religion und gemischtgeschlechtlichen Arbeitsplätzen, in denen er unter anderem äußerte, dass religiöse Frauen in solchen Umgebungen ruiniert werden könnten. Am Donnerstag erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, der Verdächtige habe vermutlich eine islamistische radikale Indoktrination durchlaufen. Laut einem israelischen Offizier war al-Hammami erst seit acht Monaten bei Flydubai beschäftigt.
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