Fast genau acht Jahre und vier Monate nach der ersten Ankündigung hat Bethesda Game Studios den offiziellen Titel des kommenden Rollenspiels bekannt gegeben: The Elder Scrolls VI: Sentinel heißt das Projekt, wie der Executive Producer Todd Howard in einem Video zum 40-jährigen Jubiläum des Studios mitteilte.
Titel und Schauplatz enthüllt
Das Video, das neben einem Einblick in die Geschichte des Studios auch den Blick nach vorne richtete, präsentierte am Ende einen kurzen Teaser. Darin ist eine im Wüstensand vergrabene Schriftrolle zu sehen, bevor das offizielle Logo eingeblendet wird. Die gezeigten Elemente stützen Berichte über die Provinz Hammerfell als Schauplatz. Der Namenszusatz Sentinel verweist auf eine bedeutende Stadt in der Region der Rothwardonen, berichtet The Verge.
Im Anschluss an das Logo zeigt der Teaser ein Zitat, das einem Priester namens Yazar im Dienst von High Queen Iradne of Hammerfell zugeschrieben wird und auf das Jahr 4E 206 datiert ist. Damit spielt die Handlung fünf Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers Skyrim, der im Jahr 4E 201 angesiedelt war. Berichten zufolge soll der Titel zudem tiefer in die Geschichte der namensgebenden Artefakte eintauchen.
Die Region ist langjährigen Spielern aus Titeln wie The Elder Scrolls Adventures: Redguard und The Elder Scrolls Online bekannt, wo sie als Schauplatz diente. Zur Feier der Namensbekanntgabe bietet The Elder Scrolls Online zudem eine zeitlich begrenzte Kampagne unter dem Titel „Alik’r Awaitsan, bei der Spieler bis zum 10. November Belohnungen für das Erkunden der Wüste erhalten können.
Warten auf das Sequel
Einen konkreten Veröffentlichungstermin nannte Bethesda im Rahmen der Enthüllung nicht. In einer Mitteilung erklärte das Studio, dass es noch einige Zeit dauern werde, bis weitere Details geteilt werden können. Branchenkenner wie Jason Schreier schätzen den zeitlichen Horizont so ein, dass das Sequel noch mehr als zwei Jahre entfernt ist.

Bethesda hatte das Rollenspiel im Juni 2018 erstmals vage angekündigt. Die frühe Ankündigung diente laut Berichten vor allem dazu, Fans in einer Phase zu beruhigen, in der das Studio an dem Multiplayer-Titel Fallout 76 arbeitete. In den darauffolgenden Jahren kam es im Zuge von Umstrukturierungen durch den Mutterkonzern Microsoft zu Entlassungen bei Bethesda. Bethesda hat sich bislang nicht dazu geäußert, wann konkrete Einblicke in das Gameplay oder weitere Details zu der in Hammerfell spielenden Fortsetzung folgen.
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