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FAA investigating low-flying plane nearly hitting runway at private Texas airport – ABC News

Eine Boeing 777 der Jetran LLC führte am Mittwoch in Texas einen extrem tiefen Tiefflug über dem Horseshoe Bay Resort Jet Center durch, bei dem das Flugzeug laut FlightRadar24 nur etwa 25 Fuß über dem Boden flog. Die US-Luftfahrtbehörde FAA leitet derzeit eine Untersuchung des Vorfalls ein, nachdem Videos das riskante Manöver zeigten.

Extremer Tiefflug über dem Horseshoe Bay Resort Jet Center

Das Flugzeug, ein ehemaliger Delta-Jet mit der Registrierung N705DN, befand sich auf einem Flug von Indiana nach Dallas-Fort Worth, als es einen extrem tiefen Umweg über das nahe Austin gelegene Horseshoe Bay Resort Jet Center nahm. Wie CBS News berichtete, zeigten Daten von FlightRadar24, dass die Maschine während des Manövers nur zwischen 0 und 25 Fuß über dem Boden flog. Die Piloten hatten das Manöver vorab über Funk angekündigt. Laut Audioaufnahmen von LiveATC.net sagten die Besatzungsmitglieder: „Wir drehen im Endanflug auf Landebahn 17 für einen tiefen Anflug, 5DN heavy.“

Experten warnen vor dem Risiko eines Absturzes

Die Aufnahmen, die zeigen, wie die Flügelspitze fast den Asphalt berührt, wurden von Luftfahrtexperten als lebensgefährlich eingestuft. Mark Stephens, ein pensionierter Delta Air Lines Kapitän, äußerte sich gegenüber Business Insider besorgt über die physikalischen Folgen eines Fehlers.

„Die Spannweite der 777 beträgt 200 Fuß; wenn der Pilot also mit einem Flügel hängen bleibt, könnte das Flugzeug sehr wahrscheinlich trudeln. Das war rücksichtslos und hätte eine riesige Katastrophe sein können.

Extremer Tiefflug über dem Horseshoe Bay Resort Jet Center
Experten warnen vor dem Risiko eines Absturzes
Time to FIX the FAA? Mark Baker talks SAFETY, REGULATION & Supporting our AIRPORTS!
Stephens wies darauf hin, dass selbst bei Demonstrationsflügen mit Kampfjets wie der F-4 eine deutlich größere Sicherheitsmarge eingehalten wird; er flog dabei nie tiefer als 1.000 Fuß. Selbst das hochqualifizierte Kunstflugteam der US Navy, die Blue Angels, führt ihre niedrigsten Manöver in einer Höhe von mindestens 50 Fuß durch. Auch der ehemalige Vorsitzende der National Transportation Safety Board (NTSB), Robert Sumwalt, kritisierte das Verhalten der Crew scharf. Er bezeichnete den Vorfall als „ein weiteres Beispiel für dumme Pilotenstreiche“.

„Ich sehe absolut keinen legitimen Grund, dieses Manöver so durchzuführen, wie es geschehen ist. Sie hatten es offensichtlich geplant, sie hatten ein Publikum, das bereitstand, um es zu beobachten und zu filmen, es gibt also keinen wirklichen Grund, warum sie das hätten tun sollen.

Jetrans Erklärung zur Verbindung mit Qatar Airways

Jetrans Erklärung zur Verbindung mit Qatar Airways
Photo: Business Insider
Das Unternehmen Jetran LLC, das auf das Leasing von Flugzeugen und die Umrüstung von Passagiermaschinen in Frachtmaschinen spezialisiert ist, stellte klar, dass der Vorfall „nicht den betrieblichen Standards entspricht“. Das Manöver fand laut einer Erklärung des Unternehmens während eines Testflugs statt, bevor die Maschine planmäßig in die Frachtflotte von Qatar Airways aufgenommen werden sollte. Jetran betonte jedoch, dass das Flugzeug nicht von Qatar Airways besessen oder betrieben wurde und die Piloten nicht zu dieser Fluggesellschaft gehörten. „Obwohl das Flugzeug in der Lackierung von Qatar Airways bemalt ist, wurde es weder von Qatar Airways besessen oder betrieben, trug keine Registrierung von Qatar Airways, und die an Bord befindlichen Piloten waren keine Piloten von Qatar Airways“, so das Unternehmen in einer Stellungnahme.

Marktwert und Zukunft der 777-Frachtflotte

Die Nachfrage nach solchen umgerüsteten Frachtern ist derzeit sehr hoch. Dies liegt vor allem daran, dass Boeing das 777F-Programm bis Ende 2027 einstellen wird, da die Motoren der aktuellen Modelle die strengen Anforderungen an die Kohlenstoffemissionen nicht erfüllen. Die wirtschaftlichen Einsätze für solche Konvertierungen sind massiv. Die Beratungsfirma International Bureau of Aviation schätzt die Kosten für die Umrüstung einer Boeing 777 auf einen erheblichen Betrag.
Kostenfaktor Geschätzter Betrag
Umrüstung einer 777 über 80 Millionen USD
Zusätzliche Motorarbeiten bis zu 100 Millionen USD
Während die FAA die Untersuchung fortsetzt, bleibt unklar, welche Konsequenzen für die beteiligten Piloten folgen werden. Experten wie Sumwalt gehen davon aus, dass die Fluglizenien der verantwortlichen Besatzung ausgesetzt werden könnten.

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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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