Ein Besuch in dem New Yorker Kuriositätenladen Art of Play hat sich für die Sängerin Kelly Clarkson zu einem öffentlichen Streit entwickelt. Nachdem die 44-Jährige dem Geschäft am 10. Oktober 2026 via X vorwarf, sie wie eine unerwünschte Kundin behandelt zu haben, stehen sich nun zwei gegensätzliche Darstellungen gegenüber.
Der Vorwurf der „Pretty Woman“-Behandlung
Clarkson, die durch ihre Karriere bei „American Idol“ bekannt wurde, schilderte, sie sei nach Brooklyn gefahren, um in dem Laden nach „ein paar Dingen“ zu suchen, die sie als „wirklich rad“ empfand. Sie behauptete, ein Mitarbeiter habe sie mit einem „elevator eyed“-Blick gemustert und ihr in einem „herablassenden Ton“ mitgeteilt, er könne etwas „Vergleichbares“ für sie finden, da er sie offenbar für zahlungsunfähig hielt. Die Sängerin verglich die Erfahrung mit der berühmten Szene aus „Pretty Woman“, in der Julia Roberts’ Figur Vivian in einer Boutique abgewiesen wird. Clarkson, die 2023 von Los Angeles nach New York City umzog, um dort ihre „Kelly Clarkson Showzu produzieren, betonte, dass sie kleine Unternehmen eigentlich schätze, diese jedoch keinen Freibrief hätten, Kunden schlecht zu behandeln.
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Wow, dude. Du bist ein Idiot und hast gerade einen riesigen Verkauf verloren. Aber ihr solltet alle bei Art of Play in Brooklyn vorbeischauen, wenn ihr es genießt, wie Julia Roberts’ Charakter in „Pretty Woman“ behandelt zu werden.”
Kelly Clarkson
Art of Play: die sicht des Ladens auf die Automaten-Figur
Der Laden reagierte auf Instagram auf die Vorwürfe. Laut Art of Play erkundigte sich Clarkson nach „Molly“, einer mechanischen Vogel-Automaten-Figur, die als „de facto Maskottchen“ des Geschäfts fest an der Wand installiert ist und eine zentrale Rolle in den dortigen Zaubershows spielt. Während das Unternehmen sein Bedauern darüber ausdrückte, dass Clarkson sich unwillkommen gefühlt habe, betonte man, dass alle Besucher – egal ob zum Stöbern oder Kaufen – gleichermaßen willkommen seien. Die Betreiber merkten an, dass es eine surrealistische Erfahrung sei, nach nur einer Erwähnung durch einen Prominenten in den Fokus derartiger öffentlicher Empörung zu geraten.””

In einer weiteren Mitteilung vom 12. Oktober 2026 stellte Art of Play klar, dass man Clarkson erklärt habe, der Seattle-basierte Künstler Bliss Kolb würde eine „nahezu identische“ Version des Automaten für 15.000 Dollar verkaufen. Zudem habe man ihr einen anderen singenden Vogel angeboten, der von einem traditionellen deutschen Uhrmacher gefertigt wurde und für 2.000 Dollar sofort zum Mitnehmen bereitstand. Laut dem Geschäft blieb Clarkson jedoch nicht lange genug im Laden, um sich diese Alternative anzusehen. Der Laden betonte, dass Molly nicht verkäuflich sei, und verwies darauf, dass sie bereits in früheren Beiträgen als „nicht zu verkaufendeklariert wurde.
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Eskalation der Vorwürfe auf Social Media
Clarkson wies die Darstellung des Ladens entschieden zurück und teilte ein Foto, das ihrer Aussage nach den Preis von 15.000 Dollar direkt neben der Wandfigur zeigt. Sie warf dem Personal vor, die Situation als „nicht verkäuflichumzudeuten, um sich zu rechtfertigen. In ihrer Kritik an dem Laden, der sich an der Atlantic Avenue in Brooklyn Heights befindet, bezeichnete sie die Kommunikation des Geschäfts als unehrlich.
Cool, cool. Sicher, es war nicht zu verkaufen. Das ist das Narrativ, das Art of Play jetzt wählen wird. […] Also bist du nicht nur unhöflich, du bist auch ein Lügner. Verstanden.
Der Vorfall löste eine Welle der Empörung aus. Art of Play berichtete, das kleine Unternehmen sei von „8 Millionen Menschen“ attackiert worden, die den Laden nie besucht hätten. Während die Social-Media-Seiten des Geschäfts mit negativen Kommentaren geflutet wurden, wiesen andere Nutzer auf bisher positive Bewertungen hin, in denen Angestellte als „am nettesten“ und „hilfsbereitesten“ beschrieben wurden. Fans der Sängerin posteten daraufhin vermehrt Ausschnitte aus dem „Pretty Woman-Film, um ihren Standpunkt zu unterstreichen.
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Versuche zur Klärung der Situation
Der Laden gab an, man habe Clarkson direkt kontaktiert, um die Angelegenheit zu klären und das „Missverständnis“ auszuräumen. Clarkson, die zudem als Coach für die 30. Staffel der NBC-Sendung „The Voicezurückkehrt, äußerte sich nach ihren letzten Beiträgen nicht mehr zu den weiteren Stellungnahmen des Ladens.
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