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Sport

Dylan Larkin nennt zehn NHL-Teams als Wunschziele, Trade-Wunsch bleibt bestehen

Dylan Larkin hat den Kreis seiner Wunschziele auf zehn NHL-Teams ausgedehnt, obwohl die Detroit Red Wings den Center trotz eines bestehenden Tauschwunsches bisher nicht transferieren konnten. Laut Vereinsangaben haben sich die Streitparteien inzwischen angenähert, während Gerüchte einen möglichen Vollzug im Oktober 2026 andeuten.

Erweiterte Ziel-Liste und Vertragssituation in Detroit

Der langjährige Führungsspieler der Detroit Red Wings hat den Kreis potenzieller Abnehmer auf mittlerweile zehn Klubs vergrößert. Ursprünglich nannte der Angreifer nach seinem im Juni öffentlich gewordenen Wechsellohn lediglich drei Organisationen, zu denen er seine Zustimmung für einen Transfer gegeben hätte: die Florida Panthers, die Minnesota Wild und die Vegas Golden Knights. Da diese Vereine jedoch entweder die geforderten Gegenwerte schuldig blieben oder unter Gehaltsdeckel-Beschränkungen litten, blieb ein Wechsel im Sommer aus.

Dylan Larkin nennt zehn NHL-Teams als Wunschziele, Trade-Wunsch bleibt bestehen
Foto: ESPN

Neu hinzugekommen sind laut Insiderberichten sieben weitere Franchises: die Carolina Hurricanes, die Colorado Avalanche, die Dallas Stars, die New Jersey Devils, die Tampa Bay Lightning, die Utah Mammoth und die Washington Capitals. Eine Rückkehr zu einem kanadischen Klub steht für den 30-Jährigen hingegen nicht zur Debatte, ungeachtet entsprechender Fangesänge bei Gastspielen im Bell Centre. Der gebürtig aus Waterford, Michigan stammende Angreifer wurde im Jahr 2014 an 15. Stelle gedraftet und verbrachte seine gesamte Karriere in Detroit, wo er mit 646 Punkten in der Franchise-Geschichte geführt wird. Nachdem Steve Yzerman während der Sommerpause von seinem Posten zurücktrat, übernahm Shawn Horcoff das Amt des Interim-Generalmanagers. Der US-amerikanische Nationalspieler gewann bei den Olympischen Winterspielen 2026 die Goldmedaille, wartet in seiner NHL-Laufbahn jedoch weiter auf den mannschaftlichen Erfolg, da das Team in elf Spielzeiten zehn Mal die Playoffs verpasste und die längste Durststrecke der Klubgeschichte durchlebt.

Larkin absolviert aktuell das vierte Jahr seines im März 2023 unterzeichneten und bis zum Ende der Spielzeit 2030–31 laufenden Arbeitsvertrags im Gesamtwert von 69,9 Millionen Dollar. Das Arbeitspapier bindet den Angreifer mit einem durchschnittlichen Gehaltswert von 8,7 Millionen Dollar pro Jahr an den Klub und beinhaltet eine vollständige Klausel gegen Transfers, die ihm wesentlichen Einfluss auf seine sportliche Zukunft verleiht.

He has what I would call a deceptively heavy shot

Entspannung im internen Verhältnis trotz ungebrochener Wechselabsicht

Trotz des anhaltenden Wechselwunsches verzeichnet die Klubführung positive Annäherungen zwischen den beteiligten Parteien. Jimmy Devellano, langjähriger Funktionär und alternativer Gouverneur der Organisation, erklärte gegenüber Medien, dass man sich nach den Spannungen im Sommer wieder angenähert habe und die Beziehung repariert sei.

Jimmy Devellano sagte: „Wie ich es Dylan persönlich gesagt habe, lassen wir die Vergangenheit hinter uns. Du bist ein guter Spieler. Wir würden wirklich sehr gerne haben, dass du bleibst.

Dylan Larkin nennt zehn NHL-Teams als Wunschziele, Trade-Wunsch bleibt bestehen
Foto: si.com

Dennoch bleibt die sportliche Ausgangslage kompliziert. Nach einer Verletzung, die ihn zum Beginn der Spielzeit zunächst pausieren ließ, kehrte er am 6. Oktober aufs Eis zurück und bestritt die ersten Begegnungen, darunter den Auftritt am Dienstagabend bei den Seattle Kraken, an die sich eine Westküsten-Auswärtsreise nach Vancouver, Calgary und Edmonton anschließt. In den ersten Partien verbuchte er einen Treffer sowie zwei beziehungsweise insgesamt vier Torvorlagen. Interims-General Manager Shawn Horcoff hält sich in der Personalie bedeckt, während Beobachter wie der ESPN-Experte John Buccigross im Podcast „Frankly Hockeyeinen zeitnahen Vollzug innerhalb von sieben bis zehn Tagen spekulieren und darauf verweisen, dass Bewegungen im Aufgebot einen solchen Schritt andeuten.

Verhandlungen mit Interessenten und die Hürden beim Gegenwert

Die Gespräche mit den bevorzugten Vereinen erweisen sich vor allem wegen der geforderten Kompensation als schwierig. Die sportliche Leitung in Detroit verlangt nach Berichten von Brancheninsidern wie Pierre LeBrun von TSN ein umfassendes Paket aus zwei erstklassigen Nachwuchskorridoren (A-Level-Prospects), einem Stürmer für die vorderen neun Reihen und einem Erstrunden-Draftpick, während in der Vergangenheit auch schon ein gestandener Angreifer für die Top-Sechs gefordert wurde. So stocken beispielsweise die Verhandlungen mit den Minnesota Wild, weil die Organisation aus Minneapolis den jungen Center Danila Yurov als Herzstück des Tauschgeschäfts einbringen wollte, während Detroit umfassendere Garantien fordert. Yurov absolvierte in seiner Debütsaison im Jahr zuvor 73 Partien mit 27 Zählern und steht in der laufenden Spielzeit bei fünf Punkten aus zehn Einsätzen, was Minnesota zu der Einschätzung bewegt, er könne sich zu einem Top-Sechs-Stürmer entwickeln, während Detroit ihn eher als Option für die hinteren Reihen oder hinter Emmett Finnie sieht.

Larkins Trade-Liste wächst, enthält aber weiterhin keine kanadischen Teams

Auch andere Vereine wie die New Jersey Devils werden von Experten als mögliche Passung genannt, da sie mit Spielern wie Nico Hischier und Jack Hughes bereits stark im Zentrum besetzt sind und Larkin eine enge Verbindung zu den Hughes-Brüdern pflegt. Bis zu einer Einigung läuft Larkin weiterhin für die Red Wings auf, während die sportliche Talfahrt des Traditionsvereins ohne Playoff-Teilnahme seit 2016 den Hintergrund für die anhaltenden Wechselgerüchte bildet.

Dylan Larkin nennt zehn NHL-Teams als Wunschziele, Trade-Wunsch bleibt bestehen
Foto: sports.yahoo.com
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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

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