Die Demokratische Republik Kongo besiegte Usbekistan am 28. Juni 2026 mit 2:1 im letzten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 2026 im Atlanta-Stadion. Durch Tore von Yoane Wissa und Fiston Mayele sicherte sich die Kongo einen wichtigen Sieg in Gruppe K, während Usbekistan trotz leidenschaftlicher Defensive punktlos bleibt.
Die Partie entwickelte sich zu einem Kampf um die letzten Möglichkeiten in der Vorrunde. Während die DR Kongo mit dem Ziel ins Spiel ging, die Hoffnungen auf ein Weiterkommen zu konkretisieren, suchte Usbekistan händeringend nach den ersten Punkten des Turniers. Der Druck lag auf beiden Seiten, doch die Zentralafrikaner nutzten die späten Chancen effizienter.
Wendepunkt in Atlanta: Wie Yoane Wissa und Fiston Mayele den Sieg holten
Die Entscheidung fiel in der zweiten Halbzeit durch zwei entscheidende Treffer. In der 66. Minute profitierte die DR Kongo von einem Fehler in der usbekischen Defensive. Laut dem Live-Ticker von ZDFheute verursachte der usbekische Verteidiger Khusanov ein Foul an Yoane Wissa, was Schiedsrichter Zwayer mit einem Elfmeter bestrafte. Wissa verwandelte den Strafstoß in der 68. Minute flach in die rechte Ecke und brachte sein Team in Führung.
Usbekistan versuchte zu reagieren, doch die Defensive der Kongo stand stabil. Die Entscheidung fiel schließlich in der 78. Minute. Meschack Elia zog von links in den Strafraum und schloss ab. Der Schuss wurde von einem usbekischen Spieler abgefälscht, woraufhin Fiston Mayele am kurzen Eck reagierte und den Ball über Torhüter Nematov ins Netz spitzelte.
Dieser Treffer zum 2:1 löste im kongolesischen Fanblock Ekstase aus und zementierte die Führung. Das Spiel zeigt deutlich, dass die DR Kongo in den entscheidenden Momenten die höhere individuelle Qualität und die bessere Chancenverwertung besaß.
Die Bilanz von Fabio Cannavaro und die Defensivarbeit Usbekistans
Für Usbekistan bleibt die WM 2026 eine Enttäuschung. T-Online berichtet, dass Fabio Cannavaro bereits seit 2025 die Nationalmannschaft trainiert. Trotz der Erfahrung des Weltmeisters gelang es seinem Team nicht, die nötigen Punkte in Gruppe K zu sammeln.
Besonders die Rolle des Man-City-Verteidigers Khusanov war ambivalent. Einerseits kämpfte er leidenschaftlich, andererseits kostete sein Foul an Wissa sein Team den ersten Punkt. In der 79. Minute hob er zudem knapp das Abseits auf, was die Instabilität in der usbekischen Hintermannschaft unterstrich. Torhüter Nematov hielt zwar einige Bälle, darunter einen Fernschuss von Mbuku, doch gegen die späten Kombinationen der Kongo war er machtlos.
Taktische Anpassungen und Auswechslungen in der Schlussphase
Fiston Mayele Goal! DR Congo vs Uzbekistan Highlights | FIFA World Cup 2026 | DR Congo Résumé
Die Trainer reagierten in der zweiten Halbzeit mit massiven personellen Änderungen. Die DR Kongo brachte in der 72. Minute ein ganzes Paket an frischen Kräften auf den Platz. Meschack Elia, Théo Bongonda und Ngal’ayel Mukau ersetzten Mbuku, Cipenga und Moutoussamy.
Diese Wechsel brachten das gewünschte Momentum. Während Usbekistan versuchte, durch Einwechslungen wie Oston Urunov (73. Minute) oder Jamshid Iskanderov (82. Minute) wieder ins Spiel zu finden, kontrollierte die Kongo zunehmend das Geschehen. Die physische Präsenz der eingewechselten Spieler ermöglichte es den Zentralafrikanern, den Druck bis zum Abpfiff hochzuhalten.
Ein kurzer Überblick über die entscheidenden Ereignisse der Schlussphase:
66. Minute: Elfmeter für DR Kongo nach Foul von Khusanov.
68. Minute: Yoane Wissa verwandelt den Elfmeter zum 1:0 (bzw. Ausgleich/Führung je nach Spielverlauf).
72. Minute: Dreifachwechsel der DR Kongo (Elia, Bongonda, Mukau).
78. Minute: Fiston Mayele erzielt den 2:1-Siegtreffer.
82. Minute: Letzte Wechsel bei Usbekistan (Iskanderov, Urozov).
Exklusive Übertragung und die Lage in Gruppe K
Das Spiel fand in einem hochspannenden Rahmen statt, da parallel die Partie zwischen Kolumbien und Portugal lief. Für die Zuschauer in Deutschland war der Zugang limitiert. Laut T-Online wurde die Begegnung exklusiv und kostenpflichtig über MagentaTV übertragen, ohne Option auf Free-TV.
Die Auswirkungen dieses Ergebnisses sind massiv. Während Usbekistan die WM ohne Punkte beendet, bleibt für die DR Kongo die Hoffnung auf das Sechzehntelfinale bestehen. Der Sieg gegen Usbekistan ist nicht nur ein mathematischer Gewinn, sondern ein psychologisches Signal an die Konkurrenz in Gruppe K.
Die Kongo hat bewiesen, dass sie in der Lage ist, Spiele über 90 Minuten zu kontrollieren und in der Crunch-Time eiskalt zu bleiben. Für Fabio Cannavaro hingegen bleibt die Frage offen, warum eine Mannschaft mit Spielern aus der Premier League in der Gruppenphase so früh den Anschluss verlor.
Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.
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