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Welt

Donald Trump empfängt Xi Jinping mit ungewöhnlichem Flughafen-Empfang

US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Staatschef Xi Jinping am Mittwoch mit einer ungewöhnlichen militärischen Begrüßung auf dem Joint Base Andrews in Maryland empfangen. Der dreitägige Staatsbesuch ist von großem Pomp geprägt und zielt darauf ab, die geopolitischen Spannungen in den Bereichen Handel, Technologie und Iran zu dämpfen.

Militärischer Pomp und eine ungewöhnliche Ankunft in Maryland

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping ist am Mittwoch zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Entgegen dem üblichen Protokoll reiste US-Präsident Donald Trump persönlich zum Joint Base Andrews, um seinen Amtskollegen direkt am Flugzeug in Empfang zu nehmen. Eine solche persönliche Begrüßung durch einen US-Präsidenten an einem Flughafen gab es nach Aufzeichnungen der Berichterstattung seit dem Jahr 1962 nicht mehr, als John F. Kennedy den britischen Premierminister Harold Macmillan begrüßte.

Donald Trump empfängt Xi Jinping mit ungewöhnlichem Flughafen-Empfang
Foto: pressdemocrat.com

Die Zeremonie auf dem Militärflugplatz war aufwendig inszeniert. Ein rund 30 Meter langer roter Teppich, eine 21-köpfige Ehrengarde, Salutschüsse sowie der Auftritt der United States Air Force Band und zweier B-1-Bomber begleiteten die Ankunft von Xi Jinping und First Lady Peng Liyuan. Trump und First Lady Melania Trump erwarteten die Gäste direkt am Fuß der Flugzeugtreppe. Trotz eines milden Temperaturwerts von etwa 17 Grad Celsius trug der US-Präsident einen Mantel und Handschuhe, zog jedoch einen Handschuh aus, um Xi die Hand zu schütteln. Laut der First Lady erfolgte die persönliche Begrüßung am Flugplatz bewusst, weil beide Staatschefs einen großartigen Beziehung pflegen und man die Gäste mit dem größten Respekt empfangen müsse, wie sie in einem Interview mit dem Sender Fox News erklärte.

Handelswaffenruhe und das Stoppsignal für Zölle

Begleitet von der feierlichen Inszenierung gab es auch eine konkrete wirtschaftliche Einigung. US-Finanzminister Scott Bessent gab während des Besuchs bekannt, dass die zwischen den USA und China geltende Waffenruhe im Handelsstreit verlängert wird. Januar verschoben. Bessent erklärte in einem Interview, man wolle den beiden Staatsführungen mehr Zeit für Gespräche bei kommenden Treffen geben, während man gleichzeitig an einer diplomatischen Entspannung arbeite.

Donald Trump empfängt Xi Jinping mit ungewöhnlichem Flughafen-Empfang
Foto: timesofindia.indiatimes.com

Trotz dieser wirtschaftlichen Atempause bleiben die Erwartungen an konkrete Verträge gedämpft. Insidern zufolge befinden sich keine chinesischen Vorstandschefs in der Delegation von Xi Jinping, während auf amerikanischer Seite hochrangige Technologie- und KI-Führungskräfte für das offizielle Abendessen im Weißen Haus eingeplant sind.

Künstliche Intelligenz und harte Kritik aus dem Senat

Im Zentrum der bevorstehenden Gespräche im Oval Office stehen neben Handelsfragen vor allem die globalen Ambitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Beide Supermächte konkurrieren intensiv um die technologische Vorherrschaft. Vorbereitende Gespräche zwischen US-Finanzminister Bessent und dessen chinesischem Amtskollegen He Lifeng umfassten bereits die Einrichtung neuer Kommunikationskanäle für Sicherheitsfragen rund um Künstliche Intelligenz.

Der rote Teppich für den chinesischen Staatschef stieß im US-Kongress auf heftige Gegenrede. Insbesondere republikanische Stimmen äußerten scharfe Kritik an der aus ihrer Sicht zu herzlichen Empfangszeremonie.

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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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