Ein ungewöhnliches, mit zehn elektrischen Rotoren ausgestattetes Flugzeug mit der Kennung B-0EFH und dem Schriftzug Comac CE-25A ist auf einem chinesischen Flugplatz gesichtet worden. Das Konzept für emissionsfreie Regionalflüge wurde erstmals auf einer Luftfahrtmesse in Shanghai im Jahr 2023 präsentiert, wirft jedoch weiterhin Fragen über seine reale Flugfähigkeit auf.
Bilder eines bislang kaum bekannten, rot-schwarzen Flugzeugs sorgen derzeit in der Aviatik-Welt für Rätsel. Aufgetaucht im Internet, zeigt die Maschine den Schriftzug Comac CE-25A sowie die Kennung B-0EFH. Dahinter soll der chinesische Flugzeugbauer Comac stehen, der mit seinen Passagierjets bereits Airbus und Boeing Konkurrenz machen will, wie das Aviatikportal Aerotelegraph berichtet. Besonders auffällig sind die Tragflächen des Konzepts, an denen jeweils fünf kleine Triebwerke sitzen.
Technische Eckdaten und das elektrische Konzept der Comac CE-25A
Völlig neu ist das Konzept der CE-25A nicht. Bereits 2023 wurde ein Modell des elektrischen Fliegers auf einer Luftfahrtmesse in Shanghai präsentiert. Laut Blick klingen die technischen Eckdaten vielversprechend: Die Maschine soll 19 Passagiere befördern können, eine Reisegeschwindigkeit von rund 400 km/h erreichen und eine Reichweite von 400 bis 500 Kilometern abdecken.
Statt herkömmlicher Antriebe setzt das Design auf zehn elektrisch angetriebene, ummantelte Rotoren – je fünf an jedem Flügel. Damit könnten eines Tages kurze Regionalstrecken bedient werden, ohne auch nur einen Liter Kerosin zu verbrennen.
Offene Fragen zum Prototypenstatus und dem Zeitplan
Ob die gesichtete Maschine bereits vollständig elektrisch angetrieben wird und tatsächlich abheben kann, bleibt unklar. Der Flugzeugbauer Comac hat die aufgetauchten Bilder bislang nicht offiziell bestätigt, und auch über mögliche Testflüge gibt es keine gesicherten Informationen.
Bis ein spektakulärer Prototyp zu einem zugelassenen Passagierflugzeug wird, vergehen oft viele Jahre. Ob die CE-25A eines Tages zahlende Passagiere transportieren wird, steht vorerst in den Sternen.
Auch interessant