Eintracht Frankfurt empfängt Borussia Dortmund und Titelverteidiger FC Bayern spielt zu Hause gegen Hertha BSC in der am 1. November 2026 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ausgelosten DFB-Pokal-Runde der letzten 16. Die Achtelfinalpartien sind für den 1. und 2. Dezember 2026 angesetzt.
Die Achtelfinal-Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund
Die Paarungen für das Achtelfinale im DFB-Pokal stehen fest. Dabei standen zehn Bundesligisten und sechs Zweitligisten in der Trommel. Das zuerst gezogene Team erhielt jeweils das Heimrecht. Gespielt wird am 1. und 2. Dezember 2026.
Wer nicht vor dem Fernseher saß, konnte die Ziehung über einen kostenlosen Livestream bei Sportschau, in der ARD-App oder bei Joyn verfolgen. Im DFB-Pokal sind inzwischen keine Amateurklubs mehr vertreten, die automatisch Heimrecht gehabt hätten.

Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund als das große Topspiel
Direkt mit dem ersten gezogenen Los war für das absolute Spitzenduell in der Runde der letzten 16 gesorgt: Eintracht Frankfurt empfängt Borussia Dortmund. Diese Begegnung bildet zugleich die Neuauflage des Pokalfinales aus dem Jahr 2017. Neben diesem Aufeinandertreffen zweier Erstligisten ist die Partie zwischen Bayer Leverkusen und RB Leipzig das einzige weitere reine Bundesligaduell in dieser Runde. Die übrigen Erstligisten treffen auf die verbleibenden sechs Zweitligisten.
Für Eintracht Frankfurt erinnert die Historie an frühere Endspiele. Die Hessen gewannen das Finale im Jahr 2018 mit 3:1 gegen den FC Bayern, unterlagen jedoch im Finale 2023 mit 0:2 gegen RB Leipzig. In der zweiten Runde der laufenden Pokalsaison setzte sich Frankfurt auswärts mit 3:1 gegen den Hamburger SV durch und geht mit entsprechendem Rückenwind in das Duell mit dem BVB. Borussia Dortmund sowie RB Leipzig müssen in dieser Runde auswärts bei Erstligisten antreten.
Vor der Ziehung äußerte sich die Dortmunder Klublegende Norbert Dickel im Fernsehen und sagte: „Ich will nicht gegen Bayern spielen. Nach der Auslosung kommentierte Dickel das tatsächlich gezogene Los mit den Worten: „Das gefällt mir ganz und gar nicht, was du da auflegst.
FC Bayern München trifft auf den Zweitligapitzenreiter Hertha BSC
Rekordpokalsieger und Titelverteidiger FC Bayern München hat das Heimrecht gegen Hertha BSC erhalten. Auf den FC Bayern wartet mit den Berlinern der Spitzenreiter der 2. Bundesliga. Neben dem Duell Bayern gegen Hertha komplettiert die Partie des FC Augsburg beim VfL Bochum die bayerischen Duelle im Achtelfinale, da beide Vereine die letzten verbliebenen Vertreter aus Bayern im Wettbewerb sind. Vorjahresfinalist VfB Stuttgart empfängt Dynamo Dresden zu Hause.
FC Kaiserslautern. Holstein Kiel trifft dabei auf den 1. FC Köln. FC Köln, der in der vorherigen Runde ein 1:1-Unentschieden bei Union Berlin holte, zu dessen Torschützen der Debütant Malek El Mala gehörte. Kiel selbst musste in der vorherigen Runde eine 0:1-Niederlage in Fürth hinnehmen. SV Darmstadt 98, das in der zweiten Runde einen 2:0-Auswärtssieg beim Erstliga-Neuling SV Elversberg feierte, reist nun zu Borussia Mönchengladbach. Der 1. FC Kaiserslautern bekommt es mit dem SC Freiburg zu tun.
Das komplette Achtelfinale vom 1. und 2. Dezember 2026
Die acht Paarungen im Überblick:
- Eintracht Frankfurt (BL) gegen Borussia Dortmund (BL)
- VfB Stuttgart (BL) gegen Dynamo Dresden (2. BL)
- Bayer 04 Leverkusen (BL) gegen RB Leipzig (BL)
- FC Bayern München (BL) gegen Hertha BSC (2. BL)
- Borussia Mönchengladbach (BL) gegen SV Darmstadt 98 (2. BL)
- 1. FC Kaiserslautern (2.
- Holstein Kiel (2. BL) gegen den 1. FC Köln (BL)
- VfL Bochum (2.
Nach dem Achtelfinale bleiben noch acht Mannschaften im Wettbewerb übrig. Die weiteren Runden sind wie folgt terminiert: Das Viertelfinale findet am 2./3. sowie am 9./10. Februar 2027 statt. Die Halbfinalspiele sind für den 20. und 21. April 2027 angesetzt. Das Endspiel steigt am 29. Mai 2027 im Berliner Olympiastadion.
Prämien und der Weg nach Europa
Der DFB hat die finanziellen Prämien für den Wettbewerb im Vergleich zur Vorsaison erhöht. Wer das Finale gewinnt, hat am Ende insgesamt rund 13 Millionen Euro erspielt – bislang waren es rund 11 Millionen Euro.
| Runde | Prämie in Euro |
|---|---|
| 1. Hauptrunde | 228.189 |
| 2. Hauptrunde | 456.377 |
| Achtelfinale | 912.755 |
| Viertelfinale | 1.825.509 |
| Halbfinale | 3.651.019 |
| Verliererfinale | 4.024.234 |
| Siegerfinale | 6.036.350 |
Zu den vom DFB ausgezahlten Prämien kommen zusätzliche Einnahmen aus dem Eintrittskartenverkauf und der Bandenwerbung hinzu. Diese Einnahmen müssen sich die Klubs nach Abzug aller Kosten und Steuern teilen, wobei zehn Prozent dieser Einnahmen ebenfalls an den DFB gehen und jeder Klub somit 45 Prozent erhält.

Auch nach der Europapokalreform der UEFA, die seit der Saison 2024/25 gilt, hat der Sieger des DFB-Pokals das Startrecht in der darauffolgenden Saison in der neuen Ligaphase der Europa League. Sollte der DFB-Pokalsieger bereits über die Abschlusstabelle der Bundesliga für die Champions League oder die Europa League qualifiziert sein, geht dieser europäische Startplatz an die Bundesliga über und wird entsprechend der Abschlusstabelle verteilt. Der unterlegene Finalist des DFB-Pokal-Endspiels kann von dieser Regelung in keinem Fall profitieren.
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