Ein Auto mit Schwyzer Kontrollschildern ist am Samstagabend auf der Oberalpstrasse bei Andermatt UR nach einem Motorbrand vollständig ausgebrannt. Der Lenker bemerkte rechtzeitig Rauch, brachte sich auf einem Ausstellplatz in Sicherheit und blieb unverletzt. Die Passstrasse blieb für die Löscharbeiten rund zwei Stunden gesperrt.
Das Feuer brach am Samstagabend, kurz nach 18.30 Uhr, aus, wie die Kantonspolizei Uri in ihrer Medienmitteilung bestätigt. Der Personenwagen war talwärts auf der Oberalpstrasse unterwegs. Kurz nach der Galerie auf der Passhöhe bemerkte der Fahrzeuglenker eine Rauchentwicklung im Bereich der Motorhaube.
Rettung auf dem Ausstellplatz nach der Galerie
In dieser kritischen Situation reagierte der Fahrer geistesgegenwärtig. Er steuerte den Wagen auf einen Ausstellplatz nach der Galerie und konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor die Flammen um sich griffen. Italienischsprachige Berichte zur gleichen Meldung bestätigen, dass der Lenker nach dem Verlassen des Fahrzeugs den Rauch im Bereich der Motorhaube — wie das Tessiner Portal anmerkt — wahrnahm.

Trotz des raschen Ausrückens der Feuerwehr Andermatt stand das Auto schnell in Vollbrand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Dennoch endete der Vorfall für den Lenker glimpflich: Er blieb nach übereinstimmenden Angaben der Einsatzkräfte unverletzt.
Zweistündige Sperrung der Oberalpstrasse
Wegen der starken Rauchentwicklung, der intensiven Löscharbeiten und der anschliessenden Bergung des ausgebrannten Wracks blieb die Passstrasse nicht passierbar. Die zuständigen Behörden sperrten die Oberalpstrasse für rund zwei Stunden für den Verkehr.
Neben der Feuerwehr Andermatt und der Kantonspolizei Uri stand ein lokales Abschleppunternehmen im Einsatz, um das völlig zerstörte Auto abzutransportieren und die Fahrbahn wieder freizugeben.
Weiterlesen