Deutsche Autohersteller verkaufen ihre Elektroautos in China bis zu 46 Prozent günstiger als in Deutschland. Während Konzepte wie der BMW iX3L – der sogar 11 Zentimeter länger ist als das Modell für Europa – dort für unter 35.000 Euro zu haben sind, bleiben die Preise im Heimatmarkt hoch (hier kostet der Wagen 63.400 Euro – und das wird wohl auch so bleiben). Grund sind veränderte Rahmenbedingungen und tief ins dortige Digitalsystem integrierte Softwaresysteme für den chinesischen Markt.
Der chinesische Automarkt durchläuft eine harte Bereinigung. Im 1. Halbjahr wurden 20 Prozent weniger Autos verkauft; konkret sanken die Verkäufe an Endkunden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 8,75 Millionen Fahrzeuge. Allein im Juni verzeichnete der Markt – mit 1,04 Millionen verkauften NEVs (-7 Prozent), wobei NEV E-Auto oder Plug-in-Hybrid heißt und 62,8 Prozent der verkauften Autos im Juni ausmachte (der dritte Monat in Folge über 60 Prozent) – den neusten Rückgang. Insgesamt war es der neunte Monat in Folge mit einem Minus von 21 Prozent im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat (+9 Prozent im Juni gegenüber Mai).
Hinter diesem drastischen Rückgang stehen zwei zentrale Faktoren. Zum einen leidet das Land immer noch in einer Wirtschaftskrise. Und zwar seit 2021 die Immobilienblase geplatzt ist (Stichwort Evergrande), weshalb immer noch fast jeder sechste junge Chinese keinen Job hat; wer Angst um seine Job hat, kauft sich kein neues Auto und spart lieber (zur Einordnung: Ein durchschnittliches Gehalt in Chinas Städten liegt bei rund 6000 Yuan im Monat, umgerechnet etwa 700 Euro). Zum anderen ist der akute Auslöser, dass China Ende 2025 die Förderung für den Autokauf zurückgefahren hat. E-Auto-Käufer waren über 10 Jahre von der Kaufsteuer befreit, aber seit Anfang 2026 zahlen sie 5 Prozent, weshalb wer sowieso ein Auto wollte, schnell noch 2025 gekauft hat und diese Käufe jetzt fehlen.
China will keine dummen Autos mehr, doch Deutschland baut
Preiskampf und sinkende Margen in China
Um gegen die sinkenden Verkaufszahlen anzukämpfen, gewähren deutsche Hersteller auf dem asiatischen Markt massive Preisnachlässe. Laut Berichten verkaufen deutsche Autobauer ihre Elektroautos dort für bis zu 46 Prozent weniger als bei uns. Modelle wie der BMW iX3L – der sogar 11 Zentimeter länger ist als das Modell für Europa – sind in China für unter 35.000 Euro zu haben, während deutsche Kunden für das Fahrzeug 63.400 Euro zahlen.
Dieser Preisunterschied erklärt sich vor allem durch niedrigere Batteriekosten, günstigere Energie, effizientere Fertigung in großen Stückzahlen – und die Bereitschaft der Hersteller, in China mit deutlich geringeren Margen zu arbeiten als daheim. Zudem bieten die China-Modelle wie der BMW iX3L Ausstattungsmerkmale wie beheizte Rücksitze, belüftete Sitze und eine Massagefunktion – Extras, für die man in Deutschland oft draufzahlt, während die China-Modelle oft sogar üppiger ausgestattet sind als ihre europäischen Geschwister.
AUDIs Built For China Are Sneaking Into Germany For
Technische Barrieren verhindern den Rückimport nach Europa
Obwohl die Preisdifferenz verlockend erscheint, ist ein Import nach Deutschland dennoch ausgeschlossen: Die Elektronik und Assistenzsysteme der China-Modelle unterscheiden sich teils grundlegend von den europäischen Versionen. Deshalb lassen sich die Fahrzeuge nicht ohne großen Entwicklungsaufwand für Europa übernehmen.
„Die Fahrzeuge sind gezielt auf die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen unserer chinesischen Kundinnen und Kunden zugeschnitten. Wir planen keine Anpassung für den europäischen Markt, da dies quasi einer Neuentwicklung der Fahrzeug-Elektronik gleichkäme.
Audi
Dennoch versuchen freie Händler, die Lücke zu nutzen. So hat der European-based importer Auto China (der auch parallel imports of several vehicles from Xiaomi, SAIC, and Li Auto anbietet) damit begonnen, die Audi E5 Sportback und E7X (entwickelt über die letzten 18 Monate in China speziell für den lokalen Markt in partnership with SAIC Motor) in limited numbers in Germany zu verkaufen, nachdem import and local homologation durchgeführt wurden.
Deutsche E-Autos in China: Bis zu 46 Prozent günstiger
Paralleimporte und rechtliche Risiken auf dem deutschen Markt

Durch die Importation and local homologation sind die AUDI-Modelle viel teurer als in China, wodurch sich die Preise im Vergleich verdoppeln. Wie Automobilwoche berichtet, kostet der E5 Sportback €59,980 ($70,130), während der größere E7X SUV starts at €72,900 ($85,200), verglichen mit Preisen ab 205,990 yuan ($30,600) für den E5 Sportback und ab 269,800 yuan ($40,100) für den E7X in China.
Selbst zu diesen Importpreisen von €59,980 ($70,130) und €72,900 ($85,200) unterbieten sie einige Audi-Produkte immer noch deutlich. So ist der E5 Sportback vergleichbar mit Audi’s own S6 Sportback e-tron, der €99,500 ($116,300) kostet, während das chinesische Modell twin electric motors and 776 hp hat (gegenüber 543 hp beim S6 Sportback e-tron). Auch der Audi SQ6 e-tron, der doesn’t appear anywhere near as luxurious as the E7X, is priced from €93,800 ($109,700).
Käufer solcher Grauimporte gehen jedoch Risiken ein. Audi could pursue legal action to stop their sale, similar to what VW did in 2023 when a German importer brought in 20 Chinese-market ID.6s mit Plänen zum Verkauf, der importer aber nach einem drawn-out legal process was ordered to destroy them all. Even if Audi doesn’t move to ban the import and sale, owners will likely not be offered service or repair support.
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