Wyndham Clark führt die US Open 2026 in Shinnecock Hills nach zwei Tagen deutlich an, während starke Winde die Herausforderer Rory McIlroy und Scottie Scheffler zurückwarfen. Clark hält den größten 36-Loch-Vorsprung seit 2018, was ihn in eine starke Position für das anstehende Wochenende bringt, sofern er die schwierigen Platzbedingungen meistert.
Clarks Dominanz und der historische Vergleich zu 2018
Die aktuelle Führung von Wyndham Clark ist nicht nur numerisch bedeutend, sondern historisch relevant. Laut einem Bericht der BBC ist dies der größte Vorsprung nach 36 Löchern bei den US Open seit 2018. Damals führte Dustin Johnson mit vier Schlägen, bevor schlussendlich Brooks Koepka den Titel in Shinnecock Hills sicherte. Trotz dieser Dominanz bleibt die statistische Warnung bestehen: Keiner der letzten sechs Spieler, die die erste Hälfte des Turniers anführten, konnte den Sieg einfahren. In einem Umfeld, in dem Schläge in Sekundenbruchteilen verloren gehen können, ist die psychologische Last der Führung oft so schwer wie die technischen Anforderungen des Platzes. Die Unberechenbarkeit des Geländes zeigte sich deutlich bei Dustin Johnson selbst, der ein Quadruple-Bogey mit acht Schlägen am Par-4-Loch 15 hinnahm.Windböen und Wedge-Fehler: Warum McIlroys Aufholjagd scheiterte
Rory McIlroy schien kurz vor einem Durchbruch zu stehen, als er mit einem Birdie am achten Loch auf drei unter Par kletterte. Doch der starke Wind in Shinnecock Hills wurde zu seinem größten Gegner. Besonders sein Wedge-Spiel erwies sich als fatal. An den Löchern 10, 11 und 12, genau dann, wenn die Böen am stärksten waren, missglückten ihm seine Annäherungen. Die Bälle rollten über die Grüns hinaus, was zu drei aufeinanderfolgenden Bogeys führte. Ein späterer Fehler – ein zu dünn getroffener Chip, der in einem Bunker landete – resultierte in einem Double-Bogey sechs am 15. Loch.„Even par vor dem Wochenende ist nicht schrecklich.
Scottie Schefflers Putten-Probleme in Shinnecock Hills
Die Verlierer des Turniers: DeChambeau und Rahm scheitern
Während einige Spieler durch Beständigkeit glänzen, markiert das Wochenende für andere das Ende der Hoffnungen. Die Liste der prominenten Ausfälle ist lang und schmerzhaft. Besonders bitter ist die Situation für Bryson DeChambeau. Der zweifache US-Open-Sieger verpasste den Cut zum dritten Major in Folge. Ebenso dramatisch verlief das Ende für Jon Rahm, der an der Rückseite des Platzes in nur fünf Löchern sechs Schläge verschenkte und sich damit selbst aus dem Wettbewerb spielte. Im Gegensatz dazu zeigten sich andere europäische Spieler zäher:- Matt Fitzpatrick: Der einzige andere ehemalige Champion unter Par; er rettete seinen Tag mit zwei Birdies in den letzten drei Löchern.
- Aaron Rai: Der frisch gekrönte US-PGA-Champion registrierte eine 67 und liegt bei einem Schlag über Par.
- Justin Rose und Ludvig Aberg: Beide liegen ebenfalls bei einem Schlag über Par.
- Robert MacIntyre: Der Schotte überstand den Cut gerade noch mit einer zweiten Runde von 74 Schlägen.
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