Asien-Pazifik-Börsen und globale Technologiewerte verzeichnen massive Verluste. Japans Nikkei 225 rutschte am 6. November 2026 in einen technischen Bärenmarkt ab, während der südkoreanische Kospi um mehr als 8 Prozent einbrach und Handelssicherungen auslöste, wie CNBC-TV18 berichtete. Der globale Ausverkauf folgt auf einen historischen Einbruch an der Wall Street, der durch wachsende Zweifel an der Nachhaltigkeit des Booms bei künstlicher Intelligenz ausgelöst wurde.
Wall Street verzeichnet schwersten Handelstag seit April 2025
Am 5. November 2026 erlebten die US-Märkte ihren drastischsten Kursrutsch seit April 2025. Der technologielastige Nasdaq Composite stürzte um 5,52 Prozent ab und schloss bei 24.314,99 Punkten, wodurch er offiziell in die Korrekturzone eintrat – mehr als 10 Prozent unter seinem Rekordhoch vom 6. Oktober, wie Fox Business meldete. Der Dow Jones Industrial Average verlor 1.833,06 Punkte oder 3,44 Prozent und schloss bei 51.523,06 Punkten, während der S&P 500 um 4,36 Prozent auf 7.353,73 Punkte nachgab.
Der Stimmungsumschwung erfolgte abrupt. Noch am 4. November hatten die Märkte positiv auf die US-Zwischenwahlen reagiert, bei denen die Demokratische Partei die Kontrolle über Repräsentantenhaus und Senat errang. Der Dow Jones war an jenem Tag um 1.569 Punkte gestiegen, da Anleger auf eine Abnahme der politischen Unsicherheit setzten, laut Analysen auf Note.
Regulierungssorgen treffen den Infrastruktur-Boom
Anleger und Marktbeobachter sahen durch die veränderte politische Lage den massiven Infrastrukturausbau für Künstliche Intelligenz bedroht.
„Der offensichtliche Auslöser für den starken Ausverkauf ist, dass die Märkte die Ergebnisse der Zwischenwahlen einpreisen, nachdem die Märkte am Vortag auf breiter Front gestiegen waren, als sich die politische Risikoprämie auflöste, erklärte Jakub Rochlitz, Marktanalyst bei eToro, gegenüber Fox Business.
Besonders hart traf es Chiphersteller und Technologiegiganten. Der Philadelphia Semiconductor Index brach um mehr als 12 Prozent ein, berichtet News18. Nvidia verlor 9,26 Prozent, während die breite Marktkapitalisierung des Nasdaq an jenem Tag um etwa 2 Billionen US-Dollar schrumpfte, so CNBC.

Asiatische Märkte reagieren mit Kurseinbrüchen
Die Talfahrt griff am Freitagmorgen massiv auf die asiatischen Börsen über. Japans Nikkei 225 verlor mehr als 6 Prozent und stürzte in den Bärenmarkt, nachdem er über 20 Prozent von seinem jüngsten Höchststand gefallen war, bestätigte News18. In Südkorea brach der Kospi im frühen Handel um 8,55 Prozent ein, was automatische Circuit Breaker auslöste, berichtete CNBC-TV18. Auch der Hang Seng Index in Hongkong und der CSI 300 in Festlandchina gaben nach.
Victoria Greene, Chief Investment Officer bei G Squared Private Wealth, bewertet die Rücksetzer als Einstiegsgelegenheit, wie sie gegenüber CNBC äußerte.
Chris Beauchamp von IG Securities beschrieb die post-elektorale Rally vom 4. November indes als „massive fake-out, da die Marktperspektiven extrem volatil innerhalb eines Tages umschlugen.
US-Arbeitsmarkt und Zinspolitik im Fokus
Parallel zu den Turbulenzen am Aktienmarkt richtet sich der Blick der Anleger auf konjunkturelle Indikatoren.
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