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A new Colorado River plan requires water cuts for three states. Deeper cuts are still possible

Die US-Regierung hat einen neuen Plan für den Colorado River vorgelegt, der Arizona, Kalifornien und Nevada zu Einschränkungen bei der Wasserentnahme verpflichtet.

Neuer Plan für den Colorado River: Wasserreduktionen für drei US-Bundesstaaten

Der Plan wurde vom Bureau of Reclamation veröffentlicht und soll die Auswirkungen der Dürre und des Klimawandels abmildern.

Federal Proposal: Flexibilität bei Wasserreduktionen

Der neue Plan, der vom Bureau of Reclamation verabschiedet wurde, sieht vor, dass Arizona, Kalifornien und Nevada zusammen bis zu 3 Millionen Acre-Fuß Wasser jährlich reduzieren müssen. Dies entspricht etwa dem jährlichen Bedarf von Arizona und Nevada und könnte 25 Millionen Menschen versorgen. Die genauen Kürzungen werden alle zwei Jahre anhand der hydrologischen Bedingungen im Becken festgelegt. „Die Department hat eine Verantwortung, sicherzustellen, dass das Colorado-Fluss-System zuverlässig und resistent für Millionen Amerikaner, Gemeinden und Industrien bleibt, sagte Interior-Sekretär Doug Burgum in einer Erklärung.

Desert Canyon with cloudy blue sky
Photo: DOI

Der Plan ermöglicht eine flexible Anpassung an die hydrologischen Bedingungen, während er gleichzeitig die Möglichkeit für die Bundesstaaten bietet, gemeinsam nach dauerhaften Lösungen zu suchen. Die Lower Basin-Staaten müssen ihre Kürzungen nach einem bereits entwickelten Plan verteilen, wobei Prioritätsrechte eine Rolle spielen. Arizona und Nevada haben bereits vorher obligatorische Kürzungen erlebt, doch der neue Plan sieht tiefere Einschnitte vor, die Auswirkungen auf Landwirtschaft, Städte und Stämme haben könnten.

Reaktionen der Bundesstaaten und Experten

Die Reaktionen der betroffenen Bundesstaaten waren gemischt. Arizona kritisierte den Plan als „unakzeptabelund betonte, dass er keine Kürzungen für die vier Upper Basin-Staaten vorsieht.

A new Colorado River plan requires water cuts for three states. Deeper cuts are still possible
Photo: Washington Post

Der Plan wurde von den Upper Basin-Staaten zunächst positiv aufgenommen, obwohl sie weiterhin überprüfen, ob er den rechtlichen Anforderungen entspricht. Der Plan sieht vor, dass die Upper Basin-Staaten freiwillige Einsparungen vornehmen können, während die Lower Basin-Staaten verpflichtet sind, Kürzungen vorzunehmen.

Technische Details und Auswirkungen

Der Plan ist Teil eines 10-jährigen Rahmens, der die zukünftige Verwaltung des Colorado-Flussbeckens regelt. Die wichtigsten Reservoirs, Lake Mead und Lake Powell, befinden sich auf ihrem niedrigsten Stand seit 1957, was die Produktion von Hydropower gefährdet. Der Plan sieht vor, dass jährliche Abflüsse aus Lake Powell zwischen 5,0 und 12,0 Millionen Acre-Fuß liegen, wobei die Lower Basin-Kürzungen bis zu 3,0 Millionen Acre-Fuß betragen können.

Die Auswirkungen des Plans könnten erheblich sein, insbesondere für Arizona, das die niedrigsten Prioritätsrechte im Lower Basin hat. Die Reduktionen könnten zu höheren Wasserpreisen, einer größeren Abhängigkeit von Grundwasser und ungenutzten Feldern führen. Experten warnen, dass der Plan nicht ausreiche, um die Krise zu beheben, und fordern eine gemeinsame Lösung aller sieben Bundesstaaten.

Zukünftige Schritte und Unsicherheiten

Die genauen Kürzungen für die nächsten Jahre werden in den kommenden Tagen von der Regierung veröffentlicht. Die ersten operativen Richtlinien sollen bis 2028 erwartet werden, wobei die Reduktionen auf etwa 20 Prozent geschätzt werden. Die Upper Basin-Staaten sind nicht verpflichtet, Kürzungen vorzunehmen, während die Lower Basin-Staaten ihre Pläne anpassen müssen.

Colorado River Basin Water Management Plan anticipated with critically low reservoirs

Die Zukunft des Plans hängt von der Fähigkeit der Bundesstaaten ab, eine einheitliche Lösung zu finden.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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