Schlagerkomponist Ralph Siegel hat nach einer schweren Erkrankung und einem künstlichen Koma im Juli 2026 eine Neuauflage der Gruppe „Dschingis Khan“ für den Eurovision Song Contest (ESC) 2027 eingereicht. „Das haben wir gerade noch eingereicht. Jetzt sind wir sehr gespannt“, sagte Siegel dem Portal „Schlagerpuls“ kurz nach seiner Rückkehr nach Hause. Die Bewerbung wurde laut Siegel am 21. September 2026 eingereicht, als die Frist endete. „Er habe es ‚gerade noch geschafft‘“, sagte Siegel der „Bild-Zeitung. „Die Frist endete am 21. September.’
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Siegel erklärte, dass er das Lied während seines Aufenthalts im Koma entwickelt habe. „Ich habe aus dem Koma ein fantastisches Lied mitgebracht. Es ist in meinem Kopf und ich weiß schon jetzt: Es ist unschlagbar“, sagte er dem „Münchner Merkur“. Das Werk, das er als „etwas verhältnismäßig Anspruchsvolles“ beschreibt, soll die „nächste Generation“ der 1970er-Jahre-Gruppe präsentieren. „Aber ich glaube, das ist auch notwendig, wenn es um so eine Weltgruppe geht“, ergänzte er.”””””
Große Pläne nach Erkrankung
Die „nächste Generation“ der Gruppe, bestehend aus Mitgliedern wie Viktoria Schötz, Claus Kupreit, Michael Thurner, Angelika Erlacher und Läm Virat Phetnoi, soll 2027 in Deutschland auf Tournee gehen. Siegel betonte, dass er sich auf die Teilnahme an der deutschen Vorentscheidung konzentriere. „Ich wünsche mir einfach nur, in der Vorentscheidung dabei zu sein, sagte er. Ob das Lied den Weg ins Finale schafft, hängt vom Entscheidungsverfahren des Südwestrundfunks (SWR) ab, der den Eingang der Bewerbung nicht bestätigte.
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Rückkehr auf die Bühne: „Zeppelin-Premiere im Oktober 2026
Parallel zu seinen ESC-Plänen plant Siegel seine Rückkehr auf die Bühne. Am 22. Oktober 2026 wird sein Musical „Zeppelin“ im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen in die sechste Spielzeit starten. Der 80-Jährige kündigte an, auch im Rollstuhl an der Premiere teilzunehmen, falls nötig. „Ich bin auf jeden Fall da, betonte er. Das Musical, das die Geschichte des Luftschiffpioniers Ferdinand Graf von Zeppelin erzählt, war 2021 seine letzte große Projektarbeit.
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Siegel will mit «Dschingis Khan»-Neuauflage noch mal zum ESC
Siegel, der im Sommer 2026 nach einer schweren Erkrankung und einem künstlichen Koma ins Krankenhaus eingeliefert wurde, verbrachte fast drei Monate in der Klinik. Nach seiner Entlassung im August 2026 absolvierte er eine Reha am Tegernsee. „Mir geht es heute richtig gut“, sagte er im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa am 26. September 2026. Er bestätigte, dass er nach dem Erwachen aus dem Koma nochmals ins Krankenhaus musste, doch nach seiner Rückkehr zu Hause sei er „guter Dinge“.””

Die Gruppe „Dschingis Khan“ wurde in den 1970er-Jahren von Siegel gegründet und war bekannt für ihre eingängigen Bühnenshows. Die aktuelle Neuauflage besteht aus Mitgliedern, die nicht aus der Originalbesetzung stammen. Ein Bild aus dem Juni 2026 zeigt die neuen Mitglieder, darunter Viktoria Schötz, Claus Kupreit, Michael Thurner, Angelika Erlacher, Läm Virat Phetnoi und Schauspielerin Nicole Belstler-Böttcher. Die Gruppe wird von Siegel produziert und soll 2027 auf Tournee gehen.”
Ralph Siegel (80) nach Koma
Der ESC-Finaltermin ist für den 15. Mai 2027 im bulgarischen Burgas geplant. Ob Siegels Beitrag die Vorentscheidung passiert, bleibt abzuwarten. Der SWR bestätigte den Eingang der Bewerbung nicht, sondern verwies auf die Vertraulichkeit des Auswahlverfahrens. „Wir geben zum laufenden Auswahlverfahren und einzelnen Bewerbungen für den Eurovision Song Contest keine Auskunft, hieß es in einer Stellungnahme.
Lebensjahr hinwies.
Siegel kündigte an, dass er auch weiterhin aktiv bleibt. „Ich will hier auch nicht mehr weg“, machte er klar und ergänzte: „Ich bin guter Dinge und hoffe, dass ich noch viele Jahre weitermachen kann.“ Seine Rückkehr auf die Bühne mit „Zeppelin“ und die Teilnahme am ESC zeigen, dass er trotz seines Alters und seiner Gesundheitsprobleme weiterhin kreativ tätig ist. Die Bewerbung für den ESC 2027 wird als eine Wiederbelebung der traditionsreichen Gruppe „Dschingis Khanangesehen, die in den 1970er-Jahren mit eingängigen Bühnenshows erfolgreich war.
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