Die Stadt Wien und die Polizei starten ab Donnerstag, dem 1. Oktober, mit der Kontrolle neuer Regeln für E-Mopeds. Die Fahrzeuge benötigen künftig eine Straßenzulassung, Versicherung und Führerschein. Auf Radwegen sind sie verboten, und Verstöße können hohe Bußgelder nach sich ziehen.
Die Stadt Wien und die Polizei beginnen am 1. Oktober mit der Durchsetzung strengerer Vorschriften für E-Mopeds. Laut der Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) müssen die Fahrzeuge künftig eine Straßenzulassung samt Kennzeichen und Versicherung besitzen. Zudem ist ein Führerschein erforderlich, und die Lenker müssen einen Helm tragen.
Neue Regelungen für E-Mopeds in Wien
Die Neuregelung, die am 1. Oktober in Kraft tritt, verbietet E-Mopeds auf Radwegen. Dies wurde von der Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt und der Polizei angekündigt. Laut der Verkehrsstadträtin sind die Fahrzeuge „in vielen Fällen viel zu schnell unterwegs und eine echte Gefahr für Radfahrende und Fußgänger. Die Regelungen sollen sicherstellen, dass die Fahrzeuge nicht auf Radwegen unterwegs sind, wo sie potenziell gefährlich sein können. Die Stadt Wien hat sich in der Vergangenheit immer wieder für eine Verbannung der Fahrzeuge von den Radwegen eingesetzt.
Strengere Kontrollen und Bußgelder
Die Polizei und die Gruppe Sofortmaßnahmen führen Schwerpunktkontrollen durch, um die Einhaltung der neuen Regelungen zu überwachen. Laut Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl wird die Polizei bei Verstößen die Weiterfahrt untersagen und Anzeige erstatten. Die Strafen können vierstellige Summen erreichen, wie der Kurier berechnet hat. Walter Hillerer, Chef der Gruppe Sofortmaßnahmen, kündigte eine strenge Überwachung an, insbesondere darauf, ob Radwege als Ausweichstrecken genutzt werden.

Begründung durch Verkehrsstadträtin Ulli Sima
Verkehrsstadträtin Ulli Sima begrüßte das Verbot, da E-Mopeds aufgrund ihrer Geschwindigkeit und ihres Gewichts eine Gefahr darstellen. „E-Mopeds sind in vielen Fällen viel zu schnell unterwegs und sind auch aufgrund ihres Gewichts eine echte Gefahr für Radfahrende und Fußgänger, sagte sie. Die zulassungsfreien Elektro-Mopeds werden in Wien häufig von Essenszustellern genutzt, deren Geräte ab Donnerstag größtenteils wertlos werden. Der ÖAMTC räumte ein, dass es in vielen Fällen keine praktikable Möglichkeit gibt, die neuen Anforderungen kurzfristig zu erfüllen.
Auswirkungen auf Essenszusteller
Die neuen Regelungen haben erhebliche Auswirkungen auf Essenszusteller, die bisher häufig E-Mopeds nutzten. Ihre Arbeitsgeräte werden ab Donnerstag großteils wertlos, da sie nicht den neuen Anforderungen entsprechen. Die Stadt Wien bietet an, die Zweiräder kostenlos bei den Mistplätzen zu entsorgen. Die Verkehrsstadträtin betonte, dass die Regelungen notwendig seien, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.
Die Neuregelung wurde von der Stadt Wien und der Polizei als Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eingeführt. Die Kontrollen sollen sicherstellen, dass die Vorschriften eingehalten werden, und Strafen für Verstöße sind vorgesehen. Die Verkehrsstadträtin betonte, dass die Maßnahmen notwendig seien, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
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