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Technik und Wissenschaft

Frank Thelen kritisiert SchaumPo-Pitch in Die Höhle der Löwen scharf

Tech-Investor Frank Thelen hat in der VOX-Sendung Die Höhle der Löwen ein Produkt zur Schaumbad-Erzeugung scharf kritisiert. Gründer Sebastian Wild forderte 200.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile.

Sebastian Wild in Folge 4 von Die Höhle der Löwen

Ein ambitionierter Auftritt in Folge 4 der aktuellen „Die Höhle der Löwen“-Staffel (28. September bei VOX und schon jetzt bei RTL+) sorgte für heftigen Gegenwind bei den Investoren. Sebastian Wild, ein studierter Betriebswirt aus dem österreichischen Kapfenberg, trat vor die Kameras, um mit seinem Unternehmen den Badespaß grundlegend zu verändern. Sein mitgebrachtes System mit dem Namen „SchaumPo“ beschrieb er als „weltweit erstes an den Wannenschlauch anschließbare und wiederbefüllbare Schaumtechsystem für die Badewanne“.”””

Der Prototyp im Praxistest in der Badewanne

Zur Veranschaulichung seiner Idee hatte der 40-jährige Gründer einen Prototypen aus dem 3D-Drucker mitgebracht, der für „langen satten Schaumspaß“ sorgen soll. Investorin Janna Ensthaler erklärte sich bereit, den Apparat direkt vor Ort zu testen, und schraubte das Gerät gemeinsam mit dem Erfinder an den Badewannenschlauch. Doch als Sebastian Wild das Schaummittel in den „SchaumPofüllt und sich nur langsam flüssiger Schaum um das Gerät bildet, blieb der große Wow-Effekt aus.”

Die anfängliche Skepsis wich schnell purer Enttäuschung bei den Löwen. Janna Ensthaler, die selbst Mutter kleiner Kinder ist, erklärte: „Ich liebe deinen Enthusiasmus, das ist echt cool, und ich finde Schaumparty auch super, aber es ist irgendwie noch nicht so ganz fertig alles. Als der Gründer seine wirtschaftlichen Forderungen offenbarte und verkündete, dass er 200.000 Euro für Firmenanteile von 20 Prozent haben möchte, schaltete sich Frank Thelen ein.

„Ich durfte aus der Höhle herausragende Unternehmen aufbauen, mit sehr, sehr starken Unternehmern. Aber ich habe hier auch wirklich schon katastrophale Ideen und ganz schlechte Gründer gesehen – und du bist heute die Krönung

Frank Thelen, Tech-Investor

Harte Worte und scharfe Kritik von Frank Thelen

Frank Thelen kritisiert SchaumPo-Prototyp

Der Tech-Investor nahm kein Blatt vor den Mund und reagierte mit drastischer Härte auf die Präsentation. Er kritisierte sowohl das Design als auch den praktischen Nutzen des Geräts scharf. „Das Ding braucht kein Mensch, es sieht grausam aus, es ist eine schreckliche Präsentation, es ist wirklich, wirklich katastrophal, wütet er weiter, ehe er sich aus dem Pitch zurückzieht und erklärt: „Ich bin raus.

Frank Thelen kritisiert SchaumPo-Pitch in Die Höhle der Löwen scharf
Foto: focus.de

Auch die veranschlagte Firmenbewertung von zwei Millionen Euro stieß auf völliges Unverständnis. Investorin Janna Ensthaler merkte an: „Die Bewertung ist eine krasse Frechheit!“ Sebastian Wild hielt dagegen an seiner Vision fest und erklärte, man stehe bereits kurz vor einer Lizenzierung und habe zwei Wochen nach der Gründung bereits ein Investment von 100.000 Euro erhalten. Der Investor sei „eines der bekanntesten Gesichter aus der Krypto-Branche“ gewesen, was Thelen zu einer spöttischen Bemerkung veranlasste: „Vielleicht sollte der im Kryptobereich bleiben, wow“.”””

Absagen auf ganzer Linie und der Blick nach vorn

Andreas W. Herb erteilt dem Projekt eine Absage

Der Gründer hatte erhofft, mit den Kontakten der Löwen „international agierende Marken“ wie Disney zu erreichen. Doch das Interesse der Runde kühlte rasch ab, da die Idee längst durchgefallen schien. Nach Frank Thelen zogen sich auch Ralf Dümmel und Judith Williams zurück. Als letzter Löwe erteilte auch Bade-Fan und „Die Höhle der Löwen-Neuzugang Andreas W. Herb dem Projekt eine endgültige Absage: „Neben aller Sympathie. Monetär ist das komplett Banane.”

Frank Thelen (Die Höhle der Löwen) teaches how to design a sound exit strategy

Trotz des ausbleibenden Investments zeigte sich der Österreicher nach seinem Pitch enttäuscht und betonte: „Sehr, sehr schade. Ich finde, die Welt braucht so was wie SchaumPo.“ Aufgeben wolle er nicht, sondern stattdessen „noch mehr Gas geben“: „Ich werde das nicht als Niederlage werten, beteuert Wild.””

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Clara Vogt

Über den Autor

Clara Vogt verantwortet das Ressort Technik und Wissenschaft. Sie schreibt ueber KI, Digitalisierung, Forschung und Innovation und uebersetzt komplexe Entwicklungen in klaren, belastbaren Journalismus.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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