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Xi Jinping in Washington: Donald Trump empfängt chinesischen Präsidenten

Der chinesische Präsident Xi Jinping ist zu seinem ersten US-Staatsbesuch seit mehr als einem Jahrzehnt in Washington eingetroffen und wurde von US-Präsident Donald Trump auf dem Joint Base Andrews empfangen.

Der chinesische Präsident Xi Jinping ist am Mittwochabend in Washington eingetroffen. Entgegen dem üblichen protokollarischen Ablauf wurde er von US-Präsident Donald Trump direkt am Flughafen in Empfang genommen, statt auf ein Treffen im Weißen Haus zu warten. Die Geste unterstreicht den besonderen Rahmen, den die US-Regierung für den ersten Staatsbesuch des chinesischen Staatschefs in der US-Hauptcapital seit mehr als einem Jahrzehnt wählt. Die Ankunft des Air China-Jets am Joint Base Andrews wurde von einem 100 Fuß langen roten Teppich, einer Ehrenwache und einem militärischen Zeremoniell begleitet.

Militärischer Empfang und beiderseitiger Aufwand auf dem Stützpunkt

Die Vorbereitungen für das Eintreffen des chinesischen Präsidenten erforderten präzise Koordination. Auf dem windigen Rollfeld unternahmen US-Dienstleister sichtbare Anstrengungen, den riesigen roten Teppich an der Gangway des Flugzeugs auszurollen und exakt zu arretieren. US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump waren per Hubschrauber auf dem Militärstützpunkt in Maryland eingetroffen und hatten in der Präsidentenlimousine auf das Aufsetzen der Maschine gewartet.

Zu den militärischen Ehrenbezeugungen am Mittwochabend gehörten Salutschüsse aus Batteriegeschützen, ein Ehrenkorps von 21 Personen sowie ein militärischer Überflug von zwei B-1-Bombern. Nach der Landung des Flugzeugs um etwa 17:40 Uhr intonierten die Ehreneinheiten die Nationalhymnen beider Staaten. Der Aufwand auf US-Seite spiegelt die diplomatische Bedeutung des Besuchs wider, nachdem China dem US-Präsidenten bei dessen Besuch in Peking im Mai einen ähnlich aufwendigen Empfang bereitet hatte, bei dem Xi allerdings nicht persönlich am Flughafen anwesend war.

Medienvertreter vor Ort und anhaltende juristische Konflikte

Während des Empfangs auf dem Stützpunkt wurden auch die Spannungen zwischen der Administration und Medienvertretern sichtbar. Die Autokolonne des US-Präsidenten fuhr an einer erhöhten Plattform vorbei, auf der wartende Journalisten positioniert waren. Parallel schwelt ein gerichtlicher Konflikt um den Ausschluss bestimmter Medien von Terminen im Weißen Haus. Ein Richter hörte entsprechende Argumente an, ohne jedoch eine sofortige Entscheidung von der Bank aus zu verkünden. Die betroffenen Medienorganisationen werten den Ausschluss als blatant violation der amerikanischen Verfassung und des Ersten Zusatzartikels, während die Regierung auf ihrem Hausrecht beharrt.

In einem weiteren juristischen Verfahren wies ein Gericht eine Klage der Regierungsseite ab. Ein Richter in Iowa lehnte eine Klage des US-Präsidenten gegen die Zeitung The Des Moines Register und deren frühere Pollster J. Ann Selzer ab, wie die Berichterstattung über den Prozess dokumentiert. Die Klage hatte dem Blatt vorgeworfen, die Umfrageergebnisse vor der Präsidentschaftswahl 2024 manipulativ dargestellt zu haben. Die Beklagten bezeichneten die Vorwürfe als Verschwörungstheorie und Angriff auf die Pressefreiheit.

Internationale Reaktionen und diplomatische Parallelen

Der Besuch in Washington findet vor dem Hintergrund intensiver internationaler Reaktionen statt. So äußerte sich der iranische Präsident Masoud Pezeshkian während der UN-Vollversammlung in New York und warf den Vereinigten Staaten vor, dass sein Volk zu victims of terrorism geworden sei. Dies folgte auf Äußerungen der US-Seite, wonach Trump sagte, er könne die Islamische Republik „annihilate“.

Gleichzeitig verzeichnet die US-Außenpolitik Erfolge an anderer Front. Im Verhältnis zu Dänemark und Grönland konnte nach früheren Kontroversen um territoriale Ambitionen ein neues Sicherheitsabkommen geschlossen werden. Die Vereinbarung stieß in Kopenhagen und Nuuk auf positive Resonanz und markiert nach Einschätzung lokaler Mandatsträger einen historischen Schritt für die Region.

🇺🇸|🇨🇳 President Donald Trump Welcomes President Xi Jinping of China to America [LIVE]

I cannot stress it enough: This is the first time that we are venturing into a binding agreement as a country. That is a huge step forward in our quest for more self-autonomy. Naaja Nathanielsen, Mitglied des dänischen Parlaments

Die Einigung mit europäischen Verbündeten schließt nach Angaben der beteiligten Regierungen eine der gefährlichsten Phasen in den transatlantischen Beziehungen ab. Ob der Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten in Washington ähnlich nachhaltige Resultate für die wirtschaftliche und strategische Stabilität zwischen den Großmächten bringt, bleibt abzuwarten.

Trump Welcomes China’s President Xi to US – LIVE Breaking News Coverage
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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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