Nach einer Schalte am Rande der UN-Generalversammlung in New York haben die USA und Iran am Dienstag direkte Gespräche über das Ende des siebenmonatigen Krieges geführt. US-Präsident Donald Trump drohte zuvor mit der Vernichtung Irans, während der iranische Präsident Masoud Pezeshkian Washington als wahren Aggressoren verurteilte.
Konfrontation und Diplomatie bei der UN-Generalversammlung in New York
Die Vereinten Nationen erleben derzeit eine explosive Mischung aus scharfen Kriegsdrohungen und überraschenden Verhandlungsanläufen. Speaking on the first day of the United Nations General Assembly (UNGA) on Tuesday, US-Präsident Donald Trump drohte offen mit der vollständigen Zerstörung Irans, sollte in Kürze kein umfassendes Abkommen erzielt werden. Wenige Stunden nach seiner Rede auf dem Parkett in Manhattan bezeichnete er ein Treffen zwischen US-Unterhändlern und iranischen Delegierten jedoch als sehr gutes Treffen.
Auf iranischer Seite fiel die Reaktion unnachgiebig aus. Präsident Masoud Pezeshkian warf den Vereinigten Staaten und Israel im UN-Plenum eine verheerende Doppelmoral vor und betonte, sein Land werde sich niemals beugen; laut bbc.com entgegnete Pezeshkian auf Trumps Drohung mit der Erklärung, dass der US-Präsident wissen müsse, dass der Widerstand des iranischen Volkes angesichts von Sanktionen, verstärktem Druck und zunehmendem Mobbing nur zunehmen werde. Die US-Delegation verließ den Saal demonstrativ zu Beginn der Rede des iranischen Präsidenten, als dieser auf die monatelangen Militärschläge gegen sein Land einging.
Drei Stunden Geheimdiplomatie und Katar als Vermittler
Im Hintergrund der UN-Bühne kam es zu einer bemerkenswerten Annäherung. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi und die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner hielten eine rund dreistündige Verhandlungsrunde ab, wobei mediators shuttled between the US and Iranian teams. Es war das erste persönliche Treffen dieser Art seit den Gesprächen in der Schweiz im vergangenen Juni, bei denen Vizepräsident JD Vance anwesend war.

Das iranische Außenministerium bestätigte die Kontakte, die über Katar als Vermittler liefen. Tehran legte dabei konkrete Bedingungen vor. Das iranische Außenministerium erklärte, die Gespräche zielten auf ein Ende des Krieges in all seinen Dimensionen ab. Dazu gehören die Einstellung amerikanischer Angriffe, die Aufhebung der Seeblockade und des Wirtschaftskrieges sowie die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte.
Die umstrittene Schifffahrt in der Straße von Hormus
Ein zentraler Streitpunkt der Verhandlungen bleibt die strategisch wichtige Straße von Hormus. Die seit Kriegsbeginn anhaltenden Blockaden des globalen Ölklausels haben die Energiepreise weltweit nach oben getrieben. Für die US-Regierung ist eine Entlastung der Benzinpreise vor den anstehenden Midterm-Wahlen im November von enormer Dringlichkeit, weshalb die Verhandlungsbereitschaft in Washington gestiegen ist.

Iran signalisierte unterdessen, dass die lebenswichtige Wasserstraße innerhalb von sieben Tagen wieder geöffnet werden könnte, wenn die gegnerischen Seiten den Bedingungen zustimmen. Beobachtern zufolge dürfte dies voraussetzen, dass Handelsschiffe künftig vor allem durch iranische Hoheitsgewässer geleitet werden und unter iranischer statt omanischer Kontrolle stehen. Pezeshkian machte deutlich, dass Tehran keinesfalls dulden werde, dass die Meerenge für den Transport von Waffen genutzt wird, die gegen den Iran gerichtet sind.
Scharfe Rhetorik und militärische Drohungen der Generalstäbe
Parallel zu den diplomatischen Kontakten spitzte sich the tone on the military level further. Trumps Aussagen im UN-Saal, ob er die Islamische Republik rasch vernichten oder in den Ruin treiben solle, konterte der iranische Generalstab scharf. In einer über die Agentur Mehr verbreiteten Erklärung bezeichnete das iranische Militär die Drohungen als Beleg für eine strategische Sackgasse Washingtons.
Es muss von Präsident Trump und jenen, die uns zu schikanieren versuchen, verstanden werden, dass wir bereit sind für Dialog, Diplomatie und Verhandlungen, aber ohne die Sprache der Zwangsgewalt. Masoud Pezeshkian, Präsident des Iran
Der Generalstab drohte zudem mit Schlägen gegen die USA und Israel, die noch härter und unvorhersehbarer ausfallen würden als die bisherigen Operationen im Verlauf des Krieges. Auch Mojtaba Khamenei schlug zum Auftakt des neuen akademischen Jahres eine kompromisslose Tonart an und bezeichnete Wissen und Moral als scharfes Schwert gegen Aggressoren.
Nuklearstreit und ungelöste humanitäre Fragen
In seiner Rede vor den Vereinten Nationen wies Pezeshkian den Vorwurf zurück, der Iran strebe nach Atomwaffen. According to timesnownews.com, Pezeshkian said nuclear weapons were in Israel’s possession while international inspectors were being asked to inspect Iran, arguing that Israel is not a member of the Nuclear Non-Proliferation Treaty and has never permitted an inspection of its nuclear facilities, while noting that Tehran was bombed while it was engaged in negotiations and that Israel killed more than 70,000 people in Gaza.

Sie töten, wir werden sanktioniert. Der Iran hat keine Sonderbehandlung gesucht, sondern gleiche Rechte gewollt. Masoud Pezeshkian, Präsident des Iran
Während die US-amerikanische Seite auf eine Fortsetzung der Gespräche in naher Zukunft drängt, bleibt abzuwarten, ob die Vermittlungsbemühungen Katars und der Verhandlungsdruck vor den US-Zwischenwahlen im November ausreichen, um die verhärteten Fronten nachhaltig aufzubrechen.