Luis de la Fuente hat seinen Vertrag als spanischer Nationaltrainer bis 2032 verlängert. Der Verband RFEF bindet damit den Coach, der die Seleccion zum EM-Titel 2024 und zum Turniersieg im Sommer führte, langfristig für die Heim-Weltmeisterschaft 2030.
Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente bleibt langfristig im Amt. Zunächst war sein Arbeitspapier bis zum Ende der Europameisterschaft 2028 datiert, wie The Athletic anmerkt.
Der Weg zum neuen Vertrag unter RFEF-Präsident Rafael Louzán
Die Verlängerung ist das Ergebnis einer Neuordnung an der Verbandsspitze. Der frisch ernannte RFEF-Präsident Rafael Louzán trieb die finanzielle Aufwertung des Erfolgscoaches voran, nachdem De la Fuentes vorheriger Vertrag im Sommer des vergangenen Turniers ausgelaufen war und eine Anpassung damals ausblieb.
De la Fuente’s existing deal with the RFEF (Spanish Football Federation) had been due to expire after the 2026 World Cup, with the 63-year-old last signing a contract extension in February 2024. That came a few months before Spain won the European Championship under De la Fuente in Germany, their first major title since Euro 2012. Spain beat England 2-1 in the final with De la Fuente and the team receiving plaudits after not entering the tournament as one of the favourites.
Louzán betonte auf dem World Football Summit in Madrid, dass der Verband den Vertrag finalisiere, damit der Trainer seine Karriere beim Verband beenden könne. De la Fuente arbeitet bereits seit 14 Jahren in verschiedenen Funktionen für den spanischen Fußball. Before taking the job in December 2022, De la Fuente had worked with Spain’s youth teams for the previous nine years, winning a European Under-19 Championship in 2015, a European Under-21 Championship in 2019 and a silver medal at the Tokyo Olympics in 2021. De la Fuente featured for Athletic Club, Sevilla and Alaves during his playing career before retiring in 1994.
De la Fuente will be the first pillar of the European champions’ sporting project, which for months has been without a sporting director or head of youth categories. Both Albert Luque and Francis Hernandez left after being closely linked to former president Luis Rubiales, who will go on trial on February 3 for an alleged non-consensual kiss with women’s player Jenni Hermoso after the World Cup win in 2023.
Sportliche Erfolge und Vorbereitung auf die WM 2030 im eigenen Land
Unter der Ägide von De la Fuente, der im Dezember 2022 nach dem Achtelfinal-Aus bei der Weltmeisterschaft die Nachfolge von Luis Enrique antrat, erlebte die A-Nationalmannschaft eine beeindruckende sportliche Entwicklung. In 41 Pflichtspielen unter seiner Leitung musste das Team lediglich zwei Niederlagen hinnehmen.
Der Coach führte die Mannschaft zum Triumph bei der Europameisterschaft in Deutschland, wo England im Finale mit 2:1 bezwungen wurde. Zudem gewannen die Spanier die UEFA Nations League der Spielzeit 2022/23 und holten im Sommer globalen Erfolg mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Argentinien. Im Turnierverlauf der Nations League 2024/25 musste man sich erst im Endspiel Portugal geschlagen geben.
Langfristige Perspektive bis zur Weltmeisterschaft
Mit der Ausdehnung des Kontrakts bis 2032 steht fest, dass De la Fuente das Team auch durch die Weltmeisterschaft 2030 steuert. Spanien wird dieses Turnier gemeinsam mit Portugal und Marokko ausrichten, wobei ausgewählte Partien im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten des Wettbewerbs in Uruguay, Argentinien und Paraguay stattfinden.

Vor den kommenden Aufgaben in der Nations League, bei denen am 26. September das Auftaktspiel gegen England im Wembley-Stadion ansteht, bildet the cheftrainer den sportlichen Fixpunkt. Der Verband stabilisiert damit seine sportliche Führung, nachdem zuvor Führungspositionen wie die des Sportdirektors nach Umstrukturierungen vakant geworden waren.
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