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Sport

Luis de la Fuente verlängert Vertrag mit Spanien bis 2032

Luis de la Fuente hat einen neuen Vertrag mit der spanischen Männer-Nationalmannschaft bis zum Ende der Euro 2028 vereinbart, wobei spätere Aktualisierungen eine Verlängerung bis 2032 erwähnen. Der 63-Jährige (in späteren Berichten als 65 bezeichnet) übernahm das Amt des Cheftrainers der A-Mannschaft, nachdem Luis Enrique nach dem Ausscheiden des Teams im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2022 ausgeschieden war.

De la Fuentes bestehender Vertrag mit der RFEF (spanischer Fußballverband) wäre nach der Weltmeisterschaft 2026 ausgelaufen, wobei der Trainer zuletzt im Februar 2024 eine Vertragsverlängerung unterzeichnet hatte. Dies geschah wenige Monate bevor Spanien unter De la Fuente in Deutschland die Europameisterschaft gewann, ihr erster großer Titel seit der Euro 2012. Spanien besiegte England im Finale mit 2:1, wobei De la Fuente und das Team viel Lob erhielten, da sie nicht als einer der Favoriten in das Turnier gestartet waren.

Bevor er die Stelle im Dezember 2022 antrat, hatte De la Fuente in den vorangegangenen neun Jahren bei den spanischen Jugendnationalmannschaften gearbeitet und 2015 eine U19-Europameisterschaft, 2019 eine U21-Europameisterschaft und 2021 eine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio gewonnen. In seiner aktiven Zeit als Spieler spielte De la Fuente für Athletic Club, Sevilla und Alaves, bevor er 1994 seine Karriere beendete.

Seit seinem Amtsantritt haben sie in 41 Pflichtspielen nur zweimal verloren und drei Trophäen gewonnen, darunter die Uefa Nations League 2022-23, während sie 2024-25 als Vizechampion hinter Portugal landeten. Spanien besiegte Argentinien im Juli in der Verlängerung mit 1:0 und sicherte sich so ihren zweiten Weltmeistertitel der Männer, nachdem sie zwei Jahre zuvor England im europäischen Finale mit 2:1 geschlagen hatten. De la Fuente wird nun voraussichtlich die Verantwortung für Spaniens Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft auf eigenem Boden im Jahr 2030 tragen. Spanien wird die 24. Ausgabe der Männer-Weltmeisterschaft gemeinsam mit Portugal und Marokko ausrichten, wobei im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum des Wettbewerbs einige Spiele in Uruguay, Argentinien und Paraguay geplant sind.

Spaniens nächste Termine stehen im März an, wenn sie in den Hin- und Rückspielen des Viertelfinales der Nations League gegen die Niederlande auswärts und dann zu Hause antreten. Ob sie diese Begegnung gewinnen oder verlieren, wird bestimmen, gegen wen sie in ihrer UEFA-Qualifikationsgruppe für die Weltmeisterschaft 2026 antreten. Darüber hinaus ist Spanien am 26. September erneut im Einsatz und trifft im Auftaktspiel der Nations League 2026-27 im Wembley-Stadion auf England.

Langfristige sportliche Perspektive und Heim-Weltmeisterschaft 2030

Die Bekanntgabe der Verlängerung von De la Fuente als spanischer Cheftrainer ist alles andere als zufällig. Sein vorheriger Vertrag lief mitten in der Europameisterschaft letzten Sommer aus, daher entschied die RFEF, seinen vorherigen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2026 zu verlängern. Aber das war keine Verlängerung im eigentlichen Sinne, noch führte es zu einer vertraglichen Aufwertung. Da nun der neue RFEF-Präsident Rafael Louzan ernannt wurde, war in der Organisation jedem klar, dass der Trainer einen verbesserten Vertrag verdient hatte.

De la Fuente wird die erste Säule des sportlichen Projekts der Europameister sein, das seit Monaten ohne sportlichen Leiter oder Leiter der Jugendkategorien auskommt. Sowohl Albert Luque als auch Francis Hernandez schieden aus, nachdem sie eng mit dem ehemaligen Präsidenten Luis Rubiales in Verbindung gebracht worden waren, der am 3. Februar wegen eines mutmaßlichen nicht einvernehmlichen Kusses mit der Nationalspielerin Jenni Hermoso nach dem Weltcupsieg 2023 vor Gericht stehen wird.

Finanzielle Aufwertung und Bekenntnis des RFEF-Präsidenten

Der neue Verbandspräsident Rafael Louzan betonte bei seiner Präsentation auf dem World Football Summit in Madrid den außergewöhnlichen Wert des Cheftrainers für den gesamten Verband.

„Seine Ergebnisse sprechen für sich, ebenso wie seine Arbeit“, sagte RFEF-Präsident Rafael Louzan bei seinem Auftritt am Mittwoch auf dem World Football Summit in Madrid.

Rafael Louzan, RFEF-Präsident

Er fügte hinzu, dass der Coach trotz seiner Erfolge bislang nicht zu den Topverdienern zählte, was durch den neuen Vertrag nun korrigiert wird.

„Die Öffentlichkeit liebt und bewundert ihn. Ich habe ihm eine Verlängerung angeboten, weil er in Bezug auf die finanziellen Bedingungen nicht zu den Top 10 gehörte. Jetzt wird er es sein.“

„Wir finalisieren die Vereinbarung, damit er für einige weitere Jahre bleiben kann. Er ist seit 14 Jahren bei uns, und ich möchte, dass er seine Karriere hier beenden kann.“

Rafael Louzan, RFEF-Präsident

Nächste Aufgaben und personelle Neuaufstellung

Abseits der Vertragsfragen muss der Verband auch strukturelle Lücken schließen. Die sportliche Führungsebene war in den vergangenen Monaten von Abgängen geprägt, nachdem Albert Luque und Francis Hernandez im Zuge der Kontroversen um den ehemaligen Präsidenten Luis Rubiales ausgeschieden waren. Rubiales steht vor einem Gerichtsprozess.

Luis de la Fuente, wearing a blue blazer, holds the gold World Cup trophy in two hands, surrounded by Spain players
Photo: bbc.co.uk

Sportlich richtet sich der Blick bereits auf die kommenden Pflichtspiele. Die Nationalelf trifft im Rahmen der UEFA Nations League auf den Gegner Niederlande, während im Herbst die Begegnung gegen England ansteht.

Wie Luis de la Fuente Spanien wieder groß gemacht hat
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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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