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Zürcher Knabenschiessen 2026: Julian Zehnder führt mit 35 Punkten

Am Zürcher Knabenschiessen 2026 führt ein in Turbenthal beheimateter Jugendlicher das Teilnehmerfeld am ersten Tag mit der Maximalpunktzahl von 35 Punkten an. Insgesamt 3109 Jungschützen messen sich an dem traditionsreichen Volksfest im Albisgütli, während 15 weitere Teilnehmer dicht dahinter folgen.

Das älteste Volksfest der Stadt Zürich lockt in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher in das Albisgüetli. Beim diesjährigen Zürcher Knabenschiessen 2026 hat am ersten Wettkampftag ein im Jahr 2011 geborener Junge aus Turbenthal ZH die Führung übernommen.

Julian Zehnder schiesst die Maximalpunktzahl in Turbenthal

Von den insgesamt 3109 Jugendlichen, die an dem Wochenende an den Schiessständen antraten, gelang es nach Angaben der Veranstalter nur einer einzigen Person, die perfekte Ringzahl zu erzielen.

Dicht hinter dem Spitzenreiter positioniert sich ein breites Verfolgerfeld. Genau 15 Jugendliche – darunter zwei Mädchen und 13 Knaben beziehungsweise insgesamt 15 Mädchen und Knaben laut den Zählungen der verschiedenen Berichte – erreichten das zweitbeste Resultat von jeweils 34 Punkten. Am ersten Chilbitag hatten sich insgesamt 1308 Jugendliche im Schiessen gemessen, bevor die Teilnehmerzahl im Laufe des Wochenendes auf über 3100 anwuchs.

Der Weg zum Schützenkönig im Albisgütli

Für die qualifizierten Schützinnen und Schützen ist der Wettbewerb damit noch nicht entschieden. Alle Kandidaten mit den Top-Ergebnissen treten am Montagmorgen im Albisgütli zum entscheidenden Ausstich an. Dort wird unter den besten Teilnehmern ermittelt, wer die Nachfolge des Vorjahressiegers antreten wird.

Im vergangenen Jahr sicherte sich der damals 16-jährige Cla Meier aus Richterswil im Kanton Zürich den Titel des Schützenkönigs und nahm neben der Ehrung ein Preisgeld von 5000 Franken mit nach Hause. Wer in diesem Jahr die Königswürde erlangt, wird nach dem finalen Schiessen feierlich proklamiert und im Anschluss auf einen traditionellen Umzug in der Uetlibergstrasse geschickt, begleitet von den Tambouren der Knabenmusik der Stadt Zürich.

Qualifikation und Tradition beim Zürcher Volksfest

Das Teilnehmerfeld für den Final war am frühen Sonntagabend noch nicht vollständig besetzt. Nachträgliche Chancen boten sich den Anwärterinnen und Anwärtern am Montagmorgen zwischen 8:00 und 10:00 Uhr, um sich ebenfalls noch für den Ausstich zu qualifizieren. Für faire Bedingungen sorgt die Organisation seit jeher durch einheitliche Vorgaben: Die Gewehre werden direkt von der Organisation beziehungsweise vom kantonalen Zeughaus zur Verfügung gestellt, damit alle Teilnehmenden exakt dieselben Voraussetzungen vorfinden.

Zürcher Knabenschiessen 2026: Julian Zehnder führt mit 35 Punkten
Photo: 20min

Das Traditionsfest, dessen erste schriftliche Erwähnung bis auf das Jahr 1656 zurückgeht und ursprünglich der militärischen Ausbildung von Knaben diente, zieht jährlich über 800’000 Besucherinnen und Besucher an. Seit 1899 liegt die Leitung des Schiesswettbewerbs bei der Schützengesellschaft der Stadt Zürich. Eine historische Öffnung des traditionsreichen Wettkampfs fand vor 35 Jahren statt: Im Jahr 1991 durften zum ersten Mal auch Mädchen an dem Schiessen teilnehmen.

Neben dem sportlichen Wettkampf bietet das Albisgüetli den Besucherinnen und Besuchern bis zum offiziellen Ende des Chilbibetriebs am Montagabend um 23 Uhr das gewohnte Volksfestambiente mit Fahrgeschäften und Jahrmarktspezialitäten wie Zuckerwatte und gebrannten Mandeln.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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