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Unterhaltung

Mann wegen Gewalt gegen BLT-Kontrolleure zu Geldstrafe verurteilt

Ein 20-jähriger Mann ist laut einem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt worden, nachdem er im April BLT-Kontrolleure im Tram als «Bastarde» beschimpft, mit dem Tod bedroht und drei Mitarbeiter bei einem Gerangel verletzt hatte.

Ein eigentlich alltäglicher Kontrollvorfall im öffentlichen Verkehr der Region Basel hat juristische Konsequenzen nach sich gezogen. Ein 20-jähriger Mann war demnach ohne gültigen Fahrschein in einem Tram der Linie 10 Richtung Dornach unterwegs.

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Eskalation am Aeschenplatz und beim Bahnhof SBB

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Der Beschuldigte war laut dem Strafbefehl am Aeschenplatz in das Verkehrsmittel eingestiegen. Als er gegen 23.20 Uhr beim Bahnhof SBB aus dem Drämmli stieg, wurde er von vier BLT-Kontrolleuren angesprochen und aufgefordert, sein Billett vorzuweisen. Der junge Mann ignorierte diese Aufforderung den Angaben zufolge «geflissentlich» und ging weiter.

Die Kontrolleure stellten den Schwarzfahrer daraufhin und hielten ihn zurück. Nach den Feststellungen der Staatsanwaltschaft hinderte der Beschuldigte die Mitarbeitenden in der Folge mittels Gewalt und Drohungen an der Amtshandlung und stiess sie «heftig zurück». Als die BLT-Mitarbeiter ihn erneut festhielten, eskalierte die Situation weiter. Der 20-Jährige beschimpfte die Kontrolleure ehrrührig als «Bastarde», bedrohte sie nach Angaben aus dem Untersuchungsbericht mit dem Tod und leistete nach Kräften Widerstand gegen die Anhaltung.

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Verletzte Kontrolleure und renitentes Verhalten bei polizeilicher Anhaltung

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In dem darauffolgenden Gerangel trugen drei der vier BLT-Kontrolleure Verletzungen in Form von Kratzwunden an den Händen davon. Auch das Eintreffen der Polizei sorgte zunächst nicht für eine Beruhigung der Lage. Der Beschuldigte verhielt sich laut dem Strafbefehl auch gegenüber den eingetroffenen Beamten weiterhin «renitent», leistete «massiven Widerstand» und erschwerte dadurch deren Dienst.

Mann wegen Gewalt gegen BLT-Kontrolleure zu Geldstrafe verurteilt

Die juristische Aufarbeitung dieses Einsatzes im öffentlichen Verkehr spiegelt sich nun in den konkreten Sanktionen wider, die gegen den jungen Mann verhängt wurden. Der Straftatbestand umfasst mehrfache Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, mehrfache Beschimpfung sowie die Hinderung einer Amtshandlung.

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Geldstrafe, Probezeit und Verfahrenskosten

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Der Strafbefehl sieht für den 20-Jährigen eine Geldstrafe von insgesamt 90 Tagessätzen zu je 30 Franken vor. Der Vollzug dieser Geldstrafe wird unter Ansetzung einer zweijährigen Probezeit aufgeschoben. Zusätzlich zu dieser Bewährungsstrafe muss der Beschuldigte eine direkte Busse in Höhe von 500 Franken bezahlen. Auch die anfallenden Verfahrenskosten in Höhe von 941.60 Franken wurden dem verurteilten Mann auferlegt, wie aus dem bei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt aufliegenden Dokument hervorgeht.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

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