Apple hat am 9. September 2026 mit dem iPhone Duo sein erstes Falt-Smartphone vorgestellt, während die US-Notenbank ihre Bond-Rückkäufe auf bis zu 6 Milliarden US-Dollar ausweitet. Die Märkte reagierten angesichts des anhaltenden Hormus-Konflikts und steigender Ölpreise negativ; Brent-Rohöl überschritt die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel.
Apple enthüllt das iPhone Duo: Technische Details und Design
September 2026 auf einem Event im kalifornischen Cupertino das iPhone Duo offiziell präsentiert. Das Gerät verbindet ein schlankes Gehäuse aus Grad-5-Titan mit einer präzisionsgefertigten Scharnierkonstruktion aus mehr als 100 Einzelkomponenten.
In zusammengeklapptem Zustand bietet das äußere Super Retina XDR Display mit einer Diagonale von 5,4 Zoll etwa 90 Prozent der Bildschirmfläche des iPhone 18 Pro und lässt sich bequem mit einer Hand bedienen. Im geöffneten Zustand entfaltet sich ein 7,6 Zoll großes Innendisplay, das laut Hersteller rund 50 Prozent größer ist als das Display des iPhone 18 Pro Max. Beide Bildschirme arbeiten im gleichen Seitenverhältnis, verfügen über eine Bildwiederholrate von ProMotion, Always-On-Funktionen und erreichen eine Spitzenhelligkeit von 3000 Nits im Freien.
Das Innendisplay ist mit einer speziellen Nano-Textur versehen, die Reflexionen minimieren und die Sichtbarkeit des Falzes im Bildschirm verringern soll. Für den Antrieb sorgt der neue A20 Pro Chip, der von einer maßgeschneiderten Dampfkammer zur Wärmeableitung und einer Architektur mit zwei Akkus unterstützt wird. Der Einstiegspreis für das Falt-Smartphone liegt bei 1,999 US-Dollar, während das Standard-Lineup der iPhone 18 Serie sowie neue Apple Watches und AirPods jeweils 100 US-Dollar teurer sind als die Vorgängermodelle. Oktober 2026.
John Ternus, CEO von Apple, erklärte, dass das iPhone Duo die transformativste Neuerung für das iPhone seit dem Original darstelle.
US-Finanzministerium weitet Bond-Rückkäufe aus
Parallel zur Technik-Präsentation in Cupertino hat das US-Finanzministerium unter Sekretär Scott Bessent drastische Schritte an den Finanzmärkten eingeleitet. Nur wenige Wochen nach einer Verdopplung der Rückkäufe auf 4 Milliarden US-Dollar kündigte die Behörde an, im Rahmen einer Operation bis zu 6 Milliarden US-Dollar in Staatsanleihen zu investieren. Dies entspricht dem Dreifachen des üblichen Volumens. Zukünftige Transaktionen sollen sich auf 10- und 20-jährige Anleihen konzentrieren und ein Mindestvolumen von 4 Milliarden US-Dollar nicht unterschreiten.
Die außergewöhnlichen Maßnahmen sollen die Liquidität der US-Staatsschuldenmärkte sichern, werden von Beobachtern jedoch auch als Versuch gewertet, den anhaltenden Anstieg der Renditen zu bremsen. Diese hatten zuletzt Höchststände erreicht, die seit der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 nicht mehr verzeichnet wurden.
Marktreaktion und Entwicklung der Ölpreise
Die Märkte reagierten jedoch negativ auf die Intervention des Finanzministeriums. Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben nach einer anfänglichen Volatilität weiter nach oben nach; insbesondere länger laufende Papiere legten zeitweise um bis zu 5 Basispunkte zu. Zusammen mit den geopolitischen Spannungen infolge des Konflikts in der Region um die Straße von Hormus führte dies zu Kursverlusten an den Börsen. Alle drei großen Indizes verzeichneten den dritten Handelstag in Folge Verluste.
Besonders deutlich spürbar waren die Auswirkungen am Energiemarkt. Der internationale Referenzpreis für Brent-Rohöl überschritt die Marke von 100 US-Dollar per Barrel und schloss bei 101,21 US-Dollar. Futures für US-West Texas Intermediate kletterten um 3,3 Prozent auf einen Schlusskurs von 96,05 US-Dollar, den höchsten Stand seit Mai.
Im Zuge der kriegsbedingten Energiepreissprünge verzeichnete das persönliche Energieportfolio von US-Präsident Donald Trump laut einer Medienanalyse einen Zuwachs zwischen 1,5 Millionen und 4,4 Millionen US-Dollar.
Künstliche Intelligenz und Sicherheitsdebatte
Abseits von Hardware und Finanzmärkten sorgte auch die Debatte um die Sicherheit fortschrittlicher KI-Systeme für Aufsehen. Der Forscher Jacob Coxon, der zuvor sowohl bei Anthropic als auch bei OpenAI tätig war, gab seinen Rücktritt bekannt. In einem Beitrag auf der Plattform X warf er den Unternehmen verantwortungsloses Handeln vor und erklärte, er sehe keinen anderen Ausweg, als das Unternehmen zu verlassen.

Coxon begründete seinen Schritt mit der Befürchtung, dass führende KI-Labore das Risiko künstlicher allgemeiner Intelligenz unterschätzen. Er warnte davor, dass die Entwicklung zu Systemen führe, die in naher Zukunft in der Lage sein könnten, jegliche Netzwerke zu kompromittieren und weitreichende Ressourcen zu kontrollieren.
Jacob Coxon, KI-Forscher, betonte, dass man die Macht dieser Technologie nicht unterschätzen dürfe, da es sich hierbei bald um übermenschliche Systeme handeln werde, die alles hacken, jedes Fachgebiet über Nacht revolutionieren und reale Macht sowie Ressourcen erlangen könnten.
Er betonte damit die Notwendigkeit, die potenziellen Gefahren dieser technologischen Entwicklung ernst zu nehmen, um eine unkontrollierbare Machtverschiebung durch künstliche Intelligenz in der Zukunft zu verhindern.
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