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19-Jähriger Verdächtiger nach Doppelmord an Privatschule in Gosen-Neu Zittau

Ein 19-jähriger Deutscher steht nach einer gewaltsamen Bluttat an einer Privatschule in Gosen-Neu Zittau im Landkreis Oder-Spree im Verdacht, eine 18-jährige Schülerin und einen 30-jährigen Erzieher getötet zu haben. Nach der Tat im September 2026 befindet sich der Beschuldigte in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen.

Die Bluttat erschütterte Ende August 2026 den brandenburgischen Ort Gosen-Neu Zittau mit rund 3.500 Einwohnern. Auf dem Campus der Docemus-Privatschule kam es zu einem dramatischen Gewaltverbrechen, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Unter den Opfern befinden sich eine 18-jährige Schülerin, bei der es sich um die ehemalige Partnerin des mutmaßlichen Täters handeln soll, sowie ein 30-jähriger Erzieher. Letzterer starb nach Angaben aus den Berichten, als er versuchte, den Angreifer von der Schülerin abzuhalten. Bei der Tatwaffe handelte es sich nach Medieninformationen um ein Messer wie die Märkische Onlinezeitung berichtete.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Untersuchungshaft für den Verdächtigen

Der 19-jährige deutsche Tatverdächtige wurde noch am Tag des Vorfalls von Einsatzkräften vorläufig festgenommen. Eine Woche nach dem Verbrechen teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), Ricarda Böhme, mit, dass der Beschuldigte sich weiterhin in Untersuchungshaft befindet und zu den Vorwürfen schweigt. Böhme betonte zudem, dass sich weitere Angaben zur Tatwaffe und zum genauen Tathergang aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit verbieten.

19-Jähriger Verdächtiger nach Doppelmord an Privatschule in Gosen-Neu Zittau
Photo: zeit.de

Den genauen Tathergang untersuchen Kriminaltechniker, die nach dem Notruf gegen 13.45 Uhr mit einem Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten anrückten. Das Areal wurde weiträumig abgeriegelt, während zwei Rettungshubschrauber und schwer bewaffnete Polizisten im Einsatz waren wie die Berichterstattung über die Rettungsmaßnahmen festhielt. Für die Schüler und Angehörigen vor Ort, von denen sich viele stundenlang in einer Turnhalle aufhalten mussten, standen zahlreiche Notfallseelsorger bereit.

Trauergottesdienst und Gedenken an der Schule in Gosen-Neu Zittau

Eine Woche nach dem Verbrechen gedachte die Gemeinde den Opfern in einem Trauergottesdienst. An der Gedenkveranstaltung nahm auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) teil. Woidke hatte sich bereits unmittelbar nach der Tat tief betroffen gezeigt und erklärt, dass der Vorfall das gesamte Land erschüttere und eine Schule niemals zum Tatort einer solchen Gewalttat werden dürfe.

19-Jähriger Verdächtiger nach Doppelmord an Privatschule in Gosen-Neu Zittau
Photo: bild.de

Zusätzlich zum Gottesdienst planten die Verantwortlichen eine Schweigeminute und ein direktes Gedenken für den getöteten Erzieher vor dem Schulgelände. Auf dem betroffenen Campus sind neben den Privatschulen des Trägers Docemus auch eine Kindertagesstätte sowie eine staatliche Grundschule untergebracht wie aus den Angaben der Agenturmeldungen hervorgeht. Nach Angaben der Behörden bestand nach der Festnahme des 19-Jährigen keine akute weitere Gefahr mehr für die übrigen Schüler und Lehrkräfte.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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