Ein markanter Wetterumschwung erfasst den Norden und Westen und bringt kühlere Temperaturen, kräftige Winde und Regen in weite Teile der Regionen. Während in Teilen von England und Wales Höchstwerte von bis zu 25 Grad erreicht werden, kühlt es im Norden und in Schottland spürbar ab.
Kühlere Luftmassen und Regenbänder prägen das Wettergeschehen
Sinkender Luftdruck und eine drehende Windrichtung sorgen für spürbare meteorologische Veränderungen. Diese Wetterfront, die primär aus Wolkenfeldern mit vereinzelten Schauern besteht, zieht über England und Wales hinweg, gefolgt von sonnigen Abschnitten. In Südost-England klettern die Temperaturen dabei noch auf bis zu 25 Grad Celsius, ehe die nachfolgende, weniger schwüle Luft das Temperaturniveau dämpft.
Begleitet wird dieser Regen von starken und böigen Winden aus südwestlicher Richtung. In diesen nördlichen Landesteilen bleiben die Höchstwerte dadurch auf etwa 17 Grad beschränkt.
Hohe Temperaturen im Süden und Westen im Kontrast
Im markanten Kontrast dazu kündigt sich im Süden des Landes eine völlig andere Wetterentwicklung an. Hochdruckeinfluss aus Richtung der Azoren sorgt dafür, dass die Temperaturen im Süden und Osten allmählich steigen und im Verlauf der Woche in eine intensive Wärmeperiode münden.

Im Nordosten von England sowie im Osten Schottlands liegen die Aussichten im mittleren bis oberen 20-Grad-Bereich. Regionen an der Westküste wie Lancashire, das Seengebiet, West-Schottland und Nordirland bleiben dagegen von einer atlantischen Brise begünstigt. Dieser natürliche Klimateffekt begrenzt die Höchstwerte dort auf mäßige 20 bis 25 Grad.
Ausblick auf die kommenden Tage
Die meteorologischen Modelle deuten darauf hin, dass die sommerliche beziehungsweise kühle Zweiteilung der Wetterlage noch bis Mitte Juli anhalten kann. Zwar werden die Rekordwerte aus den Vormonaten voraussichtlich nicht übertroffen, wie weitere Auswertungen betonen, doch bleibt eine gewisse Restunsicherheit in den Prognosen bestehen. Während sich der Süden auf anhaltende Hitze einstellt, müssen sich andere Landesteile auf den beständigen Wechsel aus Wind, Schauern und frischeren Luftmassen einrichten.

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