Nach einer schwierigen Phase bei Widzew Lodz und bei seinem bis Sommer 2029 gebundenen Stammverein soll der Stürmer in Belgien an seine frühere Erfolgsform anknüpfen.
Transferfenster schliesst am Dienstag, 1. September
Das europäische Transferfenster bringt kurz vor dem Schliessen noch einmal Bewegung in den Spielerkader internationaler Klubs. Das internationale Transferfenster schliesst am Dienstag, 1. September. Die Transferfenster der grossen europäischen Ligen schliessen wie folgt: Ligue 1 um 19:59 Uhr, Bundesliga und Serie A um 20:00 Uhr, LaLiga um 23:59 Uhr sowie die Premier League um 24:00 Uhr (23:00 Uhr Ortszeit). In der Schweiz hat das Transferfenster noch bis am 8. September geöffnet. Zu den weiteren Themen im Liveticker gehören unter anderem, dass Zeqiri zu Lüttich zurückkehrt, Woltemade leihweise zu Juventus wechselt, Barcelona einen Stürmer holt, Imeri zu Union Berlin wechselt, Leipzig Stürmer Guiu verpflichtet und Mbabu zu Sampdoria wechselt. Zu den wichtigsten Wechseln vom Montag zählen der Millionentransfer von Barcola von PSG zu Liverpool, der Transfer-Coup des Ex-Luzerners Meyer nach Oberhausen sowie Allan zu ManCity und Munoz zu Nottingham, wie im Abendbulletin von Radio SRF 1 vom 31.08.2026 um 18:45 Uhr berichtet wurde.
Transfer-Ticker von SRF beleuchtet Schweizer Nationalspieler
Während in Ligen wie der Ligue 1, der Bundesliga und der Serie A die Wechselfristen am späten Abend endeten, läuft die Frist in der Schweiz noch bis zum 8. September gemäss dem aktuellen Transfer-Ticker von SRF. Im Zentrum der Schweizer Aufmerksamkeit steht dabei ein Rückkehrer, der in Belgien bereits in der Vergangenheit seine stärksten Monate im Ausland erlebte.
Rückkehr nach Lüttich nach schwieriger Phase in Polen
Andi Zeqiri schliesst sich per Leihtransfer bis zum Ende der Saison Standard Lüttich an. Der 27-jährige Romand stand bereits in der Spielzeit 2024/25 als Leihspieler des Ligakonkurrenten Genk beim belgischen Traditionsverein unter Vertrag. Seine damalige Bilanz konnte sich sehen lassen: In 26 Partien erzielte er zehn Treffer und steuerte vier Vorlagen bei, was seine bis heute erfolgreichste Station auf Klubebene markiert.
Der erneute Wechsel nach Belgien wird notwendig, weil sich Zeqiris sportliche Situation nach einem Trainerwechsel bei seinem bisherigen Klub Widzew Lodz drastisch verschlechtert hatte.
Zweijährige Leihe beim FC Basel brachte 18 Tore
Zeqiri hat über die Jahre bewiesen, dass er in der Lage ist, konstant Torgefährlichkeit auszustrahlen. Ein herausragendes Beispiel dafür lieferte er beim FC Basel, wo er in der Saison 2022/23 in 50 Pflichtspielen insgesamt 18 Tore erzielte und damit die Erwartungen voll erfüllte.

Mit der Erfahrung aus insgesamt 18 Länderspielen für die Schweizer Nationalmannschaft bringt der Angreifer das Profil mit, das Standard Lüttich in der laufenden Meisterschaft stabilisieren soll. Ob die erneute Zusammenarbeit an die Glanzzeiten der gemeinsamen ersten Leihe anknüpfen kann, entscheidet sich in den kommenden Monaten auf den Plätzen der Jupiler Pro League.