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Sport

Steelers prägen Mannschaft durch Risiko und Entwicklung

Bis Sonntagabend um 18 Uhr müssen die Pittsburgh Steelers ihren 53 Spieler starken Kader für die NFL-Saison 2026 benennen. Cheftrainer Mike McCarthy steht vor wegweisenden Personalentscheidungen, darunter dem umstrittenen Verbleib von gleich vier Quarterbacks und offenen Vertragsgesprächen mit Joey Porter Jr.

Die Zeit drängt für die Pittsburgh Steelers. Bis Sonntag, 18 Uhr Eastern Time, verlangt das Regelwerk der NFL von allen 32 Franchises die Reduzierung ihrer Aufgebote auf exakt 53 Profis, was bedeutet, dass über 35 Spieler entlassen werden müssen. Während das theoretische Roster im Vorfeld intensiv diskutiert wurde, zeichnen sich bei den Steelers einige unorthodoxe Lösungsansätze ab, die das Gefüge der Mannschaft für die kommenden Monate prägen werden.

Vier Quarterbacks im Kader: Mike McCarthy setzt auf Risiko und Entwicklung

Die wohl bemerkenswerteste Personalie betrifft den Spielmacher-Bereich. Trotz der damit verbundenen Kaderknappheit auf anderen Positionen hat Cheftrainer Mike McCarthy all but confirmed signalisiert, dass die Steelers alle vier Quarterbacks behalten wollen.

Mike McCarthy, Cheftrainer der Pittsburgh Steelers, erklärte dazu, dass dies seiner Einschätzung nach eine sehr zutreffende Bewertung sei, er sich mit dem Quarterback-Bereich gut fühle, er dies bereits seit geraumer Zeit sage und diese das auch auf dem Feld gezeigt hätten, da man zwei Veteranen habe, mit denen man gewinnen könne, sowie zwei junge Spieler, bei denen man sich wirklich auf deren Zukunft freue.

In der Praxis bedeutet diese Entscheidung, dass Aaron Rodgers als Starter und Mason Rudolph als primary backup eingeplant sind, um dem Team in diesem Zeitfenster die besten Chancen zum Sieg zu geben. Zugleich sollen Will Howard und Drew Allar als developmental pieces im Team gehalten werden. Allerdings steht hinter Howard ein Fragezeichen, da er nach dem letzten Spiel gegen Buffalo (nach einer Niederlage zum Abschluss der Vorbereitung) evaluated for a head injury auf eine Kopfverletzung hin untersucht wurde.

Vertrags-Impasse um Joey Porter Jr. und schwierige Entscheidungen in der Defense

Neben den Offensiv-Planungen lastet auf der Defensive ein spürbarer Druck. Cornerback Joey Porter Jr. verbrachte die Vorbereitung auf der physically unable to perform list (PUP) mit einer Back injury bezeichneten Rückenverletzung und befindet sich zudem in Vertragsgesprächen. McCarthy bestätigte, dass sich die beiden Parteien an einem „impasse“ befinden. Bis Sonntag um 18 Uhr hat das Team zwei Optionen: Entweder wird Porter von der PUP-Liste aktiviert, oder er muss für mindestens die ersten vier regular-season games auf der reserve/PUP-Liste verbleiben. Porter bestritt am Donnerstag laut McCarthy ein excellent workout und war Teil der Gruppe zurück in Pittsburgh. Porter befindet sich im final year of his rookie contract, während das Team dank der Möglichkeit, den franchise tag in den Jahren 2027 und 2028 einzusetzen, über Leverage verfügt. Die Steelers verfolgen zudem eine long-standing policy, während der Saison keine Vertragsgespräche zu führen.

Steelers prägen Mannschaft durch Risiko und Entwicklung
Photo: sports.yahoo.com

Auch auf anderen Defensivpositionen und im Kader gibt es harte Schnitte. Nach dem Ausscheiden von Rookie-Kicker Laith Marjan am 23. August bilden Chris Boswell (Kicker), Cameron Johnston (Punter) und Christian Kuntz (Long Snapper) die verbleibenden three remaining specialists auf dem Roster.

Special Teams und Kaderbreite als strategischer Unterbau

McCarthy denkt bei der Kaderzusammenstellung über den unmittelbaren 53er-Kreis hinaus und schließt die Spieler ein, die nach den final cuts dem practice squad beitreten, für das maximal 17 Spieler ab Montag unter Vertrag genommen werden können. Angesichts der langen Saison betont der Trainer immer wieder den Wert der Trainingsgruppe und der dahinterstehenden Kaderphilosophie.

Steelers prägen Mannschaft durch Risiko und Entwicklung
Photo: Post Gazette

Mike McCarthy, Cheftrainer der Pittsburgh Steelers, führte dazu aus, dass es wahrscheinlich mehr als 68 Spieler erfordern werde, um eine Meisterschaft zu gewinnen, er selbst Teil einer Meisterschaft gewesen sei und man ihn dies immer wieder sagen hören werde, da er daran glaube und es ein Prinzip dafür sei, wie man einen Kader entwickle und aufbaue, wobei es in seiner einzigen Erfahrung 77 Spieler gebraucht habe, um dies zu schaffen, was eine Denkweise sei, an der er festhalte und die auch seine Art beeinflusse, das Team zu trainieren.

ONE SURPRISE CUT: Commanders Final 53-Man Roster Projection
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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

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