Bei der Spanien-Rundfahrt rückt das Podest für Felix Gall in greifbare Nähe. Wie die in Wien erscheinende Tageszeitung „Die Presse berichtete, beendete der Osttiroler die siebente Etappe mit der Bergankunft in Aramon Valdelinares auf dem 20. Gesamtrang. Im Klassement kletterte Gall damit vom fünften auf den vierten Platz und liegt nun 5:01 Minuten hinter dem Führenden.
Starke Attacke am Schlussanstieg in Aramon Valdelinares
–>Der Tagessieg auf dieser Etappe ging an den Norweger Andreas Leknessund. Der 27-Jährige vom Team Uno-X Mobility sicherte sich das Teilstück mit 34 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann und Teamkollegen Tobias Johannessen. Den dritten Platz belegte der Belgier Wout van Aert mit einem Rückstand von 47 Sekunden.
Zeitgewinne gegen Konkurrenten wie Primoz Roglic
–>Durch seine tempo- und zeitreiche Fahrt im Finale konnte Gall wichtige Sekunden auf die Klassement-Konkurrenz herausholen. Der bisherige Fünfte, der Olympiasieger Richard Carapaz aus Ecuador, wurde von Gall überholt. Der nun Fünftplatzierte, Sepp Kuss aus den USA, weist im Gesamtklassement mittlerweile mehr als eine Minute Rückstand auf den Österreicher auf.

Auch im direkten Vergleich mit den Top-Favoriten lief es für Gall rund. Der spanische Gesamtzweite Enric Mas verlor zehn Sekunden auf den Osttiroler, während der drittplatzierte Slowene Primoz Roglic sogar 23 Sekunden einbüßte. Damit hat der viermalige Vuelta-Sieger Roglic nur noch einen Vorsprung von elf Sekunden auf den heranrückenden Felix Gall.
Tag der Entscheidung auf flacher Etappe am Samstag
–>An der Spitze baute der slowenische Gesamtführende Tadej Pogacar seinen Vorsprung indessen auf 3:50 Minuten aus. Für das Team Uno-X Mobility und Norwegen bedeutete der Tagessieg von Leknessund einen großen sportlichen Erfolg, der am Tag der Nachrichten über den Tod von König Harald V. errungen wurde.

Nach der Bergankunft steht im Rennkalender laut dem Bericht am Samstag eine flache Etappe über 171 Kilometer auf dem Programm. Das Teilstück führt zwischen Pucol und Xeraco in den Osten des Landes, wo die Klassement-Fahrer vor den nächsten großen Bergprüfungen eine etwas ruhigere Passage vorfinden.
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