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Unterhaltung

Jake Reiner spricht über Trauer und Kontaktabbruch zu Bruder Nick Reiner

Acht Monate nach der gewaltsamen Tötung des bekannten Filmregisseurs Rob Reiner und seiner Frau Michele Singer Reiner hat sich deren ältester Sohn Jake Reiner erstmals in einem ausführlichen Fernsehinterview zu Wort gewachsen. Wie unter anderem bei Nbcnews berichtet wurde, sprach er in der Sendung von KABC-TV über die Bewältigung seiner Trauer und bestätigte, dass er seit der Tat keinen Kontakt mehr zu seinem jüngeren Bruder Nick Reiner hat. Nick Reiner wurde kurz nach dem Verbrechen festgenommen und ist wegen der Bluttat angeklagt.

Jake Reiner bricht das Schweigen nach dem Familiendrama

Die Tragödie ereignete sich am 14. Dezember, als Rob Reiner (78) und Michele Singer Reiner (70) mit Stichwunden tot im Schlafbereich ihres Hauses im Brentwood-Viertel von Los Angeles aufgefunden wurden. Für Jake Reiner, der früher selbst jahrelang als Fernsehreporter tätig war, war das Auffinden des Tatortes in seinem Elternhaus eine surreale Erfahrung. Er erklärte, dass er die Ereignisse bis heute nicht begreifen könne. Ich werde es nie verstehen. Es ist mir egal, wie es mir erklärt wird. Es ist mir egal, welche Fakten ans Licht kommen. Ich werde nie verstehen, warum das passiert ist, sagte er laut Berichten von Los Angeles Times.

Trauer, Wut und das Zerbrechen der Familie

In dem Interview beschrieb Jake Reiner die vergangenen Monate als einen anhaltenden Albtraum, der sich gleichzeitig wie acht Jahre und wie acht Minuten anfühle. Die Trauer wandle sich bei ihm häufig in Wut und Zorn darüber, wie unfair das Geschehene sei und dass er keine Möglichkeit gehabt habe, einzugreifen. Nach der Festnahme seines Bruders und dem physischen Verlust der Eltern sei nun nur noch er und seine 28-jährige Schwester Romy übrig geblieben, mit der er die Situation bewältigen müsse, wie Yahoo anmerkt.

Jake Reiner spricht über Trauer und Kontaktabbruch zu Bruder Nick Reiner
Photo: Yahoo

Zu den Gerichtsterminen seines Bruders ist Jake Reiner nach eigenen Angaben bislang nicht gegangen. Auch zu den Versuchen von Nick Reiner, über einen Treuhandfonds in Höhe von mehr als 1,5 Millionen Dollar Geld für seine juristische Verteidigung zu erhalten, äußerte er sich nicht. Eine direkte Beantwortung der Frage, ob er vom Verdacht gegen seinen Bruder überrascht war, lehnte er in dem Gespräch ab.

Hintergrund zu Nick Reiner und dem anstehenden Prozess

Nick Reiner hatte in der Vergangenheit offen mit Drogensucht und psychischen Problemen zu kämpfen. Im Jahr 2015 arbeitete er gemeinsam mit seinem Vater an dem Film „Being Charlie, der lose auf Nicks Leben als drogenabhängiger junger Mann basierte und von Rob Reiner inszeniert wurde. Jake Reiner betonte, dass seine Eltern trotz all der Schwierigkeiten nie aufgehört hätten, Nick zu unterstützen und ihm helfen zu wollen.

the reiner family poses for photos
Photo: Los Angeles Times

Im vergangenen Monat wurde Nick Reiner von einer Grand Jury wegen Mordes angeklagt, wobei zusätzliche Vorwürfe wie mehrfacher Mord und das Auflauern erhoben wurden. Bei einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft ohne Bewährung oder die Todesstrafe. Er hat vor Gericht auf nicht schuldig plädiert, und eine Vorverhandlung ist angesetzt.

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Sophie Krueger

Über den Autor

Sophie Krueger leitet das Unterhaltungsressort von Germanic Nachrichten. Ihr Schwerpunkt liegt auf Film, Streaming, Popkultur und prominenten Entwicklungen mit redaktioneller Einordnung und sauberer Quellenlage.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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