Die Auslosung der UEFA am 27. August 2026 in Monaco hat die Ligaphase der Champions League geprägt: Double-Sieger Bayern München und Borussia Dortmund treffen jeweils auf Arsenal London. Während die Bayern zudem unter anderem gegen Atlético Madrid antreten, erwarten den BVB namhafte Duelle mit Inter Mailand und Auswärtsspiele bei europäischen Gegnern.
Die Champions-League-Ligaphase: Ein Computer-Los mit Knaller-Partien für die Bundesligisten
Am 27. August 2026 hat die UEFA in Monaco die neue Ligaphase der Champions League ausgelost, die erstmals mit 36 Mannschaften ausgetragen und mithilfe eines Computers ermittelt wurde. Für die deutschen Teilnehmer bringt das neue Format hochkarätige Begegnungen auf internationalem Parkett mit sich. Der erste Vorrundenspieltag ist zwischen dem 8. und 10. September angesetzt, wobei die zeitgenaue Ansetzung und Reihenfolge bis zum darauffolgenden Samstag bekanntgegeben werden soll nach Angaben der dpa.

Im Mittelpunkt des Interesses stehen einmal mehr die Duelle der Bundesliga-Spitzenclubs gegen etablierte europäische Top-Teams. Sowohl der FC Bayern München als auch Borussia Dortmund bekommen es in der Vorrunde mit Arsenal London zu tun. Für die Bayern bringt diese Paarung eine sportliche Revanche mit sich: Im vergangenen November trafen die beiden Teams aufeinander, wobei die Briten um den DFB-Nationalspieler Kai Havertz mit 3:1 siegten und dem deutschen Meister eine seiner wenigen Saisonniederlagen zufügten laut Berichten der Deutschen Presse-Agentur.
FC Bayern München: Heimspiele gegen Arsenal und Auswärtsfahrt zu Diego Simeone
Für den sechsmaligen Gewinner der Königsklasse gestaltet sich der Weg durch die Ligaphase abwechslungsreich. Neben dem Heimspiel gegen den diesjährigen Finalisten Arsenal London empfängt der Double-Sieger FC Bayern München Real Betis aus Spanien, FK Bodö/Glimt aus Norwegen sowie Slavia Prag wie die Auslosung ergab.

Auf fremdem Platz wird es für das Team von Trainer Vincent Kompany ebenfalls anspruchsvoll. Auswärts warten Atlético Madrid, Manchester United, OSC Lille sowie der norwegische Champions-League-Debütant Viking FK. Das Auswärtsspiel bei Atlético Madrid führt die Bayern direkt ins Stadion von Trainer-Legende Diego Simeone – jene Spielstätte, in der am 5.
Borussia Dortmund und RB Leipzig: Große Namen und knifflige Reisen
Borussia Dortmund, in der Vorsaison Tabellenzweiter der Bundesliga, darf sich ebenfalls auf europäische Top-Nächte einstellen. Der BVB empfängt unter anderem Inter Mailand im heimischen Stadion und reist zum FC Arsenal. Hinzu kommen Partien gegen Real Betis, FK Bodö/Glimt, Aston Villa mit dem ehemaligen Bayern-Profi Leon Goretzka, den FC Villarreal aus Spanien, AEK Athen sowie den Debütanten Sabah FK aus Aserbaidschan meldet die dpa. Gegen das norwegische Team von Bodö/Glimt war Dortmund in der Vorsaison nicht über ein Remis hinausgekommen erinnert die Sportschau.
RB Leipzig hat eine sportlich schwere Gruppe erwischt. Die Sachsen bekommen es unter anderem mit Real Madrid und Manchester City zu tun und reisen zudem zu Manchester United.
VfB Stuttgart trifft auf internationale Kaliber
Der VfB Stuttgart freut sich auf eine spannende Ligaphase mit reichem Programm. Die Schwaben spielen gegen Inter Mailand, Atlético Madrid, den FC Brügge, die PSV Eindhoven, Galatasaray Istanbul, den OSC Lille, Slovan Bratislava und Viking FK wird aus den Meldungen hervorgehoben. Bei Galatasaray Istanbul stehen mit Ilkay Gündogan und Leroy Sané zwei bekannte deutsche Nationalspieler unter Vertrag notiert die Sportschau.
Ehrungen in Monaco: Auszeichnungen für Henry und Marquinhos
Neben der Auslosung stand die Gala in Monaco auch im Zeichen persönlicher Ehrungen. Die französische Stürmer-Legende Thierry Henry wurde mit dem Presidents Award
ausgezeichnet berichtete die Sportschau. Henry begann seine Profikarriere einst in der Nähe des Grimaldi-Forums bei der AS Monaco.
Zudem verlieh UEFA-Präsident Aleksander Čeferin einen neuen Fairplay-Preis an Marquinhos, den Kapitän von Paris Saint-Germain. Čeferin begründete die Auszeichnung mit dem Verhalten des Abwehrspielers unmittelbar nach dem gewonnenen Finale am 1.
„Statt mit seinen Kollegen zu feiern, ist Marquinhos erstmal zu seinen Gegnern gegangen und hat Trost gespendet. So etwas sehen wir im Fußball viel zu selten.“
Aleksander Čeferin, UEFA-Präsident
Die Geste des Kapitäns wurde vom UEFA-Präsidenten als besonderes Beispiel für sportliche Fairness gewürdigt, die im modernen Fußball leider immer seltener zu beobachten sei.
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