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Verheerende Sturzfluten und Schlammlawinen haben am 26. August 2026 die Grenzregion zwischen Nepal und Tibet erschüttert. Eine durch eine mutmaßliche Eislawine ausgelöste Flutwelle zerstörte Dörfer, Brücken und Kraftwerksanlagen. Laut Behördenangaben wurden mindestens 157 Menschen tot geborgen, während Hunderte Touristen und Einheimische weiterhin vermisst werden.
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Nach Angaben der nepalesischen Polizei wurden in den am schwersten betroffenen Distrikten wie Rasuwa, Nuwakot, Gorkha und Dhading bis zum Mittwochabend 157 Leichen geborgen. Rettungskräfte kämpfen sich durch Schlamm und Trümmer, während in der Region vielerorts nach wie vor der Strom ausfällt.
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Ursachenforschung an der Langtang Lirung und seismische Daten
Über die genauen Auslöser der Katastrophe beraten Wissenschaftler international. Wie Kristen Cook, Geomorphologin am Institut für Erdwissenschaften der Universität Grenoble Alpes, gegenüber Medien erklärte, zeigten seismische Daten, dass kein Erdbeben der ursprüngliche Auslöser war. Vielmehr weisen die Aufzeichnungen auf ein massives Massenbewegungsinventar hin. Sie erklärte, dass Daten suggest that there was some type of large mass wasting event,
und fügte hinzu: Mass wasting is what we use when we don’t know if it’s a landslide or an avalanche or rock avalanche or what type of of mass fell down a hill, but some type of mass fell down a mountain.

Satellitenbilder und weitere Analysen führten Forschende zum Berg Langtang Lirung, dem 99. höchsten Berg der Welt. Daniel Shugar, Geologe an der Universität von Calgary in Alberta, ermittelte auf Satellitenaufnahmen, dass ein etwa 2.000 Fuß breiter Gletscherblock abbrach und als Eislawine rund 4.000 Fuß in die Tiefe stürzte. The bottom looks like a bomb exploded—it’s just deposits from the broken-up glacier,
schilderte Shugar den Zustand des Tals nach dem Absturz der Massen.
Initial reports suggested that an earthquake in the area could have triggered an avalanche and caused the floods, wie der nepalesische Außenminister Shisir Khanal am Mittwoch vor dem Parlament erklärte, wie lokale Medien berichteten.
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Hunderte Vermisste auf beliebten Pilger- und Wanderrouten
Das Unglück trifft eine Region, die traditionell stark von Touristen, Trekkern und Gläubigen frequentiert wird. Nach Angaben des Büros des nepalesischen Premierministers sind 484 Touristen vermisst, von denen 391 Ausländer und 93 Nepalesen waren. Die Region liegt auf einer beliebten Route zum Kailash Manasarovar in Tibet, einem Ort, der jährlich von Hunderten hinduistischen Pilgern aus Indien und anderswo besucht wird, insbesondere zu dieser Jahreszeit. Pradeep Pandit, Geschäftsführer von Alpine Kailash Trek, bezeichnete die Strecke als äusserst beliebt, auf der viele Reisende derzeit unterwegs seien, um den Vollmond zu sehen, der als glückverheissend gilt.

Unter den Vermissten befinden sich zahlreiche Pilger und internationale Reisende. Sunil Sharma, Sprecher des Tourismusverbands, erklärte, dass 133 Personen aus Indien auf einer Pilgerreise zum Mount Kailash in Tibet stammten. Zudem waren laut Sharma 47 Personen aus den Vereinigten Staaten, 34 aus Australien, 33 aus Großbritannien und 24 aus Kanada vermisst. Ukraine’s Foreign Ministry separately said 53 Ukrainian citizens were missing, while South Korea separately said that eight of its nationals working on a hydropower plant were missing. In Nepal werden nach Angaben der Regierung zudem Hunderte Touristinnen und Touristen aus Ländern wie Russland, Portugal, Italien, Belgien und Pakistan vermisst, während 44 Angehörige der nepalesischen Armee und 31 Polizeibeamte ebenfalls als vermisst galten. Die Polizei in Nepal teilte mit, dass allein 28 Beamte in Rasuwa unauffindbar blieben.
Namenhafte Amtsträger reagierten betroffen auf die Ereignisse. Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte, man is aware of Americans impacted by the floods in Nepal and is closely tracking the situation.
Kanada verfolgte die Lage ebenfalls aufmerksam, wie Premierminister Mark Carney auf X mitteilte, wo er die Überschwemmungen als absolutely devastating
bezeichnete.
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Nationalität der Vermissten / Betroffenen
| Nationalität / Gruppe | Gemeldete Anzahl |
|---|---|
| Indien (Pilger) | 133 |
| Vereinigte Staaten | 47 bis 54 (je nach Behördenupdate) |
| Australien | 34 |
| Großbritannien | 33 |
| Kanada | 24 |
| Ukraine | 53 |
| Südkorea (Wasserkraft-Mitarbeiter) | 8 |
| Nepalesische Armee & Polizei | 75 (44 Soldaten, 31 Polizeibeamte) |
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Einsatzkräfte im Wettlauf gegen die Zeit und Schäden in Tibet
Die Rettungsmassnahmen werden fortgesetzt, wie der nepalesische Premierminister Balen Shah auf Facebook schrieb. Demnach sollten viele Betroffene am Donnerstagmorgen per Helikopter evakuiert werden, während Rettungskräfte versuchten, Menschen zu bergen, die in Tunneln eingeschlossen sind.

Auch auf der chinesischen Seite der Grenze im Autonomen Gebiet Tibet gab es schwere Schäden. Chinas staatlicher Rundfunk meldete drei Tote und 265 in Gyirong vermisste Personen, wobei die Opferzahlen auf chinesischer Seite noch verifiziert wurden und Rettungsarbeiten liefen. Überwachungs- und Sicherheitsvideos von der chinesischen Seite der nepalesisch-tibetischen Grenze zeigten zahlreiche Menschen, die vor einer heranrasenden Wand aus Fels, Schlamm und Wasser zu fliehen versuchten.
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