E-Zigaretten mit Nikotin sind einer aktuellen Cochrane-Übersicht zufolge effektiver als klassische Nikotinersatztherapien wie Pflaster oder Kaugummis, um mit dem Rauchen aufzuhören. Laut der Veröffentlichung helfen Nikotin-Vapes rund acht bis zehn von 100 Konsumenten beim Rauchstopp. Das Angebot soll Rauchenden zusätzliche Optionen bieten.
Wissenschaftliche Auswertung zeigt höhere Erfolgsraten bei E-Zigaretten
Wer jemals versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören, kennt die Hürden des Entzugs. Eine aktualisierte Übersicht der Cochrane-Forschungsvereinigung berichtet, dass Nikotin-Vapes beim Rauchstopp über einen Zeitraum von sechs Monaten bessere Ergebnisse erzielen als herkömmliche Methoden wie Nikotinkaugummis, Pflaster oder inhalierbare Ersatzprodukte sowie reine Beratungsangebote.
An updated Cochrane review assessed the evidence of which common tools are most effective to help people quit smoking for six months. It found e-cigarettes (or vapes) containing nicotine are more effective than other types of nicotine-replacement therapies (including patches and gums) and counselling support.
Für diese Untersuchung werteten die Forschenden 80 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 29,861 Teilnehmenden aus. Dabei zeigte sich, dass Nikotin-E-Zigaretten höhere Erfolgsraten ermöglichen als klassische Therapien. Während durch Nikotinersatzprodukte rund sechs von 100 Menschen den Ausstieg schaffen, gelingt dies mit nikotinhaltigen Vapes bei schätzungsweise acht bis zehn von 100 Personen.
Sicherheitsbewertung und der Vergleich zu herkömmlichen Methoden
Die Verfasser der Auswertung zeigten sich zudem moderat sicher, dass nikotinhaltige E-Zigaretten im Vergleich zu herkömmlichen Nikotinersatztherapien kein erhöhtes Risiko für schwerwiegende gesundheitliche Nebenwirkungen bergen. Schwere unerwünschte Ereignisse traten bei den verglichenen Hilfsmitteln insgesamt selten auf. Gleichzeitig betonen Fachleute, dass der Umstieg auf regulierte Produkte mit strengen Qualitätsstandards erfolgen muss.
In the UK, there are now more over-16s using vapes or e-cigarettes than smoking cigarettes, figures show. Around 5.3 million people or 10% of adults say they smoke, while around 5.4 million use vapes daily or occasionally. The review of the most recent and best quality evidence to date applies to regulated vapes that are checked for quality and compliant with strict safety laws.
Warnung vor unregulierten Geräten und rechtliche Unterschiede
Trotz der positiven Ergebnisse beim Rauchstopp mahnen Expertinnen und Experten zur Vorsicht bei der Produktauswahl.
Dr Jamie Hartmann-Boyce erklärte, dass nicht lizensierte E-Zigaretten potenziell gefährlich seien, da unter anderem instabile Batterien und schädliche Chemikalien zu den Problemen gehören, und fügte hinzu, dass jeder, der E-Zigaretten zum Aufhören nutzen möchte, ausschließlich Geräte kaufen sollte, die von der zuständigen Behörde des jeweiligen Landes getestet und zugelassen wurden.
Die internationalen Regulierungsansätze unterscheiden sich derweil deutlich. Während in Neuseeland Rauchende gezielt zum Umstieg auf Vapes ermutigt werden, geht Australien andere Wege. Dort sind nikotinhaltige E-Zigaretten reguliert, wobei der Schwarzmarkt trotz Sonderzugangsregeln für Apotheken weiterhin eine große Rolle spielt.
Offene Fragen und methodische Grenzen der Studien
Die Studienlage weist laut den Forschenden gewisse Einschränkungen auf. First, most studies only followed participants for six months, making it uncertain whether their attempt at quitting smoking lasted longer. Longer-term studies of other quitting aids suggest many people who quit smoking relapse. Among those who try to quit without support, less than 5% are still abstinent a year later.

Zudem arbeiteten viele ältere Studien mit Modellen, die Nikotin weniger effizient abgaben als moderne Geräte, was die tatsächliche Wirksamkeit heutiger E-Zigaretten möglicherweise unterschätzt.
Die Forschenden weisen zudem darauf hin, dass die Untersuchung nicht darauf ausgerichtet war, die gesundheitlichen Folgen einer reinen Tabakraucher-Substitution zu isolieren. Auch Fragen zur späteren Entwöhnung von der E-Zigarette selbst wurden im Rahmen dieser Datenauswertung nicht untersucht.
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