Der Schweizer Nationalstürmer Breel Embolo wechselt nach nur einer Saison bei Stade Rennes in die nordamerikanische Major League Soccer zu Atlanta United. Der 29-jährige Offensivspieler unterschreibt einen Vertrag bis zum Jahr 2030, während die Ablösesumme Medienberichten zufolge bei rund 15 Millionen Euro liegt.
Wechsel nach Nordamerika und Vertragsdetails
Nach insgesamt vier Jahren in Frankreich, aufgeteilt in drei Spielzeiten bei der AS Monaco und eine bei Stade Rennes, zieht es Breel Embolo in die USA. Sein Arbeitspapier in Rennes wäre noch bis zum Sommer 2029 gültig gewesen, doch der Klub aus der Ligue 1 lässt den Schweizer nun vorzeitig ziehen.
Die Ablösesumme, die überseeische Medienkreise und Berichterstatter beziffern, beläuft sich auf etwa 15 Millionen Euro. Für den Stürmer bedeutet der Transfer in die Major League Soccer einen deutlichen Einschnitt in seiner europäischen Laufbahn, nachdem er in den vergangenen Jahren neben Monaco auch für Borussia Mönchengladbach und den FC Schalke 04 auf Torejagd gegangen war. In der abgelaufenen Saison erzielte Embolo wettbewerbsübergreifend zehn Tore und gab drei Vorlagen in 34 Partien für Rennes.
Die sportliche Situation bei Atlanta United
Atlanta United belegt in der Eastern Conference der MLS aktuell den 15. und damit letzten Tabellenplatz.

Geleitet wird die Mannschaft von einem alten Bekannten: Gerardo Tata
Martino kehrte zu Beginn des Jahres auf die Trainerbank des Klubs aus dem US-Bundesstaat Georgia zurück. Martino hatte den Verein, der seit 2017 in der Liga vertreten ist, bereits in der Vergangenheit betreut und im Jahr nach der Gründung zum bisher einzigen Meistertitel geführt.
Rückblick auf die Weltmeisterschaft
Der Wechsel fällt in eine Phase, in der Embolos Auftritte auf internationaler Bühne noch frisch in Erinnerung sind. Im Sommer fand in Nordamerika die Weltmeisterschaft statt, bei der der 92-fache Schweizer Internationale mit der Nationalmannschaft bis in die Viertelfinals vorstoss. Embolo trug sich im Turnierverlauf unter anderem im Gruppenspiel gegen Katar sowie im Sechzehntelfinal gegen Algerien in die Torschützenliste ein.

Im Viertelfinalduell gegen Argentinien folgte dann jedoch eine herbe Enttäuschung, als er wegen einer Schwalbe die gelb-rote Karte sah. Nun schliesst sich der Kreis für den Offensivmann, der seine Karriere direkt in der Region fortsetzt, in der er wenige Monate zuvor noch auf dem Platz gestanden hatte.
Auch interessant