Gianni Infantino, Präsident der FIFA, steht unter Druck, nachdem die UEFA und andere Kontinentalverbände seine Pläne kritisiert haben. Die Konflikte um die Finanzverteilung und die Rolle der Privatisierung drohen seine Amtszeit zu gefährden, obwohl Europa allein nicht entscheiden kann, ob er bleibt oder geht.
Der Fifa-Präsident Gianni Infantino befindet sich in einer schwierigen Lage, nachdem die europäischen Verbände, insbesondere die UEFA, ihn öffentlich kritisiert haben. Die Vorwürfe gegen ihn konzentrieren sich auf die geplante Privatisierung von Teilen der Fifa und die umstrittene Verteilung von finanziellen Mitteln. Trotz der Empörung in Europa wird erwartet, dass seine Amtszeit bis 2031 weitergehen wird, da andere Kontinente wie Afrika und Südamerika ihn unterstützen.
Die UEFA droht mit juristischen Schritten
Die Reaktion der UEFA ist besonders scharf, da sie sich als eine der mächtigsten Institutionen im Weltfußball sieht. Allerdings zeigt sich, dass andere Kontinentalverbände wie die CAF (Afrikanische Fußballkonföderation) und CONMEBOL (Südamerikanische Fußballverband) weniger direkt in den Konflikt eingreifen. Sie betonen, dass die Finanzverteilung für den weltweiten Fußball verbessert werden müsse, und fordern mehr Klarheit von Infantino.
Infantino folgt der Maxime der UEFA
Die Kritik an Infantino geht jedoch nicht nur von Europa aus. Die „Süddeutsche Zeitung“ bezeichnete ihn als „ein einziger Schrecken, der nur Schlimmes im Kopf habe. Auch britische Verbände distanzierten sich von ihm, während der französische Präsident Emmanuel Macron in die Causa eingegriffen haben soll.
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Die Rolle der anderen Kontinente
Obwohl Europa stark kritisch gegenüber Infantino steht, zeigen sich andere Kontinente weniger einheitlich. Die CAF unterstützt zwar die Steigerung der finanziellen Mittel für den afrikanischen und weltweiten Fußball, bleibt aber vorsichtig.
Die asiatische Konföderation AFC (Asiatische Fußballkonföderation) stellt sich ebenfalls gegen Infantinos Vorgehen, wobei die Verbindungen zu anderen Verbänden wie der Concacaf (Nord- und Mittelamerika) und der CAF komplex sind. Die drei Karibikinseln Curaçao, Montserrat und St. Kitts und Nevis haben in der Fifa gleich viele Stimmen wie England, Deutschland und Frankreich, was die Machtverhältnisse im Weltfußball beeinflussen könnte.
Die Zukunft von Infantino
Infantino will bis 2031 wiedergewählt werden, und der Fifa-Kongress, der im März 2027 in Rabat (Marokko) tagt, wird entscheiden, ob er seine Amtszeit fortsetzen kann. Obwohl die europäische Konföderation sich stark gegen ihn stellt, ist unklar, ob alle Inseln ihm die Gefolgschaft verweigern werden, wenn es ernst wird. Die Lage für Infantino ist nach der erfolgreichen WM in den USA, Kanada und Mexiko schnell ungemütlich geworden.

Die Reaktionen auf Infantino sind daher gemischt. Während die UEFA und andere europäische Verbände ihn kritisieren, unterstützen andere Kontinente ihn, da sie von seiner Arbeit profitieren. Die Frage bleibt, ob die europäischen Vorwürfe ausreichen, um ihn zu stürzen, oder ob die Machtverhältnisse im Weltfußball weiterhin seine Amtszeit sichern werden.
Die Entwicklung wird im März 2027 entscheiden, ob Infantino weiterhin als Fifa-Präsident tätig sein wird. Bis dahin bleiben die Spannungen zwischen Europa und anderen Kontinenten ein zentraler Aspekt des Konflikts.
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