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Sport

Rhys McClenaghan belegt sechsten Platz im Pauschenpferd-Finale in Glasgow

Der nordirische Turner Rhys McClenaghan belegte am Montag, den 27. Juli 2026, den sechsten Platz im Finale des Pauschenpferdes bei den Commonwealth Games in Glasgow. Trotz einer starken Qualifikation blieb McClenaghan mit einer Wertung von 13.000 ohne Medaille, während Jordan Carroll aus Kanada Gold gewann.

Es war ein Ergebnis, das so nicht im Drehbuch stand. Rhys McClenaghan, der bereits Gold in Gold Coast 2018 und Silber in Birmingham 2022 gewonnen hatte, musste dieses Mal ohne Podium auskommen. In der Glasgow International Arena scheiterte der 27-Jährige an einem Durchgang, der laut eigenen Angaben didn’t go to plan, wie die BBC berichtete.

Fehler im Ablauf: Die Ursachen für den sechsten Platz

Die Erwartungen an den Turner waren hoch. McClenaghan war mit einer beachtlichen Punktzahl von 14.500 als Drittplatzierter in das Finale gestartet. Es galt als wahrscheinlich, dass er für das Team Nordirland die dritte Medaille der Spiele und potenziell das erste Gold einbringen würde. Doch die Umsetzung im Finale blieb weit hinter der Qualifikation vom preceding Freitag zurück.

Sowohl die Schwierigkeitswertung (5.200) als auch die Ausführung (7.800) brachen massiv ein. Ein Antrag auf Überprüfung der Wertung wurde abgelehnt. McClenaghan analysierte die Situation gegenüber BBC Sport NI sehr detailliert und machte vor allem den Start sowie das Ende seines Durchgangs verantwortlich.

„I didn’t have a great start. They didn’t count the first skill so that dismantled the whole routine. I tried to push through the rest of the routine and it was going well until the end and the leg splits happened,“

Rhys McClenaghan

Für den Laien mag der Fehler gering gewirkt haben, doch in der Welt des Turnens ist die Präzision entscheidend. McClenaghan ergänzte, dass die Kampfrichter solche Fehler nicht tolerieren, sofern der Durchgang nicht perfekt von Start bis Ende gelingt.

Das Podium in Glasgow: Carroll, Ward und Lynn

Während McClenaghan mit dem sechsten Platz kämpfte, setzten andere Athleten Maßstäbe. Jordan Carroll aus Kanada dominierte das Feld und sicherte sich mit einer Punktzahl von 15.000 die Goldmedaille. Die schottischen Gastgeber sorgten zudem für eine euphorische Stimmung in der Arena, da zwei ihrer Turner das Podium bestiegen.

PlatzAthletLandPunktzahl
GoldJordan CarrollKanada15.000
SilberReuben WardSchottland14.966
BronzeCameron LynnSchottland13.833

Reuben Ward, der zuvor bereits Gold im Einzelmehrkampf gewonnen hatte, sicherte sich mit 14.966 Silber. Cameron Lynn ergänzte das Trio mit 13.833 Punkten für Bronze. Am anderen Ende des Feldes sorgte Adam Tobin aus England für Aufmerksamkeit: Nach einem Sturz beim ersten Versuch landete er mit 12.066 Punkten auf dem achten Platz, wie die BBC berichtete.

Sportliche Bilanz und Ausblick für Nordirland

Für McClenaghan markiert dieses Ergebnis das erste Mal bei den Commonwealth Games, dass er keine Medaille gewinnen konnte. Zuvor hatte er seine Serie mit Gold 2018 und Silber 2022 erfolgreich aufgebaut. Laut RTÉ konnte er seine persönliche sowie die Medaillenbilanz Nordirlands dieses Mal nicht weiter steigern.

Trotz der Enttäuschung im Turnen bleibt Nordirland in den Wettkämpfen aktiv. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf das Schwimmbecken, wo Daniel Wiffen im Finale über 800 Meter antritt, um eine erste Commonwealth-Goldmedaille zu jagen.

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Felix Neumann

Über den Autor

Felix Neumann leitet das Sportressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Fussball, internationale Turniere und Leistungssport und verbindet Ergebnisberichterstattung mit analytischem Hintergrund.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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