Herzogin Meghan trat am 26. Juli 2026 als Gastjurorin in der australischen Kochshow „MasterChef Australia auf. In der bereits im April gedrehten Episode gab sie Einblicke in die Ernährung ihrer Familie und empfing einen Videoanruf von Prinz Harry, während sie gemeinsam mit den regulären Juroren Gerichte bewertete.
Der Auftritt der 44-jährigen Herzogin in Melbourne war Teil einer privaten Australien-Reise im April 2026. Die Kandidaten erhielten die Aufgabe, ein Gericht für eine Herzogin
zu kreieren, wobei Meghan die Zutaten persönlich aus der Vorratskammer auswählte.
Kulinarische Gegensätze: Fleisch-Liebe gegen leichte Küche
Während der Bewertung der Gerichte thematisierte Meghan die unterschiedlichen Vorlieben innerhalb ihrer Familie. Sie beschrieb die Herausforderung, viele verschiedene Gaumen zufriedenstellen zu müssen. Während sie selbst eine leichte Küche mit gegrilltem Fisch, frischen Kräutern, Zitrusfrüchten und kräftigen Gewürzen bevorzugt, sei ihr Ehemann kulinarisch deutlich bodenständiger.
Laut Berichten von BILD und The Sun liebt Prinz Harry insbesondere Fleisch, Kartoffeln und cremige Soßen
. Meghan ergänzte lachend, dass ihr Mann dennoch experimentierfreudig sei und ein richtig gutes Curry vertragen
könne. Ein besonderes Highlight war für sie ein raffiniertes Gericht mit Knollensellerie, das sie als die eleganteste Version
von Harrys Lieblingsküche bezeichnete.
Auch über die Essgewohnheiten ihrer Kinder, Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5), sprach die Herzogin. Sie bezeichnete beide als großartige Esser
und verriet, dass sie sogar Rosenkohl essen.
Der Videoanruf von Prinz Harry und die Reaktionen der Zuschauer
Mitten in der Sendung folgte eine Überraschung, als Prinz Harry per Videoanruf Kontakt aufnahm. Meghan zeigte sich überrascht und präsentierte ihrem Mann die talentierten Köche.
Dieser Moment löste in den sozialen Medien jedoch geteilte Meinungen aus. Während einige Nutzer den Anruf als süß empfanden, bezeichneten andere die Szene als cringe
, inszeniert
und peinlich
, wie L’essentiel berichtet. Kritiker vermuteten, dass der FaceTime-Anruf zu offensichtlich geplant war, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Protokoll-Streit und die Absage an den royalen Titel
Bereits zu Beginn ihres Auftritts setzte Meghan ein deutliches Zeichen gegen formelle Anreden. Auf die Frage der Moderatorin Poh Ling Yeow, ob sie Herzogin
genannt werden möchte, antwortete sie prompt: Oh, nennen Sie mich Meghan. Absolut, ja
.

Hinter den Kulissen kam es laut verschiedenen Quellen zu Irritationen über die Verwendung royaler Bezeichnungen. Ein Werbeclip, in dem Poh Ling Yeow Meghan als Herzogin von Sussex
ankündigte, sorgte für Diskussionen. Berichte über Spannungen am Set deuteten darauf hin, dass Meghans Team darum gebeten habe, den Begriff königlich
nicht zu verwenden, was mit dem Rückzug des Paares aus den royalen Pflichten im Jahr 2020 zusammenhängt.
Diese Darstellung von Unmut wurde jedoch von einer Person aus Meghans Umfeld gegenüber dem Magazin People als falsch
zurückgewiesen. Auch die Jurorinnen Sofia Levin und Poh Ling Yeow beschrieben die Atmosphäre als sehr fröhlich
und positiv. Poh Ling Yeow betonte gegenüber dem Sender 10 News, dass die Teilnehmenden völlig schockiert und begeistert über die Anwesenheit der Herzogin gewesen seien.
Einbindung in Meghans Lifestyle-Portfolio
Der Gastauftritt in der Kochshow ist Teil einer breiteren strategischen Ausrichtung von Meghan im Bereich Lifestyle und Kulinarik.
- Netflix-Serie: Mit
With Love, Meghan
(2025) inszenierte sie sich als Gastgeberin, wofür sie eine Nominierung für einen Daytime-Emmy erhielt. - Lifestyle-Marke: Im Frühjahr 2025 startete sie ihr Label
As Ever
, das unter anderem Fruchtaufstriche und Marmeladen anbietet. - Farm-to-Table: In der Sendung betonte sie ihre Begeisterung für
unglaubliche Produkte und Farm-to-Table
.
Die Reise nach Australien markierte zudem die erste gemeinsame Rückkehr des Paares in das Land seit ihrer großen royalen Tour im Jahr 2018, bei der sie damals ihre Schwangerschaft mit Prinz Archie verkündeten.
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