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Zwei Jugendliche sterben bei schwerem Unfall in Nußdorf am Haunsberg

Zwei Jugendliche im Alter von 16 und 18 Jahren sind in der Nacht auf Sonntag bei einem schweren Verkehrsunfall in Nußdorf am Haunsberg im Flachgau ums Leben gekommen. Der voll besetzte BMW geriet auf der alten Bundesstraße im Gewerbegebiet Pabing ins Schleudern, prallte gegen einen Steinblock und überschlug sich mehrfach.

Der folgenschwere Unfall ereignete sich am späten Samstagabend beziehungsweise in der Nacht auf Sonntag. Gegen 23.48 Uhr ging der Alarm bei den Einsatzkräften über das Unglück auf der alten Bundesstraße ein, wie das Portal salzburg24 berichtet. Der 17-jährige Lenker war mit dem voll besetzten Pkw von Bergheim kommend in Richtung Oberndorf unterwegs, als das Fahrzeug im Ortsteil Pabing die Haftung verlor, so schildert es der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Berufung auf die Polizei.

Wucht des Aufpralls schleudert drei Insassen aus dem BMW

In dem verunglückten BMW saßen insgesamt fünf junge Leute. Nach Angaben der Ermittler waren lediglich der 17-jährige Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer angegurtet. Die drei Mitfahrer auf der Rückbank hatten sich offenbar nicht angeschnallt. Derstandard, wonach die Wucht des Aufpralls die drei Personen auf der Rückbank aus dem Fahrzeug schlauderte.

Zwei Jugendliche sterben bei schwerem Unfall in Nußdorf am Haunsberg
Foto: salzburg.ORF.at

Für eine 16-Jährige und einen 18-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Trotz notärztlicher Erstversorgung erlagen sie ihren schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle im Flachgau. Eine ebenfalls 18-jährige Insassin erlitt Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in das Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht. Der Fahrer und der Beifahrer blieben nach eigenen Angaben körperlich unverletzt, wurden jedoch zur Vorsorge ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert.

Großaufgebot von Rettungskräften und Krisenintervention im Einsatz

Die Unfallstelle bot den anrückenden Einsatzkräften ein verheerendes Bild. Neben der Feuerwehr Nußdorf und der Polizei war das Rote Kreuz mit einem Großaufgebot vor Ort. Laut einer Sprecherin standen vier Rettungswagen, drei Notärzte sowie ein Einsatzleiter im nächtlichen Dauereinsatz. Um die schwer belasteten Einsatzkräfte, Angehörigen und Betroffenen zu betreuen, wurden zudem mehrere Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes alarmiert.

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Foto: salzburg24

Sachverständiger errechnet Fahrgeschwindigkeit anhand der Spuren

Die genaue Unfallursache ist derzeit noch ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat die Obduktion der beiden getöteten Jugendlichen angeordnet und das Unfallwrack zur Spurensicherung sichergestellt. Zudem wurde ein gerichtlicher Sachverständiger mit der Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragt.

Mit der Untersuchung wurde der Fahrzeugbau-Diplomingenieur Gerhard Kronreif betraut. Angesichts der weitläufigen Spurenlage und der massiven Verformungen am Fahrzeug erwartet der Experte klare Ergebnisse, um den genauen Ablauf und insbesondere die gefahrene Geschwindigkeit des BMW präzise zu ermitteln.

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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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