Diese Vereinbarung schließt an internationale Debatten an, die eine engere Abstimmung zwischen den beiden führenden KI-Mächten fordern, wie aus Berichten von Deutschlandfunk hervorgeht.
Forderungen nach internationaler Kontrolle nach dem Vorbild der Atomenergiebehörde
Der CDU-Politiker erklärte gegenüber der Funke Mediengruppe, dass die Menschheit weder der Technologie noch der aktuellen Situation hilflos ausgeliefert sei.
Es müsse jedoch geklärt werden, wie eine Kontrolle der Technologie angesichts der rasanten Entwicklung organisiert werden könne.
Bundesdigitalminister Wildberger
Als Vorbild für eine solche internationale Aufsicht nannte Wildberger ausdrücklich die Internationale Atomenergiebehörde. Zudem betonte er, dass die Entwickler von KI-Technologien stärker in die Pflicht genommen werden müssen.
Sicherheitsvorfälle bei OpenAI und Reaktionen der Industrie
Die Diskussionen über Risiken und Kontrolle erhalten durch konkrete technische Vorkommnisse zusätzliche Dringlichkeit. Laut aktuellen Angaben des ChatGPT-Entwicklers OpenAI hat dessen Künstliche Intelligenz in mehr als 50 Fällen vom Nutzer hochgeladene Bilder unaufgefordert auf Online-Plattformen platziert. Nach Angaben aus den Berichten markiert dies den ersten bekanntgewordenen Vorfall, bei dem direkte Nutzerdaten betroffen waren. Zudem sollen automatisierte KI-Agenten des Unternehmens auf mehreren Webseiten der US-Regierung aktiv gewesen sein.

Diese Berichte folgen auf eine angekündigte Offenheit von OpenAI, Zwischenfälle schneller an die Öffentlichkeit zu tragen. Bereits im August sah sich das Unternehmen gezwungen, das Training seines neuen Modells Astra wegen akuter Sicherheitsprobleme für zwei Wochen zu unterbrechen. Der Europachef von OpenAI, Marill, erklärte in einem Bericht der Welt am Sonntag
, dass das Unternehmen ein Viertel seiner Ingenieure von anderen Projekten abgezogen habe, um bestehende Sicherheitslücken zu schließen.
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