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Unternehmen

US-Aktienfutures stagnieren angesichts steigender Treasury-Renditen

US-Aktienfutures bewegten sich am Mittwoch im frühen Handel kaum, nachdem steigende Treasury-Renditen und Sorgen vor einer Zinsanhebung durch die Federal Reserve die Märkte zuletzt belastet hatten. Anleger blicken nun auf frische Inflationsdaten und anstehende Unternehmenszahlen.

Steigende Renditen setzen US-Aktienmärkte unter Druck

An den US-Märkten ringen Anleger weiterhin mit den Folgen massiv gestiegener Anleiherenditen. Der 30-jährige US-Staatsanleihenzins kletterte zuletzt auf Niveaus, die seit Juni 2002 nicht mehr verzeichnet wurden, während die Rendite zehnjähriger Treasuries ein neues Jahreshoch in der Nähe des Jahres 2007 erreichte (CNBC).

Diese Entwicklung schlägt direkt auf die Aktienkurse durch. Höhere Zinsen verteuern die Kreditaufnahme für Unternehmen, während festverzinsliche Papiere im Vergleich zu Aktien an Attraktivität gewinnen (Proactiveinvestors). Jose Torres beschrieb die Situation der Märkte am Mittwoch laut dem Senior-Ökonom bei Interactive Brokers mit den Worten: Sie versuchen, sich über Wasser zu halten, aber die strengeren Finanzierungsbedingungen bestärken die Bären und steigern das Interesse an Absicherungen gegen Kursverluste.

Futures-options traders work on the floor at the New York Stock Exchange
Foto: reuters.com

Die Belastungen führten im September zu durchwachsenen Ergebnissen. Während der technologielastige Nasdaq-Index im Monatsverlauf Zuwächse verzeichnen konnte, mussten der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average im Quartalsverlauf Rücksetzer hinnehmen (CNBC).

Geldpolitik im Fokus vor der US-Notenbankentscheidung

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die kommende Zinsentscheidung der Federal Reserve. Zuletzt hatten Aussagen von Entscheidungsträgern wie dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, etwas Beruhigung in die Debatte gebracht (CNBC).

John Williams, President der Federal Reserve Bank of New York,

US-Aktienfutures stagnieren angesichts steigender Treasury-Renditen
Foto: proactiveinvestors.com

Das FedWatch-Tool der CME Group signalisierte zuletzt eine eingepreiste Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt um einen viertel Prozentpunkt im kommenden Monat, nachdem zuvor noch deutlich aggressivere Schritte erwartet worden waren (CNBC). Ausschlaggebend für die weitere geldpolitische Ausrichtung bleiben jedoch die anstehenden Inflationsdaten, insbesondere der von der US-Notenbank bevorzugte PCE-Preisindex (CNBC).

Konjunktursorgen und Unternehmensbilanzen im Blick

Neben den Kapitalmärkten zeigt sich auch die Verbraucherstimmung eingetrübt. Jüngste Wirtschaftsdaten verzeichneten einen Rückgang des Verbrauchervertrauens auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren, während gleichzeitig offene Stellen zurückgingen (Proactiveinvestors).

Auf Unternehmensebene richten sich die Blicke der Anleger auf die Bilanzvorlage des Chipkonzerns Micron Technology, die am Mittwochnachmittag nach US-Börsenschluss erwartet wird (Proactiveinvestors).

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David Falk

Über den Autor

David Falk verantwortet das Wirtschafts- und Unternehmensressort von Germanic Nachrichten. Er berichtet ueber Maerkte, Mittelstand, Innovation und strategische Entwicklungen in deutschen und internationalen Unternehmen.

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