Am 25. Oktober 2026 sorgte ein spektakuläres College-Football-Spiel für Aufsehen: Die UCF Knights bezwangen die bis dahin ungeschlagenen und an Nummer 2 platzierten BYU Cougars in Orlando nach zwei Verlängerungen mit 39:31. Es ist der erste Sieg der Knights gegen einen Gegner aus den Top 5 der AP-Rangliste.
Ein dramatischer Verlauf im Bounce House
Das Aufeinandertreffen in Orlando bot von Beginn an einen extrem engen Spielverlauf. Die BYU Cougars, die in der Vorwoche nach einem emotionalen Sieg gegen Notre Dame den Sprung auf den zweiten Platz der AP Top 25 geschafft hatten, gingen als ungeschlagener Favorit in die Partie. Dennoch erwischten die Gastgeber einen starken Start. Wide Receiver Tyren Hornes sorgte mit einem 56-Yard-Raumgewinn im dritten Viertel für wichtige offensive Impulse, die zu einem Touchdown durch Quarterback Keyone Jenkins führten.
Die Wetterbedingungen mit regnerischem Florida-Wetter spiegelten den wechselhaften Spielverlauf wider. Nach wechselnden Führungen und einem späten Field Goal von BYU stand es am Ende der regulären Spielzeit 24:24 unentschieden.
Regelkontroversen und hektische Schlusssekunden
Die Schlussphase der regulären Spielzeit war von hektischen Szenen und strittigen Schiedsrichterentscheidungen geprägt. Nachdem UCF-Quarterback Keyone Jenkins den Ball nach einem harten Hit kurz vor einem Sack noch losgeworden war, korrigierten die Unparteiischen ihre ursprüngliche Entscheidung auf einen unvollständigen Pass. Eine zusätzliche Stra wegen unsportlichen Verhaltens gegen BYU brachte die Knights an die 28-Yard-Linie der Gäste. Ein anschließendes Field-Goal-Versuch über 46 Yards wurde jedoch geblockt.
Weil der Kicker Will Stone bei der Aktion seinen Helm verlor und keine Auszeiten mehr zur Verfügung standen, lief die Uhr durch eine Zehn-Sekunden-Regel ab. Der langjährige Regieanalyst Terry McAulay erklärte auf X, dass das Anhalten der Uhr nicht allein durch den verlorenen Helm, sondern auch durch das Ende eines regulären Kick-Downs begründet war.
Das ist das merkwürdigste Ende eines Spiels, das ich je gesehen habe.
Scott Frost, Cheftrainer von UCF, via Yahoo Sports
Die Entscheidung in der zweiten Verlängerung
In der ersten Verlängerung antworteten beide Teams prompt mit Touchdowns: BYU traf durch einen 28-Yard-Pass von Bear Bachmeier auf Legend Glasker, während UCF durch einen Pass von Jenkins auf Josh Derry egalisierte. In der zweiten Overtime brachten die Knights das Spiel schließlich zu Gunsten ihrer Mannschaft. Ein vermeintlich harmloser dritter Versuch von UCF wurde durch eine Strafe wegen Roughing the Kicker gegen BYU verlängert, was den Gastgebern neue Angriffschancen eröffnete.

Keyone Jenkins nutzte dies aus und bediente Tight End Grayson Brousseau zum spielentscheidenden Touchdown. Die anschließende Two-Point-Conversion war ebenfalls erfolgreich. BYU scheiterte im direkten Gegenzug beim vierten Versuch kurz vor der Endzone, womit die überraschende Niederlage besiegelt war. Die Fans von UCF stürmten nach dem Abpfiff das Spielfeld, um den bisher größten Erfolg in der Geschichte des Footballprogramms gegen einen Gegner aus den Top 5 gebührend zu feiern.
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