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Trump: Zustimmungswerte fallen in neuer Umfrage auf 32 Prozent

Präsident Donald Trump verzeichnet kurz vor den US-Zwischenwahlen im November 2026 neue Umfragetiefstände. Laut aktuellen Daten aus dem am Montag, den 5. Oktober 2026, veröffentlichten Reuters/Ipsos-Poll bewerten lediglich 32 Prozent der US-Amerikaner seine Arbeit positiv, während die Unzufriedenheit insbesondere bei der Inflation und den steigenden Lebenshaltungskosten historische Höchstwerte erreicht.

Reuters/Ipsos-Umfrage zeigt Umfragetiefs für Trump vor den Midterms

Die Zustimmungswerte von US-Präsident Donald Trump sind in einer am 5. Oktober 2026 veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage auf den tiefsten Stand seiner bisherigen Amtszeit gefallen. Lediglich 32 Prozent der befragten Erwachsenen in den Vereinigten Staaten unterstützen demnach seine Politik.

Die jüngste Befragung erfasste im Rahmen einer sechstägigen Untersuchung insgesamt 4.506 US-Erwachsene und weist eine Fehlertoleranz von plus oder minus zwei Prozentpunkten auf. Analysten werten den Zeitpunkt der neuen Tiefstwerte als schwerwiegenden Belastungstest für die Republikanische Partei, die im November 2026 ihre knappen Mehrheiten im Kongress verteidigen muss. Vor dem Abflug zu einer Reise nach Nebraska äußerte sich Trump im Gespräch mit einem journalist, der Fragen zu den sinkenden Werten stellte, zu seiner Lage und erklärte, es laufe großartig für ihn.

Voters aren't just mad at Trump

Zachary Domini, Leiter der Datenwissenschaft bei VoteHub, erklärte laut USA Today: „Für die Republikaner gibt es derzeit keine Untergrenze.

Historisch hohe Unzufriedenheit bei Inflation und Lebenshaltungskosten

Der drastische Vertrauensverlust der Wähler speist sich vor allem aus anhaltender Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Situation. Einer vom Associated Press und dem NORC Center for Public Affairs Research durchgeführten Erhebung zufolge lehnen 69 Prozent der US-Bürger die Amtsführung des Präsidenten ab, wobei 51 Prozent sogar starke Ablehnung äußern. Lediglich 26 Prozent der befragten Erwachsenen bezeichnen die nationale Wirtschaft als zumindest einigermaßen gut, und der gleiche Anteil billigt den Umgang des Präsidenten mit wirtschaftlichen Fragen. Sechs von zehn Erwachsenen gaben in der AP-Umfrage an, dass die nationale Wirtschaft und das Land als Ganzes schlechter dastehen als nach seiner Rückkehr ins Amt, während 46 Prozent erklären, sie und ihre Familien befänden sich in einer schlechteren Situation als vor vier Jahren.

Trump: Zustimmungswerte fallen in neuer Umfrage auf 32 Prozent
Foto: Yahoo

Besonders drastisch fällt das Urteil bei den Verbraucherpreisen aus. Eine vom CNN dokumentierte AP-NORC-Auswertung zeigt eine Ablehnungsquote von 82 Prozent in Fragen der Lebenshaltungskosten. Etwa zwei Drittel der US-Erwachsenen machen die Politik der Regierung direkt für die höheren Preise verantwortlich, und 69 Prozent beklagen, dass er die Erwartungen bei der Bewältigung dieser Kosten verfehlt hat. Umfragen von nationalen Forschungseinrichtungen wie dem Pew Research Center, dem Roper Center und weiteren Universitäten spiegeln diese außergewöhnliche Polarisierung wider.

Einbruch der Unterstützung bei hispanischen Wählern gefährdet die Kongressmehrheit

Ein zentraler Faktor für das schlechte Abschneiden in den Umfragen ist der drastische Rückgang des Zuspruchs bei hispanischen US-Bürgern. Während Trump bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2024 noch den Rückhalt von fast 50 Prozent dieser Wählergruppe für sich verbuchen konnte, zeigen die aktuellen Daten von Reuters/Ipsos eine deutliche Wende. Lediglich 24 Prozent der befragten hispanischen Amerikaner billigen die Leistung des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit, womit die Unterstützung in diesem demografischen Segment auf den niedrigsten Stand während beider Präsidentschaften gesunken ist. Zum Vergleich: Bei der Wahl im Jahr 2020 hatten ihn 36 Prozent unterstützt.

Trumps Inflations-Rating erreicht neuen Tiefstand | Zustimmung zu Lebenshaltungskosten sinkt auf …

Wahlkampfaktivitäten und Reaktionen der Republikaner

Angesichts der schwachen Umfragewerte versucht der Präsident durch eine intensive Reisestrategie gegenzusteuern. Auf Kritik an den sinkenden Zustimmungszahlen reagierte er bei einer Veranstaltung zum Hispanic Heritage Month im Weißen Haus, indem er erklärte, er habe die positive Entwicklung des Landes schlecht erklärt und einen schlechten Job bei der Öffentlichkeitsarbeit gemacht.

Parteikollegen reagieren auf die sinkende Popularität mit unterschiedlichen Strategien. Während einige konservative Abgeordnete in umkämpften Regionen versuchen, auf Sachthemen wie die Einwanderungspolitik zu setzen und Distanz zum Weißen Haus zu wahren, warnen Wahlanalysten vor den Risiken. So erklärte Jessica Taylor, Senats- und Gouverneursexpertin des Cook Political Report, dass Auftritte des Präsidenten in umkämpften Bundesstaaten zwar die eigene Basis anregen können, gleichzeitig aber auch die demokratische Wählerschaft mobilisieren.

Trump: Zustimmungswerte fallen in neuer Umfrage auf 32 Prozent
Foto: USA Today
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Jonas Becker

Über den Autor

Jonas Becker verantwortet das Nachrichtenressort von Germanic Nachrichten. Sein Fokus liegt auf schneller, praeziser und sauber verifizierter Berichterstattung zu Politik, Gesellschaft und aktuellen Entwicklungen in Deutschland.

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