Stella Parton hat sich scharf gegen angebliche KI-Fälschungen und Social-Media-Müll gewehrt, die nach dem Tod von Dolly Parton im Internet kursieren. Die Country-Ikone war im Alter von 80 Jahren nach einem kurzen Kampf gegen Krebs verstorben. Dolly Parton starb am 25. August im Vanderbilt-Ingram Cancer Center umgeben von ihren Lieben, wie ihr Anwesen in einer Erklärung mitteilte.
In den Tagen nach dem Ableben der US-amerikanischen Musiklegende hat Stella Parton ihren Ärger über gefälschte Inhalte im Netz öffentlich gemacht. Die 77-jährige Musikerin und Schwester der Verstorbenen wandte sich in einem emotionalen Instagram-Beitrag an die Öffentlichkeit, um sich gegen die Welle von Fehlinformationen und snarky tweets zu wehren, denen sie und ihre Familie ausgesetzt waren.
Kritik an künstlicher Intelligenz und respektlosen Postings
Besonders die Flut an manipulierten Inhalten und anstößigen Beiträgen stieß in der Familie auf Unverständnis. Stella Parton beklagte den massiven Druck und die Unsensibilität von Fremden, denen Prominente und deren Angehörige in solchen Momenten ausgesetzt sind, da ihre Leben in der Öffentlichkeit gelebt wurden. In zwei Slides eines getippten Briefes, die sie auf Instagram teilte, bedankte sie sich bei denen, die während dieser Zeit der Familientrauer echte Unterstützung und Liebe gezeigt haben.

Stella Parton, Musikerin und Schwester von Dolly Parton, erklärte traurig, dass sie aufgrund der Art und Weise, wie ihr Leben in der Öffentlichkeit stattgefunden hat, keine andere Wahl hätten, als sich dem unglaublichen Druck und der Gefühllosigkeit von Fremden auszusetzen. Sie fügte hinzu, dass jeden Tag eine enorme Menge an künstlicher Intelligenz und endloser Müll gepostet werde, was es herausfordernd mache, dies zu verdauen oder zu ignorieren.
Sie äußerte sich besorgt über Personen, die im Geschäft sind, den Verlust und die Tragödien anderer auszunutzen. Solche Akteure würden alsbald zur nächsten Welle von endlosen Falschinformationen weiterziehen. Gleichzeitig versicherte sie den Fans, dass die Familie Parton mit der Zeit zurechtkommen wird, auch wenn sich jeder auf seine eigene persönliche Weise trauern wird. Sie erwähnte zudem, dass ihre große Schwester Dolly überrascht und erfreut über die Liebe gewesen wäre, die ihr und ihrer Familie entgegengebracht wurde, und dass Dolly ihre Fans und die Öffentlichkeit im Allgemeinen liebte. Aus diesem Grund habe sie sich auch dazu entschieden, ihre Meinung zu vielen Dingen wie Politik, Religion und Einzelpersonen in der Öffentlichkeit nicht zu äußern, da sie wusste, in was für einen negativen Strudel dies ausarten kann, was nichts als eine riesige Verschwendung positiver Energie ist.
Persönliche Einblicke und ein tägliches Kaffeeritual
Zwei Tage nach dem Tod ihrer großen Schwester meldete sich Stella erstmals öffentlich zu Wort und schrieb in einem emotionalen Beitrag, dass Dolly am vergangenen Dienstag ihre Flügel bekommen habe und pünktlich im Himmel angekommen sei. Sie berichtete von einer langjährigen Tradition der beiden Schwestern: Jeden Dienstagmorgen standen die Schwestern früh auf und tranken bei einem Telefonat gemeinsam Kaffee.

Stella Parton, über das gemeinsame Ritual mit ihrer Schwester, erklärte, dass ihre Kaffeezeit am Dienstagmorgen zwar nie wieder dieselbe sein werde, aber deren Liebe, Respekt und Güte erhalten bleiben würden.
Stella nannte Dolly einen der großzügigsten, aufmerksamsten und freundlichsten Menschen, die sie je gekannt hat. Wenn sich Stella bei ihren Telefonaten manchmal über die Welt oder andere Leute aufregte, lachte Dolly nur und erinnerte sie daran, dass sie Wichtigeres zu tun hatten, als sich um fremde Meinungen zu sorgen.
Aufruf zu mehr Mitgefühl und Respekt im Gedenken
Zum Abschied richtete die Familie einen Appell an die Anhänger der Sängerin, in der Zukunft mehr Mitgefühl und Weisheit zu zeigen und das Leben der Verstorbenen als Vorbild für Toleranz und Respekt gegenüber anderen zu betrachten.
Stella Parton rief in ihrem Appell an die Öffentlichkeit dazu auf, das Leben ihrer Schwester als Beispiel für Toleranz und Respekt gegenüber anderen zu nutzen, und betonte, dass es dabei nicht um die cleversten Kommentare, gefälschten KI-Müll oder bissige Tweets gehe.
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