Georgia Stanway überzeugte bei Englands 5:0-Sieg gegen Griechenland als Schlüsselspielerin und treffsicherer „Kriegerin, während die Mannschaft den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2027 perfekt machte.
Tore und taktik: wie Stanway Englands Spiel prägt
Stanways Treffer in den vergangenen Tagen krönten eine Saison, in der sie Englands torgefährlichste Spielerin war und elf Tore in ihren letzten elf Begegnungen erzielte.
Im Rückspiel in Leicester trugen sich Alessia Russo und Lauren James jeweils doppelt in die Torschützenliste ein. Stanway war ebenfalls nah dran, einen Treffer zu erzielen: Nach einer präzisen langen Vorlage von Alex Greenwood nahm die Mittelfeldspielerin den Ball elegant mit der ersten Berührung an und versenkte ihn kraftvoll im Tor – der Treffer wurde jedoch wegen Abseits aberkannt.
Neue Rollen im Mittelfeld und Statistiken gegen Griechenland
- Gewonnene Zweikampfquote von 100 Prozent bei allen geführten Tacklings
- Eine Passquote von 90 Prozent
- Vier abgegebene Torschüsse, ein reguläres Tor und ein aberkannter Treffer
Ermöglicht wurde dieser offensive Freiraum auch durch taktische Anpassungen im Mittelfeld. Die 20-jährige Debütantin Lexi Potter von Chelsea übernahm defensive Aufgaben, wodurch Stanway und Keira Walsh weiter nach voneinander vordringen konnten.
Der Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien
Mit dem Erfolg gegen Griechenland ist die Qualifikationsphase noch nicht beendet. Um das Ticket für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien zu lösen, steht den Lionesses zum Jahresende noch eine entscheidende Begegnung bevor.

Das Team trifft in einer Hin- und Rückrunde auf die Ukraine. Gegen denselben Gegner hatte England in der Gruppenphase bereits zwei Siege eingefahren und sich mit insgesamt 9:1 Toren durchgesetzt.