Erstmals in der Geschichte des Ski-Weltcups wird ein Slalom in Alta Badia als Nachtrennen unter Flutlicht ausgetragen. Am 20. und 21. Dezember 2026 gastieren die weltbesten Skifahrer auf der legendären Gran Risa, wo Organisatoren und FIS nach erfolgreichen Streckeninspektionen eine spektakuläre Premiere vorbereiten.
Premiere auf der Gran Risa: Slalom unter Flutlicht
Der traditionsreiche Ski-Klassiker in den Südtiroler Dolomiten bekommt ein neues sportliches Highlight. Wenn die Athleten am 20. und 21. Dezember 2026 in Alta Badia antreten, erwartet sie eine spezielle Neuerung im Ski-Weltcup. Am Sonntag macht der traditionelle Riesentorlauf der Männer den Auftakt auf der Gran Risa, gefolgt von einem historischen Ereignis am Montag: Erstmals wird auf der berühmten Gran Risa ein Slalom unter Flutlicht ausgetragen.
Die Vorbereitungen für das Flutlicht-Spektakel laufen bereits auf Hochtouren. Vertreter des Organisationskomitees trafen sich zu Besprechungen mit den Verantwortlichen des Internationalen Skiverbandes (FIS), um alle organisatorischen Details zu klären. Dabei wurde auch die Rennstrecke unter Flutlicht begutachtet. Die Inspektion verlief erfolgreich, womit dem historischen Nachtrennen unter Sternenhimmel nichts mehr im Wege steht.
Kritik an früheren Startzeiten führte zu fanfreundlicherem Programm
Der deutsche TV-Experte und ehemalige Skirennfahrer Felix Neureuther äußerte sich im vergangenen Jahr sehr kritisch über die damaligen Bedingungen und die Streckenführung für einen Slalom.
Es fängt damit an, dass sich diese Piste zwar perfekt für die Austragung für einen Riesenslalom eignet, aber das Gelände passt überhaupt nicht für einen attraktiven Slalom.
Felix Neureuther, TV-Experte via Arielvalls
Zudem hatte der ehemalige Athlet den damaligen Termin an einem Montag kurz vor Weihnachten als „so ziemlich ungeeignetsten Tag für die Austragung von einem Weltcuprennen“ kritisiert.”
ÖSV-Team peilt nach Enttäuschung eine sportliche Revanche an
Für das österreichische Ski-Team bringt die Premiere eine neue Chance, nachdem das vergangene Rennen aus rot-weiß-roter Sicht enttäuschend verlief. Damals sicherte sich der Norweger Atle Lie McGrath den Sieg, während kein ÖSV-Vertreter den Sprung unter die besten zehn Athleten schaffte. Manuel Feller, Michael Matt und Fabio Gstrein beendeten das Rennen auf den Plätzen 11, 12 und 13.
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