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Welt

Schweiz: 19 Verletzte und fünf Vermisste nach Bränden in Thusis und Schaffhausen

In der Schweiz sind bei zwei schweren Bränden in Wohnhäusern in Graubünden und Schaffhausen 19 Menschen verletzt worden. August 2026, nach einem zerstörten Gebäude mit Wohnungen und einem Restaurant weiterhin nach fünf vermissten Personen gesucht, während in Schaffhausen ein Küchenbrand elf Verletzte forderte.

Zwei nächtliche Brandkatastrophen haben am Donnerstagabend und in den darauffolgenden Stunden Rettungskräfte in zwei Schweizer Kantonen bis an ihre Leistungsgrenzen gefordert. Die Ereignisse in Thusis und Schaffhausen hinterlassen eine Bilanz von 19 verletzten Personen und mehreren Vermissten.

Großeinsatz und fünf Vermisste in Thusis im Kanton Graubünden

In der Kleinstadt Thusis im Kanton Graubünden brach kurz nach Mitternacht ein verheerendes Feuer in einem Gebäudekomplex aus, der sowohl Wohnungen als auch ein Restaurant beherbergt. Das Gebäude brannte nach Angaben der zuständigen Kantonspolizei vollständig aus. Fast 100 Feuerwehrleute standen im Morgengrauen noch im harten Einsatz bei den Löscharbeiten.

Ersten Erkenntnissen zufolge nahm das Unglück im zweiten Stock des Hauses seinen Lauf. Die Wucht und Hitze der Flammen zerstörten das Treppenhaus so massiv, dass es einstürzte. Die Feuerwehrleute mussten deshalb schweres Gerät auffahren: Um an Glutnester heranzukommen, wurde das Dach mit einem Kran geöffnet.

Von den anwesenden Bewohnern konnten sich 14 Personen selbst ins Freie retten. Unter den Geretteten befinden sich allerdings acht Verletzte, darunter zwei Personen mit schweren Verletzungen. Sie wurden vor Ort notfallmedizinisch versorgt und anschliessend in umliegende Krankenhäuser in Chur, Thusis, Ilanz sowie nach Zürich transportiert. Die Suche nach weiteren Betroffenen gestaltete sich dramatisch. Fünf Personen werden vermissten, wie die Einsatzkräfte am Freitag bestätigten.

Wohnungsbrand in Schaffhausen an der deutschen Grenze

Zeitlich versetzt ereignete sich ein weiteres Brandunglück im Norden des Landes. In Schaffhausen brach am Donnerstagabend gegen 22:30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die betroffene Wohnung im Erdgeschoss beziehungsweise in den oberen Etagen bereits in Vollbrand.

Wohnhaus im Kanton Graubünden in Flammen
Photo: Kleinezeitung

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein gefürchtetes Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen des Hauses verhindert werden. Dennoch erlitten elf Menschen bei dem Vorfall Verletzungen. Neun von ihnen mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Unter den Verletzten befindet sich den Angaben zufolge auch eine Beamtin der lokalen Polizei.

Ermittlungen zu den Brandursachen laufen

Während in Schaffhausen nach ersten Indikatoren ein Feuer in der Küche der betroffenen Wohnung den Großeinsatz auslöste, stehen die Ermittler bei beiden Vorfällen vor offenen Fragen. Die genauen Brandursachen werden derzeit von den zuständigen Fachdiensten untersucht. Betroffen von den Geschehnissen sind laut den Berichten aus Graubünden und Schaffhausen zwei Regionen, die durch die parallelen Großeinsätze schwer belastet wurden.

Schweiz: 19 Verletzte und fünf Vermisste nach Bränden in Thusis und Schaffhausen
Photo: TT
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Anna Richter

Über den Autor

Anna Richter leitet das Weltressort von Germanic Nachrichten. Sie berichtet ueber internationale Politik, Diplomatie und geopolitische Entwicklungen mit Fokus auf Kontext, Verlaesslichkeit und Relevanz fuer deutschsprachige Leser.

Alle Beiträge erscheinen nach redaktioneller Prüfung gemäß unseren Redaktionsrichtlinien.

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